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      <Title language="de">Der semiokklusive Folienverband zur Behandlung von Amputationen proximal des Fingerendgliedes</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 3</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26dgh44</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die semiokklusive Verbandstherapie ist bei Amputationsverletzungen der Fingerendglieder gut etabliert und geht mit einer zuverl&#228;ssigen Heilung und guten funktionellen Ergebnissen einher. Im Gegensatz dazu werden weiter proximal gelegene Amputationen in der Regel als ungeeignet f&#252;r eine sekund&#228;re Stumpfheilung angesehen. Studien &#252;ber die Anwendung des semiokklusiven Folienverbandes auf proximalem Niveau liegen aktuell nicht vor. In diesem Fallbericht soll &#252;ber die erfolgreiche Behandlung einer traumatischen 3-Finger-Amputation mit semiokklusiven Verb&#228;nden berichtet werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Ein 58-j&#228;hriger rechtsh&#228;ndiger Mann stellte sich mit einer traumatischen 3-Finger-Amputation der rechten Hand vor, nachdem er sich an einer industriellen Verarbeitungsmaschine f&#252;r Gem&#252;se verletzt hatte. Klinisch zeigten sich vollst&#228;ndige Amputationen des Zeige-, Mittel- und Ringfingers auf H&#246;he der Mittelglieder. Die amputierten Fingerteile wiesen erhebliche Weichteilsch&#228;den auf. Es erfolgte die notfallm&#228;&#223;ige operative Versorgung. Aufgrund einer teils mehretagigen Destruktion der neurovaskul&#228;ren Strukturen an den Amputaten war eine Replantation nicht m&#246;glich, sodass nach begrenztem D&#233;bridement semiokklusive Folienverb&#228;nde angelegt wurden. Die semiokklusiven Verb&#228;nde wurden im weiteren Verlauf w&#246;chentlich gewechselt. Bereits w&#228;hrend des station&#228;ren Aufenthalts wurde eine intensive Handtherapie durchgef&#252;hrt. Nach wenigen Wochen folgte eine sechsw&#246;chige komplexe station&#228;re handchirurgische Rehabilitation zum Funktionsaufbau der Hand. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei der Nachuntersuchung nach drei Monaten berichtete der Patient &#252;ber keine Schmerzen, weder in Ruhe noch unter Belastung (NRS 0&#47;10). Es bestand eine geringe K&#228;lteempfindlichkeit der Fingerst&#252;mpfe, w&#228;hrend Phantomschmerzen oder neuropathische Schmerzen verneint wurden. Das subjektive Ergebnis wurde als sehr positiv bewertet. Das funktionelle Ergebnis war bei einem QuickDASH-Score von 22 mit moderaten Einschr&#228;nkungen verbunden. Der Patient war in der arbeitsspezifischen Leistungsanalyse hoch motiviert, an seinen Arbeitsplatz zur&#252;ckzukehren. Alle Wunden waren vollst&#228;ndig epithelialisiert. Es bestanden keine trophischen St&#246;rungen oder Atrophien. Die Narbenqualit&#228;t war an jedem Amputationsstumpf sehr stabil. Die Sensibilit&#228;t an den Amputationsst&#252;mpfen zeigte eine Zweipunktediskriminierung von 4 bis 8 mm gegen&#252;ber 3 bis 4 mm der unverletzten Gegenseite. Im Verlauf der station&#228;ren Rehabilitation war eine stetige Verbesserung der Greif- und Pinchkraft der verletzten Hand zu verzeichnen (von initial 8,5 kg auf 21,4 kg am Dynamometer). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Anhand der Ergebnisse der erfolgreichen Behandlung einer traumatischen 3-Finger-Amputation auf H&#246;he der Mittelglieder mit semiokklusiven Folienverb&#228;nden l&#228;sst sich schlussfolgern, dass diese Methode eine relevante Berechtigung im Behandlungsregime von Amputationsverletzungen hat. Da es sich um eine Einzelfallstudie handelt, sollten weitere Untersuchungen folgen.</Pgraph></TextBlock>
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