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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ist die H&#228;ufigkeit &#252;bersehener traumatischer H&#252;ftluxationen im Kindesalter altersabh&#228;ngig&#63;</Title>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Kindertraumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;198</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Traumatische H&#252;ftluxationen (HL) im Kindes- und Jugendalter sind selten, k&#246;nnen aber schwerwiegende Folgen wie eine avaskul&#228;re Femurkopfnekrose (AVN) nach sich ziehen. Verz&#246;gerte Repositionen, h&#228;ufig bedingt durch initial &#252;bersehene HL, stellen einen wesentlichen Risikofaktor dar. Fr&#252;here Arbeiten zeigten verz&#246;gerte Repositionen in 15,8&#37; der F&#228;lle. Unterschiedliche altersabh&#228;ngige Unfallmechanismen sowie die unvollst&#228;ndige Ossifikation des Acetabulums limitieren die Aussagekraft konventioneller Bildgebung und beg&#252;nstigen Fehldiagnosen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>In einer retrospektiven multizentrischen Studie wurden 76 Kinder und Jugendliche (&#8804; 17 Jahre) mit akuter HL aus 16 Kliniken zwischen 1979 und 2022 analysiert. Die Patienten wurden in f&#252;nf etablierte Altersgruppen eingeteilt (1&#8211;3 J 11 M, 4&#8211;7 J 11 M, 8&#8211;10 J 11 M, 11&#8211;14 J 11 M, &#62; 15 J), um die Vergleichbarkeit mit internationalen Studien sicherzustellen. Unfallmechanismen wurden als mild, moderat oder schwer klassifiziert. Analysiert wurden Art und Zuverl&#228;ssigkeit der initialen Bildgebung sowie die altersabh&#228;ngige Erkennbarkeit der HL. Die radiologischen Befunde wurden nach dem Sechs-Augen-Prinzip beurteilt. Auf Grundlage der identifizierten diagnostischen Limitationen entwickelte die Studiengruppe einen standardisierten altersadaptieren Diagnostikalgorithmus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das mittlere Alter betrug 9,8 &#177; 4,4 Jahre (Spanne: 1 J 4 M bis 16 J 7 M), mit zwei Altersgipfeln zwischen 4&#8211;8 und 11&#8211;15 Jahren. Der Unfallmechanismus unterschied sich signifikant zwischen den Altersgruppen (p &#60; 0,001): W&#228;hrend bei j&#252;ngeren Kindern milde Traumata wie Bagatelltraumata &#252;berwogen, dominierten ab dem 8. Lebensjahr moderate bis schwere Verletzungsmechanismen. R&#246;ntgenaufnahmen stellten in 85&#37; die prim&#228;re Bildgebung dar. Insgesamt wurden 12&#37; der HL in der initialen Bildgebung &#252;bersehen, &#252;berwiegend bei Kindern &#60;8 Jahren. Bei unter 4 J&#228;hrigen wurden 50&#37; der HL nicht erkannt. Hier &#252;berwogen Bagatelltraumata. Die altersabh&#228;ngigen Unterschiede in der Erkennungsrate waren statistisch signifikant (p &#61; 0,00637). Verz&#246;gerte Repositionen traten in 15,8&#37; der F&#228;lle auf und waren &#252;berwiegend auf initial nicht diagnostizierte HL zur&#252;ckzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass &#252;bersehene HL im Kindesalter deutlich altersabh&#228;ngig sind und insbesondere Kleinkinder betreffen. Niedrigenergetische Unfallmechanismen schlie&#223;en eine HL nicht aus und d&#252;rfen nicht zur diagnostischen Untersch&#228;tzung f&#252;hren. Anatomische Besonderheiten des wachsenden Skeletts &#8211; wie erh&#246;hte Kapsellaxit&#228;t, ein hoher Knorpelanteil des acetabul&#228;ren Pfannenrandes und ein ung&#252;nstiges Verh&#228;ltnis zwischen Femurkopf und Acetabulum &#8211; erm&#246;glichen HL bereits bei geringer Krafteinwirkung. Gleichzeitig ist die Aussagekraft konventioneller R&#246;ntgendiagnostik bei nicht ossifizierten Strukturen limitiert. Eine fr&#252;hzeitige, altersadaptierte Diagnostik unter Einbeziehung des MRT ist daher essenziell, um Fehldiagnosen zu vermeiden, Repositionsverz&#246;gerungen zu reduzieren und das Risiko einer AVN zu minimieren.</Pgraph></TextBlock>
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