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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgh427</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gesundheits&#246;konomische Analyse einer prim&#228;ren Stumpfbildung im Vergleich zum Replantationsversuch mit sekund&#228;rer Amputation</Title>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Take a chance on...</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26dgh42</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Ziel der vorliegenden Arbeit ist der Vergleich der direkten Kosten einer prim&#228;ren Stumpfbildung mit denen eines Replantationsversuchs mit nachfolgender sekund&#228;rer Amputation. Es soll untersucht werden, ob der initial h&#246;here Aufwand einer Replantation im Falle eines frustranen Ergebnisses mit Nekrose zu erh&#246;hten Gesamtkosten f&#252;hrt und welche &#246;konomischen Implikationen sich daraus f&#252;r die klinische Entscheidungsfindung ergeben. Die Erfolgsrate nach Replantation wird hierf&#252;r ebenfalls mit einbezogen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es erfolgte eine retrospektive Analyse von Patienten mit traumatischen Amputationsverletzungen an der Hand, die entweder mit einer prim&#228;ren Stumpfversorgung oder einem Replantationsversuch versorgt wurden. In die Auswertung eingeschlossen wurden F&#228;lle mit gescheiterter Replantation und anschlie&#223;ender sekund&#228;rer Amputation. Erfasst wurden die direkten Behandlungskosten (Operationszeit, station&#228;re Aufenthaltsdauer, Revisionsoperationen) sowie die Erhebung der Nekroserate. Die Kostenanalyse erfolgte aus Sicht des Gesundheitssystems. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die prim&#228;re Stumpfbildung zeigte geringere direkte Behandlungskosten bei k&#252;rzerer Operationsdauer, geringerer Anzahl an Revisionseingriffen und reduzierter station&#228;rer Verweildauer von 1&#8211;2 Tagen. Der Replantationsversuch mit sekund&#228;rer Amputation war mit deutlich erh&#246;hten Gesamtkosten verbunden, insbesondere durch verl&#228;ngerte Krankenhausaufenthalte von durchschnittlich 7 Tagen und h&#246;here Revisionsraten mit intensiverer Nachbehandlung. Die analysierte Erfolgsrate der Replantationen relativierte diese Mehrkosten nur teilweise, da ein relevanter Anteil der F&#228;lle eine sekund&#228;re Amputation erforderte. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Ein Replantationsversuch mit nachfolgendem Misserfolg und sekund&#228;rer Amputation ist aus gesundheits&#246;konomischer Sicht mit erheblich h&#246;heren Kosten verbunden. Im Vergleich dazu stellt die prim&#228;re Stumpfbildung eine deutlich kosteneffizientere Versorgungsstrategie dar. Die Indikationsstellung zur Replantation sollte daher neben funktionellen und patientenindividuellen Faktoren auch unter Ber&#252;cksichtigung &#246;konomischer Aspekte erfolgen. Weitere prospektive Studien sind notwendig, um pr&#228;diktive Faktoren f&#252;r den Replantationserfolg zu identifizieren, Entscheidungsalgorithmen zu optimieren und eine ausgewogene Abw&#228;gung zwischen funktionellem Nutzen und Ressourcenverbrauch zu erm&#246;glichen.</Pgraph></TextBlock>
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