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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgh383</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Rekonstruktion gro&#223;er Knochendefekte im Bereich der Hand und des Handgelenkes durch modifizierte Masquelet-Plastik</Title>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>DAM &#8211; Kn&#246;cherne Rekonstruktion</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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          <DateTo>20261010</DateTo>
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    <ArticleNo>26dgh38</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die Rekonstruktion kn&#246;cherner Defekte im Bereich des Handgelenkes und der Hand infolge von Traumata oder Infektionen stellt eine chirurgische Herausforderung dar. Im Gegensatz zu anderen K&#246;rperregionen, wo der Funktionsverlust teilweise tolerierbar ist, k&#246;nnen Knochendefekte an Hand und Handgelenk zu erheblichen funktionellen und &#228;sthetischen Beeintr&#228;chtigungen f&#252;hren, die die Lebensqualit&#228;t der Patienten massiv beeinflussen. Bisherige Rekonstruktionsverfahren umfassen vaskularisierte und nicht vaskularisierte Knochentransplantate. Die freie vaskularisierte Fibula wird h&#228;ufig zur Rekonstruktion gr&#246;&#223;erer Defekte genutzt, weist jedoch eine hohe Rate an Komplikationen auf. Die Technik der induzierten Membran, erstmalig beschrieben von Masquelet, scheint eine sichere und vergleichsweise komplikationsarme Methode zu sein. Sie wird in einem zweizeitigen Verfahren durchgef&#252;hrt: 1. Debridement und Defektauff&#252;llung durch Zementspacer, welcher eine gut vaskularisierte Pseudosynovialmembran bildet, 2. Spacerentfernung nach 6 Wochen und Defektauff&#252;llung durch einen autologen Beckenkammspan. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es erfolgte die Auswertung des klinischen, mikrobiologischen als auch radiologischen Outcomes anhand pr&#228;-, intra- und postoperativer Daten von 6 Patienten aus dem BG Klinikum Bergmannstrost Halle, welche eine Rekonstruktion der Mittelhand oder des Handgelenkes via Masquelet-Plastik erhielten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Zeitraum 11&#47;23 bis 10&#47;25 erhielten 6 Patienten im BG Klinikum Bergmannstrost Halle aufgrund langstreckiger Defekte des Handgelenkes (n&#61;5) und der Mittelhand (n&#61;1) eine Rekonstruktion via modifizierter Masquelet-Plastik. Urs&#228;chlich f&#252;r die Defektsituation waren Traumata oder Infektionen. In allen F&#228;llen erfolgte die Rekonstruktion als Arthrodese mit trikortikalem vorderen Beckenkammspan, welcher pressfit oder mittels Schrauben und Cerclagen fixiert wurde. Die H&#228;lfte der Patienten (n&#61;3) erhielt vor Rekonstruktion eine Defektdeckung mittels freier (n&#61;2) oder gestielter (n&#61;1) Lappenplastik. Alle Osteosynthesen wiesen eine postoperative &#220;bungsstabilit&#228;t auf. Die Beweglichkeit im Handgelenk war aufgrund der begleitenden Arthrodese in Palmarflexion und Dorsalextension sowie in Radial- und Ulnarduktion eingeschr&#228;nkt. Die Umwendbewegungen blieben weitestgehend erhalten. Komplikationen wie sekund&#228;re Dislokationen, Refrakturen oder Pseudarthrosen traten nicht auf. Ebenso gab es keine Infektionen, Nachblutungen, Nervenl&#228;sionen oder Hebemorbidit&#228;ten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Rekonstruktion gro&#223;er Knochendefekte des distalen Radius, der Handwurzel als auch der Mittelhand suffizient via modifizierter Masquelet-Plastik m&#246;glich ist. Insbesondere die geringe Hebemorbidit&#228;t, die niedrige Komplikationsrate als auch die Praktikabilit&#228;t, Reproduzierbarkeit und Zuverl&#228;ssigkeit des Eingriffs im Vergleich zur freien Fibula-Plastik scheinen nennenswerte Vorteile zu sein.</Pgraph></TextBlock>
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