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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Explosionsverletzung der oberen Extremit&#228;t &#8211; von der Akutversorgung zur Dienstf&#228;higkeit</Title>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26dgh47</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Explosionsverletzungen der oberen Extremit&#228;t stellen aufgrund der Kombination aus komplexen Weichteilsch&#228;den, Gef&#228;&#223;sch&#228;den und kn&#246;chernen Verletzungen eine erhebliche rekonstruktive Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit ist es, zu zeigen, inwieweit durch ein konsequentes, mehrzeitiges operatives Vorgehen eine funktionelle Wiederherstellung bis hin zur milit&#228;rischen Dienstf&#228;higkeit erreicht werden kann. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Im Folgenden wird der Fall eines 24-j&#228;hrigen Soldaten mit einer Sprengverletzung der linken oberen Extremit&#228;t im Einsatz vorgestellt. Die initiale notfallchirurgische Versorgung erfolgte durch eine Partnernation im Einsatzland. Am Folgetag konnte der Patient mittels Lufttransport nach Deutschland verlegt werden. Es bestanden unter anderem eine komplexe Amputationsverletzung der linken Hand und des distalen Unterarms. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei Aufnahme in Deutschland zeigte sich eine Amputationsverletzung der Digiti 3 bis 5 sowie des Schaftes des Os metacarpale III und eine komplette Amputation des Os metacarpale 4 und 5. Des Weiteren zeigte sich eine komplexe Fraktur des Digiti II und der Handwurzel. Prim&#228;r erfolgten ein radikales D&#233;bridement, eine Thrombektomie der A. ulnaris und A. radialis sowie die Amputation des Digitus II auf H&#246;he des MCP-Gelenks mit tempor&#228;rer Defektdeckung. Im weiteren Verlauf wurden programmierte Revisionseingriffe mit konsekutivem D&#233;bridement durchgef&#252;hrt. Erg&#228;nzend erfolgte die Rekonstruktion der Sehne des Flexor pollicis longus (FPL). Bei persistierendem Weichteildefekt kamen wiederholt VAC-Therapien zur Wundkonditionierung zum Einsatz, gefolgt von der definitiven Defektdeckung mittels freiem vaskularisiertem fasziokutanem anterolateralem Oberschenkellappen (ALT).</Pgraph><Pgraph>Im Verlauf zeigte sich eine reflektorische Radialduktion der Hand. Wodurch eine sekund&#228;re funktionelle Rekonstruktion mit Tenolyse der FPL-Sehne, Tenotomie sowie dynamischer Sehnenumlenkung unter Verwendung der Sehne des M. extensor carpi radialis brevis erforderlich war. Sechs Monate nach dem Trauma erfolgte die Vorstellung zur Planung einer prothetischen Versorgung, initial mittels mechanischer Prothese.</Pgraph><Pgraph>Im Langzeitverlauf zeigte sich eine kontinuierliche funktionelle Verbesserung. Vier Jahre nach dem Trauma bestand eine uneingeschr&#228;nkte funktionelle Einsetzbarkeit der betroffenen Extremit&#228;t auch ohne Prothese. Milit&#228;rische T&#228;tigkeiten k&#246;nnen vollumf&#228;nglich durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Explosionsverletzungen der oberen Extremit&#228;t erfordern ein konsequentes, stadiengerechtes und interdisziplin&#228;res Behandlungskonzept zwischen Unfallchirurgie, plastischer Chirurgie und Handchirurgie mit radikalem D&#233;bridement und anschlie&#223;ender mehrzeitiger Rekonstruktion. Der vorliegende Fall zeigt, dass selbst nach schwersten thermomechanischen Kombinationsverletzungen die Wiederherstellung einer hochfunktionellen Resthand erreichbar ist. Die R&#252;ckkehr in den milit&#228;rischen Dienst stellt auch in komplexen F&#228;llen ein realistisches und anzustrebendes Therapieziel dar.</Pgraph></TextBlock>
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