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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou184</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou1849</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Einfluss der Sekund&#228;rverlegung in ein &#252;berregionales Traumazentrum auf das Outcome nach Polytrauma</Title>
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          <Affiliation>BG Klinikum Duisburg, Duisburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universit&#228;tsklinikum Essen, Essen, Deutschland</Affiliation>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Versorgungsstrukturen 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;1116</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Ziel dieser Arbeit war es, die Unterschiede in der Versorgung und dem Ergebnis von Polytraumapatienten zu untersuchen, die entweder nach prim&#228;rer Stabilisierung in einem Regionalen oder Lokalen Traumazentrum zur weiteren Therapie in ein &#220;berregionales Traumazentrum verlegt oder prim&#228;r in diesem aufgenommen wurden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Diese retrospektive monozentrische Studie sammelte Daten von 438 Patienten, die zwischen 2018 und 2020 in unserem &#220;berregionalen Traumazentrum der Stufe 1 behandelt wurden. Einschlusskriterien waren ein ISS &#8805;16 und die Aufnahme &#252;ber den Schockraum. Diese wurden in prim&#228;r versorgte Patienten (Gruppe A) oder sekund&#228;r in unser Traumazentrum verlegte Patienten (Gruppe B) unterteilt. Behandlungsdaten aus dem erstversorgenden Haus wurden vor Ort in der Krankenakte eingesehen und dokumentiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Analyse zeigte, dass die beiden Gruppen A (n&#61;259) und B (n&#61;179) aufgrund demografischer Unterschiede (Alter, ASA-Score, Ort der Verletzung) hinsichtlich des Ergebnisses nur bedingt vergleichbar waren. Die deutlich &#228;ltere Gruppe B war haupts&#228;chlich durch stumpfe Traumata aufgrund von St&#252;rzen mit geringer Unfallenergie und Kopfverletzungen gekennzeichnet. Die durchschnittliche Behandlungszeit f&#252;r die Prim&#228;rversorgung mit Sekund&#228;rtransfer betrug mehr als 5 Stunden, was die Frage aufwirft, ob Polytraumapatienten von einer direkten Versorgung in einem &#220;berregionalen Traumazentrum profitieren k&#246;nnten. Die Studie zeigte auch, dass der RISC II ein zuverl&#228;ssiges Instrument zur Vorhersage des Mortalit&#228;tsrisikos auch f&#252;r &#252;berwiesene Patienten darstellt. Leider wurde in der Versorgung von Regionalen und Lokalen Traumazentren h&#228;ufig eine unzureichende Dokumentationsqualit&#228;t festgestellt. Insbesondere die Blutgasanalyse und das Serumbilirubin fehlten in den Behandlungsunterlagen h&#228;ufig und konnten nicht nachtr&#228;glich erfasst werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Angesichts des deutlichen R&#252;ckgangs der Sterblichkeit nach Polytrauma gewinnt der Aspekt der Lebensqualit&#228;t zunehmend an Bedeutung und eine optimale Versorgung ist daher unerl&#228;sslich. Es stellt sich die Frage, ob Polytraumapatienten, zumindest in einem Ballungsraum, nicht prim&#228;r in ein &#252;berregionales Traumazentrum aufgenommen werden sollten, um m&#246;gliche zeitaufw&#228;ndige Sekund&#228;rverlegungen zu vermeiden. Insbesondere Patienten mit traumatischen Hirnverletzungen k&#246;nnten von einer hochwertigen Versorgung profitieren, die ihr posttraumatisches Ergebnis durch zeitoptimierte Direktversorgung verbessert.</Pgraph></TextBlock>
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