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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Viel L&#228;rm um (fast) Nichts &#8211; langfristige Ergebnisse von Beugesehnenverletzungen bei Kindern</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Teno-Artholyse</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> In Anbetracht aller Verletzungen bei Kindern sind Beugesehnenverletzungen seltene Ereignisse. In der Literatur werden kurzfristige Behandlungsergebnisse beschrieben. Der langfristige Einfluss von Beugesehnenverletzungen bei Kindern auf die Funktion der Hand und die pers&#246;nliche Entwicklung soll anhand einer Nachuntersuchung ermittelt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Eingeschlossen wurden alle Patienten unter 18 Jahren, die eine Beugesehnenverletzung erlitten hatten und deren Behandlung seit mindestens 5 Jahre beendet war. Neben dem funktionellen Vergleich der H&#228;nde wurde das subjektive Ergebnis (0-100 Punkte) und der Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand (DASH) Fragebogen erhoben. Die Daten wurden mittels deskriptiver Statistik ausgewertet. Seitendifferente Werte wurden mit dem t-Test f&#252;r abh&#228;ngige Stichproben verglichen. Einflussfaktoren auf den DASH Punktwert und die Beweglichkeit der betroffenen Finger wurden anhand einer linearen Regressionsanalyse untersucht. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es konnten 48 Kinder, davon 13 M&#228;dchen, mit 59 Fingern und 9 Daumen und insgesamt 219 Sehnen eingeschlossen werden. Das Alter zum Unfallzeitpunkt betrug 9,6 Jahre (&#177;5,8; 1-17,9). Am h&#228;ufigsten war der Zeigefinger (26,5&#37;) und die tiefe Beugesehne (23,7&#37;) betroffen. Die Verletzung fand sich am h&#228;ufigsten in Zone II nach Verdan. Zus&#228;tzliche Gef&#228;&#223;- und Nervenverletzungen fanden sich in 47&#37; bzw. 66,2&#37;. Der Zeitraum vom Unfall bis zur Operation betrug 5,3 Tage (&#177;11,4; 0-65). Der operative Eingriff dauerte 67,1 Minuten (&#177;32,1; 22-171). Die Nachuntersuchung erfolgte 10,9 Jahre (&#177;4,3; 5-19,4) nach dem Unfall. Bei Verletzungen der Fingerbeugesehnen konnten signifikante Unterschiede im Kraftgriff (p&#61;0,005), Schl&#252;sselgriff (p&#61;0,041), der Beweglichkeit (p&#60;0,001) und der L&#228;nge des Fingers (p&#61;0,022) festgestellt werden. Bei Verletzungen der Beugesehne des Daumens ergaben sich keine signifikanten Seitendifferenzen. Bei allen 31 zwischenzeitlich berufst&#228;tigen Patienten hatte der Unfall keinen Einfluss auf die Berufswahl. Das operative Ergebnis wurde subjektiv mit 87&#37; (&#177;17,6; 24-100) eingesch&#228;tzt. Der DASH Fragebogen erbrachte 3,5 Punkte (&#177;1,7; 0-22,5).</Pgraph><Pgraph>Als negative Einflussfaktoren auf den DASH Score konnte ein h&#246;heres Alter zum Unfallzeitpunkt (p&#60;0,001) und eine Nervenverletzung (p&#61;0,009) festgestellt werden. Die Beweglichkeit des verletzten Fingers wurde durch die Zeitdauer vom Unfall bis zur Operation (p&#61;0,004), die Anzahl der betroffenen Sehnen (p&#60;0,001), der Verletzungszone (p&#61;0,034) und einer vorliegenden Nervenverletzung (p&#61;0,001) negativ beeinflusst. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die langfristigen Ergebnisse 10 Jahre nach Beugesehnenverletzungen im Kindesalter sind sehr gut. Trotz messtechnisch signifikanter Seitendifferenzen sind die Einschr&#228;nkungen im Alltag gering. Eine h&#228;ufig vorliegende zus&#228;tzliche Nervenverletzung reduziert signifikant die Beweglichkeit des Fingers und die Funktion im Alltag. Einen Einfluss auf die Berufswahl hat die Beugesehnenverletzung nicht.</Pgraph></TextBlock>
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