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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Infektionen durch medizinische Blutegelanwendung bei der Rhizarthrose &#8211; eine Fallserie</Title>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 3</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26dgh50</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die medizinische Blutegeltherapie wird als Verfahren zur Behandlung von chronischen Schmerzen im Bereich des Daumensattelgelenkes bei der Rhizarthrose angewandt. Als konservativ-naturheilkundliche Therapieform, die eine konservativ-schulmedizinische oder operative Behandlung vermeiden soll, wird diese in der Literatur meist als risikofrei und &#8222;nat&#252;rlich&#8220; beschrieben. Risiken und Nebenwirkungen schulmedizinischer Therapien sollen vermieden werden. Hierbei werden Blutegel auf die Haut der Patienten aufgesetzt. Diese Blutegel setzen nach dem &#8222;Biss&#8220; u.a. bioaktive Stoffe frei, die zu einer Beschwerdebesserung f&#252;hren sollen. Dennoch ist die Therapie auch nach Literaturlage mit dem Risiko von Komplikationen vergesellschaftet. Zu den h&#228;ufigsten genannten Komplikationen geh&#246;ren hierbei Infektionen. Ein typischer Erreger ist Aeromonas hydrophila. Wir berichten &#252;ber f&#252;nf Patienten, die in unserer Abteilung nach ausw&#228;rtig durchgef&#252;hrter Blutegeltherapie einer Rhizarthrose mit einer Infektion der Hand unter station&#228;ren Bedingungen behandelt wurden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Anhand der Patientendaten, klinischen, bildgebenden, operativen und mikrobiologischen Befunde sowie der erreichten Therapieergebnisse wird &#252;ber diese f&#252;nf Patienten des Krankenhauses Waldfriede Berlin berichtet. Die mikrobiologischen Befunde und die antibiotische Therapie sowie die Behandlungs- und Arbeitsunf&#228;higkeitszeiten durch die eingetretene Infektion werden beschrieben. Die postoperativ umfangreich erfolgte Handtherapie wird dargestellt. Die eigenen Erfahrungen aus der genannten Fallserie werden zus&#228;tzlich mit den in der Literatur vorhandenen Daten diskutiert und eine Risikobeschreibung sowie pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen dargestellt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die f&#252;nf Patienten stellten sich mit initial ausgepr&#228;gten lokalen Infektzeichen im Bereich der Hand nach Blutegeltherapie einer Rhizarthrose in unserer zentralen Notaufnahme vor. Bei allen beschriebenen F&#228;llen waren ein bis mehrere operative Behandlungen notwendig. Alle Patienten mussten zus&#228;tzlich eine intraven&#246;se antibiotische Therapie unter station&#228;ren Bedingungen erhalten. Eine umfangreiche handtherapeutische postoperative Therapie war n&#246;tig. In unseren Fallberichten konnte nur in einem Fall ein typischer Erreger einer Infektion durch Blutegel nachgewiesen werden. Alle Patienten hatten nach Abschluss der Therapie eine gute Beweglichkeit der betroffenen Hand. In drei F&#228;llen konnte bildmorphologisch eine ausgepr&#228;gte Progredienz der Rhizarthrose nachgewiesen werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die f&#252;nf Patienten aus unserer Fallserie verdeutlichen, dass die Infektion nach einer Blutegeltherapie der Rhizarthrose eine schwere, nicht zu vernachl&#228;ssigende Komplikation darstellt. Weiterhin werden in der Literatur aber Ans&#228;tze zur Pr&#228;vention einer solchen Infektion genannt. Das Risiko einer Infektion bei der medizinischen Blutegeltherapie der Rhizarthrose sollte bei der Bewertung dieser Methode dringend ber&#252;cksichtigt werden. Die Patienten sollten aus unserer Sicht dringend &#252;ber das Risiko aufgekl&#228;rt werden.</Pgraph></TextBlock>
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