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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">F&#252;nf Jahre Navigation in der traumatologischen Wirbels&#228;ulenchirurgie: Implementierung, Workflow und klinische Effekte in einem Level-I-Traumazentrum</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Moderne operative Wirbels&#228;ulenchirurgie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;492</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Ziel dieser Arbeit war es, die Einf&#252;hrung und den klinischen Einsatz navigationsgest&#252;tzter dorsaler Wirbels&#228;uleninstrumentationen in der traumatologischen Versorgung &#252;ber einen Zeitraum von f&#252;nf Jahren zu analysieren und diese mit konventionell fluoroskopisch durchgef&#252;hrten Verfahren hinsichtlich Effizienz, Strahlenexposition und Revisionsraten zu vergleichen. Dar&#252;ber hinaus sollte der Implementierungsprozess der Navigation in den klinischen Alltag eines Level-I-Traumazentrums systematisch nachvollzogen und dessen Auswirkungen auf Indikationsstellung, Workflow und Fallselektion dargestellt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>In dieser retrospektiven monozentrischen Studie wurden alle dorsalen Schrauben-Stab-Instrumentationen bei traumatischen Wirbels&#228;ulenverletzungen zwischen 2015 und 2025 ausgewertet. Insgesamt wurden 557 Patientinnen und Patienten eingeschlossen, davon 119 navigiert und 438 fluoroskopisch operiert. Erfasst wurden demografische Daten, ASA-Klassifikation, Operationsdauer, Schraubenzahl, Zeit pro Schraube, Strahlenzeit und -dosis, instrumentierte H&#246;hen sowie Revisionsursachen. Der Vergleich erfolgte zwischen navigierten und nicht navigierten Eingriffen sowie innerhalb der Zeitr&#228;ume vor und nach Einf&#252;hrung der Navigation im Jahr 2020. Die statistische Auswertung erfolgte mittels t-Test, Mann-Whitney-U-Test und Chi-Quadrat-Test (Signifikanzniveau p &#60; 0,05).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Der Einsatz der Navigation nahm nach 2020 kontinuierlich zu und verlagerte sich von der Lendenwirbels&#228;ule auf anatomisch anspruchsvollere Regionen wie obere Brustwirbels&#228;ule, zervikothorakalen &#220;bergang sowie Becken&#47;Sakrum. Navigierte Eingriffe betrafen signifikant &#228;ltere Patientinnen und Patienten mit h&#246;herer ASA-Klassifikation. Die absolute Operationsdauer war bei Navigation l&#228;nger, jedoch wurden signifikant mehr Schrauben implantiert, sodass sich kein Unterschied in der Zeit pro Schraube zeigte. Eine signifikante Lernkurve konnte nachgewiesen werden, mit einer Reduktion der Zeit pro Schraube von 27 &#177; 22 auf 19 &#177; 7 Minuten (p &#61; 0,03). Die Strahlenzeit war bei navigierten Eingriffen signifikant geringer, w&#228;hrend die Gesamtdosis vergleichbar blieb. Revisionsoperationen aufgrund von Schraubenfehlplatzierungen traten bei Navigation seltener auf (1&#37; vs. 5&#37;), w&#228;hrend revisionspflichtige Wundheilungsst&#246;rungen h&#228;ufiger beobachtet wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Einf&#252;hrung der Navigation f&#252;hrte zu einer nachhaltigen Ver&#228;nderung der klinischen Praxis und wurde bevorzugt bei komplexer Anatomie und Patientinnen und Patienten mit h&#246;herem perioperativem Risiko eingesetzt. Trotz initial l&#228;ngerer Operationszeiten konnte nach Abschluss der Lernkurve eine vergleichbare Effizienz bei gleichzeitig reduzierter Strahlenzeit und verbesserter Schraubenplatzierung erreicht werden. Navigation stellt damit ein wertvolles Instrument zur sicheren und effizienten traumatologischen Wirbels&#228;uleninstrumentation dar und gewinnt mit zunehmender Komplexit&#228;t der F&#228;lle weiter an Bedeutung.</Pgraph></TextBlock>
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