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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou372</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou3724</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Dual-Mobility-Pfannen beim Erstwechsel nach Luxation: Einfluss auf das Risiko erneuter Folgeeingriffe &#8211; Ergebnisse aus dem EPRD</Title>
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          <Affiliation>Charit&#233; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Centrum f&#252;r muskuloskeletale Chirurgie, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Charit&#233; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Centrum f&#252;r muskuloskeletale Chirurgie, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Grundlagenforschung &#124; Wilhelm-Roux-Preis</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;993</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Luxationen stellen einen h&#228;ufigen Revisionsgrund nach H&#252;ft-Totalendoprothese (HTEP) dar. Dual-Mobility-(DM-)Komponenten werden zur Senkung des Re-Luxationsrisikos eingesetzt. Ziel dieser Untersuchung war es, das Risiko weiterer Folgeeingriffe nach Erstwechsel aufgrund von Luxation zu vergleichen, je nachdem, ob eine DM-Pfanne oder eine konventionelle Pfanne implantiert wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es handelt sich um eine retrospektive Registerstudie auf Basis der Daten des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD). Eingeschlossen wurden ausschlie&#223;lich elektive Erstwechsel nach prim&#228;rer HTEP, bei denen initial keine DM-Komponente implantiert war und als Wechselgrund &#8222;Luxation&#8220; dokumentiert wurde. Um die Vergleichbarkeit zu erh&#246;hen, wurden nur Folgeeingriffe ber&#252;cksichtigt, bei denen eine neue Pfanne implantiert wurde; F&#228;lle ohne Pfannenwechsel wurden ausgeschlossen. Die Interventionsgruppe erhielt eine DM-Pfanne, die Kontrollgruppe eine konventionelle Pfanne ohne DM-Design. Prim&#228;rer Endpunkt war ein erneuter Folgeeingriff. Die kumulative Revisionswahrscheinlichkeit wurde mittels Kaplan-Meier-Analyse gesch&#228;tzt und zwischen den Gruppen verglichen. Zur Kontrolle potenzieller Confounder erfolgte ein 1:1-Matching nach Alter und Geschlecht. Gruppenunterschiede wurden mittels Log-Rank-Test gepr&#252;ft.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In die ungematchte Analyse gingen 455 F&#228;lle mit DM-Pfanne und 228 F&#228;lle ohne DM-Pfanne ein. Nach f&#252;nf Jahren betrug die kumulative Revisionswahrscheinlichkeit 12,4&#37; (95&#37;-Konfidenzintervall &#91;KI&#93;: 7,3&#8211;17,1) in der DM-Gruppe gegen&#252;ber 16,2&#37; (95&#37;-KI: 11,1&#8211;21,0) in der Kontrollgruppe. Der Unterschied zeigte sich bereits fr&#252;h postoperativ und blieb &#252;ber den Beobachtungszeitraum bestehen. Es bestanden Unterschiede im Alters- und Geschlechtsprofil zwischen den Gruppen. Nach 1:1-Matching reduzierte sich die Fallzahl, die Risikoprofile waren jedoch vergleichbar. Auch in der gematchten Kohorte zeigte sich eine niedrigere Revisionswahrscheinlichkeit zugunsten der DM-Versorgung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Der Einsatz einer Dual-Mobility-Pfanne beim Erstwechsel aufgrund von Luxation nach HTEP ist mit einer klinisch relevanten Reduktion erneuter Folgeeingriffe assoziiert. Der beobachtete Vorteil zeigt sich fr&#252;hzeitig und persistiert im mittelfristigen Verlauf. Neben der geringeren Revisionswahrscheinlichkeit sprechen biomechanische Aspekte f&#252;r das DM-Konzept: Durch den vergr&#246;&#223;erten effektiven Kopfdurchmesser und die erh&#246;hte Sprungdistanz wird die Stabilit&#228;t verbessert und das Luxationsrisiko reduziert. Insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit erh&#246;htem Luxationsrisiko kann die DM-Pfanne im Revisionssetting einen relevanten Beitrag zur Stabilisierung leisten. Die Registerdaten unter Alltagsbedingungen unterstreichen damit den Stellenwert der Dual-Mobility-Technologie als effektive Strategie zur Reduktion weiterer Revisionen im Kontext luxationsbedingter Erstwechsel.</Pgraph></TextBlock>
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