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      <Title language="de">Wie gelingt die konservative Behandlung der Kamptodaktylie bei Kindern&#63;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Themen 2</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die Behandlung der Kamptodaktylie bei Kindern beginnt mit einer konservativen Therapie mit Schienen und manueller Dehnung. Eine fr&#252;hzeitige Schienenbehandlung lohnt sich, ist aber bei kleinen Kindern aufgrund ihrer empfindlichen Haut und der mangelnden Mitarbeit schwierig umzusetzen. An das Alter angepasste gut sitzende Schienen erfordern kundige, bei Problemen ansprechbare Schienenbauer, die eng mit Orthop&#228;dietechnikern und Handchirurgen zusammenarbeiten. Wir wollten &#252;berpr&#252;fen, wie wirksam diese konservative Therapie in den verschiedenen Altersgruppen ist. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Seit 2015 wurden 252 Kinder mit Kamptodaktylien im Fehlbildungszentrum konservativ behandelt. In die Studie eingeschlossen wurden nur Kinder mit Kamptodaktylien, die nicht Teil &#252;bergeordneter Erkrankungen waren und bei denen ein Finger betroffen war und die konservativ behandelt wurden. Ausgeschlossen wurden 151 Patienten, bei denen entweder mehrere Finger betroffen waren, die ausw&#228;rts voroperiert wurden, sich nicht wieder vorstellten, bei der Behandlung nicht kooperierten oder deren Aufzeichnungen unvollst&#228;ndig waren. </Pgraph><Pgraph>98 Kinder (128 H&#228;nde) erf&#252;llten die Einschlusskriterien. Die Kinder wurden in f&#252;nf Altersgruppen unterteilt. Die gr&#246;&#223;te Altersgruppe bildeten 46 S&#228;uglinge und Kleinkinder (57 H&#228;nde) im Alter von 0,8 bis 2,9 Jahren; im Vorschulalter (Alter 3 bis 5,9 Jahre) wurden 21 H&#228;nde bei 19 Kinder behandelt; 21 H&#228;nde von 16 Schulkindern (Alter 6 bis 12 Jahre) und 21 H&#228;nde bei 16 Jugendlichen (&#228;lter als 12 Jahre bis 17 Jahre).Meistens war der Kleinfinger betroffen. Bei den &#252;brigen 16 Patienten war meistens der Ringfinger, selten der Zeige- oder Mittelfinger betroffen.</Pgraph><Pgraph>Die Aufzeichnungen wurden retrospektiv hinsichtlich des passiven Streckdefizits des Mittelgelenks vor Therapiebeginn, der Dauer der Schienentherapie und des Behandlungsergebnisses ausgewertet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In fast allen F&#228;llen beobachteten wir nach 6 Monaten eine rasche Besserung. In der Vorschulgruppe wurde nach 10 Monaten eine durchschnittliche Verbesserung von 30&#176; erzielt. Bei den Schulkindern war die Besserung weniger ausgepr&#228;gt und erforderte eine ein bis 1,5-j&#228;hrige Therapie. Bei den Jugendlichen dauerte die Besserung l&#228;nger und hing stark vom Willen der Betroffenen ab. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die konservative Therapie mit manuellem Dehnen und Schienen kann in allen Altersgruppen den Befund verbessern. Die verwendeten Schienen erwiesen sich in allen Altersgruppen bei vielen als wirksam, am effektivsten und schnellsten bei Kleinkindern. Bleibt eine Verbesserung trotz guter Mitarbeit aus, ist ein operatives Release indiziert. Eine effektive Therapie erfordert gutsitzende Schienen, motivierte Patienten, bzw. Eltern sowie therapeutische Unterst&#252;tzung in regelm&#228;&#223;igen Kontrollen alle 4 bis 6 Monate. Wichtig ist eine zeitlich und r&#228;umlich enge Zusammenarbeit von erfahrenen Handtherapeuten und Handchirurgen, die bei Problemen ansprechbar sind, die Betroffenen motivieren und kurzfristig Termine anbieten k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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