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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Ursachen und Ergebnisse von Fingeramputationen aufgrund von Nekrosen bei Systemischer Sklerose</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Amputation III</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Digitale Ulzera und Nekrosen stellen eine schwere Komplikation der systemischen Sklerose dar und k&#246;nnen bis zum vollst&#228;ndigen Gewebeverlust einzelner Finger f&#252;hren. W&#228;hrend Literatur und Leitlinien eine prim&#228;r konservativ-vaskul&#228;re Therapie mit Amputation als Ultima Ratio empfehlen, ist die klinische Entscheidung bei progredienter Nekrose kritisch abzuw&#228;gen. Ziel der Arbeit war es, den Behandlungsverlauf von Patient:innen mit fingerbetonter systemischen Sklerose zu analysieren mit der Frage, ob bei fortschreitender Nekrose eine fr&#252;hzeitige Amputation gegen&#252;ber einem prolongierten konservativen Vorgehen Vorteile bietet und wie die Ergebnisse nach Fingeramputationen in dieser besonderen Patientengruppe einzusch&#228;tzen sind. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In einer retrospektiven Analyse wurden 35 Patient:innen (33 Frauen, 2 M&#228;nner) mit einer systemischen Sklerose erfasst, die in den letzten f&#252;nf Jahren in unserem rheumatologischen Zentrum im Rahmen der ASV internistisch, rheumahandchirurgisch und handtherapeutisch ambulant und station&#228;r bei verschiedenen Formen der vaskulitischen Fingernekrose behandelt wurden. Alle Patient:innen wiesen typische Manifestationen an den H&#228;nden auf, welche im Verlauf operativ saniert werden mussten. Die konservative Therapie umfasste die Anleitung zur Hautpflege, ergotherapeutische Ma&#223;nahmen sowie eine stufenweise medikament&#246;se Behandlung von oraler Basistherapie bis hin zur station&#228;ren intraven&#246;sen Ilomedintherapie. Klinische Verl&#228;ufe, Komplikationen und operative Eingriffe sowie die Ergebnisse nach Amputationen wurden ausgewertet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Patient:innen konnten regelhaft initial konservativ stabilisiert werden, bei zunehmenden Nekrosen erfolgte ein chirurgisches Debridement bis hin zur Amputation. Bei progredienten Nekrosen zeigte sich ein erh&#246;htes Risiko f&#252;r infekti&#246;se Komplikationen bis hin zur Phlegmone, Empyem und Osteomyelitis, teilweise mit systemischer Reaktion. In diesen F&#228;llen f&#252;hrte ein prolongiertes konservatives Vorgehen h&#228;ufiger zu verz&#246;gerter Wundheilung, l&#228;ngeren Krankenhausaufenthalten und der Notwendigkeit ausgedehnterer Amputationen mit entsprechend h&#246;herem Funktionsverlust. Fr&#252;hzeitige chirurgische Interventionen bei klar abgegrenzter, nicht reversibler Nekrose konnten hingegen die Ausbreitung infekti&#246;ser Komplikationen begrenzen und funktionserhaltendere Ergebnisse erm&#246;glichen. Insgesamt tratenkeine relevanten postoperativen Komplikationenauf, mit Ausnahmeeiner Wundheilungsst&#246;rung. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ergebnisse unterst&#252;tzen die leitliniengerechte prim&#228;r konservative interdisziplin&#228;re Therapie. Gleichzeitig zeigt sich, dass bei progredienten Nekrosen eine lange Verz&#246;gerung chirurgischer Ma&#223;nahmen das Risiko schwerer Infektionen, insbesondere Osteomyelitiden, sowie gr&#246;&#223;erer Amputationenumf&#228;nge erh&#246;ht. Eine fr&#252;hzeitige interdisziplin&#228;re Evaluation und individuelle Indikationsstellungen zur Amputation sind entscheidend, um den funktionellen Erhalt der Hand zu optimieren. Hier ist immer eine chirurgische und medikament&#246;se Therapie zeitgleich notwendig.</Pgraph></TextBlock>
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