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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou029</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou0290</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Dreidimensionale Analyse, Funktionalit&#228;t und Lebensqualit&#228;t nach periazetabul&#228;rer Osteotomie nach Ganz</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie, Muskuloskelettales Universit&#228;tszentrum M&#252;nchen (MUM) LMU Klinikum, LMU M&#252;nchen, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0659</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Dysplastisches Becken</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;445</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die periazetabul&#228;re Osteotomie (PAO) ist ein etablierter gelenkerhaltender Eingriff zur Behandlung der H&#252;ftdysplasie mit langer Rehabilitationszeit und relevanter Rate an Therapieversagern verbunden. Ziel der prospektiven Studie ist es, die dreidimensionale Pathoanatomie von Becken, H&#252;ftpfanne und proximalem Femur zu charakterisieren und deren strukturelle Ver&#228;nderungen nach Umstellungsosteotomie zu erfassen. Untersucht werden Zusammenh&#228;nge zwischen feinstruktureller Knochenarchitektur, Muskelmorphologie, funktionellem Outcome und Lebensqualit&#228;t. Im Fokus stehen die Entwicklung der H&#252;ftfunktion bis 12 Monate postoperativ, die Knochenanpassung an ver&#228;nderte Belastung, deren Einfluss auf das klinische Ergebnis sowie die Rolle muskul&#228;rer Ver&#228;nderungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Seit Anfang 2024 werden etwa 50 Patient&#42;innen eingeschlossen, die aufgrund einer symptomatischen H&#252;ftdysplasie mittels PAO behandelt wurden. 6 und 12 Monate postoperativ erfolgt ein standardisiertes Bone-MRT zur dreidimensionalen Analyse der trabekul&#228;ren Struktur von Pfanne und proximalem Femur sowie zur Quantifizierung von Muskelvolumen und Fettgehalt. Zus&#228;tzlich werden konventionelle radiologische Parameter (CE- und AC-Winkel, Reimers-Index, Pfannenversion, CCD-Winkel, femorale Antetorsion, FEAR-Index) erfasst. Das funktionelle Outcome wird pr&#228;operativ sowie nach drei, sechs und zw&#246;lf Monaten mit dem modifizierten Harris Hip Score und dem EuroQol-5D bestimmt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Eingeschlossen sind bisher 50 Patient&#42;innen (80&#37; Frauen, Durchschnittsalter 28,5&#177;7,4Jahre). Pr&#228;operativ zeigt sich eine deutlich eingeschr&#228;nkte Lebensqualit&#228;t mit einem Harris Hip Score von rund 55 Punkten, der postoperativ signifikant ansteigt und nach zw&#246;lf Monaten etwa 77 Punkte erreicht. In der pr&#228;operativen Bildgebung zeigte sich bei Dysplasie ein mittlerer LCE-Winkel von 17,3&#176;&#177;5,2&#176;. Das Bone-MRT erlaubt eine hochaufl&#246;sende, dreidimensionale Beurteilung der Knochenarchitektur und erm&#246;glicht die Analyse postoperativer Adaptationen. Korrelationen zwischen Ver&#228;nderungen von Knochenstruktur und Muskelmorphologie mit Funktionsverlauf und Lebensqualit&#228;t werden untersucht. Zudem sollen ung&#252;nstige Konstellationen von Pfannen- und Femurversion, Beckenkippung und Belastungslinien identifiziert werden, die mit schlechterem Outcome assoziiert sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Studie soll das Verst&#228;ndnis der komplexen Pathoanatomie der H&#252;ftdysplasie erweitern und darauf aufbauend die Indikationsstellung, Planung von Becken- und Femurosteotomien verbessern. Durch die Kombination aus strahlenfreier 3D-Bildgebung, standardisierter Radiologie und funktionellen Scores sollen prognostische Marker f&#252;r das klinische Ergebnis identifiziert werden. Langfristig k&#246;nnten so eine individualisierte Operationsplanung, die Vermeidung von &#220;ber- und Fehlkorrekturen sowie eine verk&#252;rzte Rehabilitationszeit erreicht werden. Besonders das Bone&#8209;MRT erscheint bei jungen Patient&#42;innen als vielversprechendes Tool, um strukturelle Anpassungsprozesse nachvollziehbar und evidenzbasiert zu bewerten.</Pgraph></TextBlock>
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