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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Lernen durch Handeln: Ein nachhaltiges, modulares Near-Peer-Kurskonzept f&#252;r kompetenzorientierte Lehre vom Polytrauma bis zur Kindertraumatologie</Title>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Optimierung des Berufsalltags in O&#38;U</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;116</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Veranstaltungen der Orthop&#228;die und Unfallchirurgie sind h&#228;ufig durch theoretische Inhalte und beobachtendes Lernen gepr&#228;gt. Studierende berichten dadurch &#252;ber Unsicherheiten bei praktischen Fertigkeiten, Notfallsituationen und klinischen Entscheidungsprozessen. Ziel war die Entwicklung eines Lehrkonzepts, das Studierende systematisch vom Zuschauen zum eigenst&#228;ndigen Handeln f&#252;hrt, zentrale Kompetenzen des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) adressiert und ohne zus&#228;tzlichen &#228;rztlichen Lehraufwand in den klinischen Alltag integrierbar ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Prospektiv wurde ein modulares Kurskonzept mit vier praxisorientierten Lehrformaten entwickelt: Polytraumaversorgung, konservative Frakturversorgung, Osteosynthesen am Kunstknochen beim Erwachsenen und in der Kindertraumatologie. Vier studentische Tutoren wurden als thematische Spezialisten qualifiziert und betreuen alle Kurse gemeinsam, wodurch fachliche Redundanz, Supervision und ein einheitliches didaktisches Niveau gew&#228;hrleistet werden. Alle Kurse folgen einem klar strukturierten, f&#252;r Teilnehmende transparenten Ablauf: Nach einer kurzen, fokussierten Theorieeinheit werden klinisch typische Fallbeispiele vorgestellt. Anschlie&#223;end bearbeiten die Teilnehmenden diese in Kleingruppen (4&#8211;6 Personen) und f&#252;hren s&#228;mtliche Ma&#223;nahmen selbstst&#228;ndig durch. Im Polytrauma-Kurs werden realit&#228;tsnahe Notfallszenarien mit definierter Rollenverteilung simuliert. Im Gipskurs legt jede Person mehrere Gipsverb&#228;nde an der oberen und unteren Extremit&#228;t eigenst&#228;ndig an. In den operativen Modulen werden Frakturen an realit&#228;tsnahen Kunstknochen mit Originalmaterial versorgt. In der Kindertraumatologie erm&#246;glicht der Einsatz r&#246;ntgendichter Modelle eine direkte &#220;berpr&#252;fung des Osteosyntheseerfolgs. Ein zentrales innovatives Element ist ein strukturiertes Near-Peer-Schneeballsystem: Engagierte Teilnehmende werden nach definierten Kriterien zu Tutor:innen weiterentwickelt und ersetzen ausscheidende Tutoren. Dadurch entsteht ein dauerhaft selbsttragendes Lehrsystem.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das Kurskonzept wurde erfolgreich implementiert und zeigt eine hohe Nachfrage. Die konsequente Eigenaktivit&#228;t aller Teilnehmenden f&#252;hrt zu einem deutlichen Zuwachs an Handlungssicherheit, praktischem Verst&#228;ndnis und klinischer Entscheidungsf&#228;higkeit. Besonders innovativ ist die vollst&#228;ndige Entkopplung der Durchf&#252;hrung vom &#228;rztlichen Personaleinsatz bei gleichzeitig hoher didaktischer Qualit&#228;t. Das Schneeballsystem gew&#228;hrleistet Kontinuit&#228;t, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit ohne zus&#228;tzliche Ressourcen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Das vorgestellte Kurskonzept &#252;berf&#252;hrt unfallchirurgische Lehre vom passiven Beobachten zur aktiven Handlungskompetenz. Die Kombination aus klaren Kursabl&#228;ufen, Near-Peer-Teaching und nachhaltiger Tutorenentwicklung erf&#252;llt zentrale NKLM-Ziele und l&#228;sst sich niederschwellig in den klinischen Alltag integrieren. Aufgrund seiner Innovationskraft, Praxisn&#228;he und &#220;bertragbarkeit besitzt das Konzept hohes Potenzial f&#252;r eine Auszeichnung im Rahmen des DKOU-Lehrpreises.</Pgraph></TextBlock>
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