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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die osteokartilagin&#228;re Rekonstruktion am Carpus und Handgelenk mit freien Knorpel-Knochen-Transplantaten &#8211; muss es immer ein freies vaskularisiertes Transplantat sein&#63;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>DAM &#8211; Kn&#246;cherne Rekonstruktion</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Seit Beginn dieses Jahrtausends wird zur Rekonstruktion im Carpusbereich (proximaler Kahnbeinpol, Capitatumkopf, Lunatum,...), mit der Notwendigkeit eines Knorpel-Knochentransplantates, vorrangig die Indikation zu freien, vaskularisierten Transplantaten, bevorzugt der medialen Femurkondyle, gestellt. Im Zuge gr&#246;&#223;erer Nachuntersuchungen f&#252;r den proximalen Polersatz am Kahnbein, zeigt sich durch die Verwendung der vaskularisierten Transplantate eine Ausheilungsrate um die 80&#37;. Sind diese Ergebnisse auch durch weniger aufw&#228;ndige, nicht vaskularisierte freie Transplantate am Carpus zu erzielen&#63; </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Vorstellung von 6 F&#228;llen nicht vaskularisierter, freier Knorpel-Knochentransplantate zur Rekonstruktion am Carpus sowie des distalen Radius die von 2022 bis 2025 operiert wurden. Hierbei handelt es sich um 2 F&#228;lle einer Rekonstruktion des Capitatumkopfes bei einer avaskul&#228;ren Nekrose &#252;ber eine freies Knorpel-Knochentransplantat aus dem Metatarsale 2- bzw. Metatarsale 3-K&#246;pfchen. Die Fixation des Transplantats erfolgte in beiden F&#228;llen durch K-Dr&#228;hte. 2 proximale Kahnbeinpolrekonstruktionen durch ein Hemihamatumtransplantat nach proximalen Polfrakturen. Beide Transplantate wurden mittels Doppelgewindeschraube fixiert. 1 Rekonstruktion eines distalen Kahnbeinpols durch ein Metatarsale-2-K&#246;pfchentransplantat nach traumatischer Poldestruktion. Hier wurde zur Fixation des Transplantates eine winkelstabile Platte verwendet. Ebenso bei einer traumatische Defektrekonstruktion des ulnaren Radius mit Rekonstruktion der Fossa lunata sowie der Fossa ulnaris &#252;ber ein Metatarsale-3-Basistransplantat. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In allen 6 F&#228;llen konnte durch die Verwendung eines nicht vaskularisierten Transplantats eine kn&#246;cherne Ausheilung bei suffizienter anatomischer Rekonstruktion erzielt werden. In den kritischen F&#228;llen der avaskul&#228;ren Capitatumkopfnekrosen (OP 2022 und 2023) konnte nach erfolgter Metallentfernung und oss&#228;rer Ausheilung im Verlaufs-MRT eine gute Perfusion der Transplantate gezeigt werden. Bis Anfang 2026 wurde in den Nachuntersuchungen keine neuerliche Nekrose erkannt. In beiden F&#228;llen der proximalen Polrekonstruktion mit dem Hemihamatumtransplantat konnte ebenfalls eine oss&#228;re Ausheilung erzielt werden. Bei der seltenen Entit&#228;t der distalen Kahnbeinpolrekonstruktion durch das Metatarsale-2-K&#246;pfchentransplantat wurde eine kn&#246;cherne Integration erzielt, ebenso zeigte sich auch das Metatarsale-3-Transplantat zur Rekonstruktion des distalen Radius oss&#228;r integriert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> F&#252;r eine verl&#228;ssliche Rekonstruktion am Carpus und am distalen Radius ist nicht zwingend ein vaskularisiertes Transplantat notwendig. Eine sichere oss&#228;re Integration ist auch durch freie, nicht vaskularisierte Knorpelknochentransplantat zu erzielen. Diese bieten, bei einfacherer OP-Technik und k&#252;rzerer OP-Dauer, eine nahezu anatomische Rekonstruktionsm&#246;glichkeit ohne den Hebedefekt am Kniegelenk. Die Hebemorbidit&#228;t am Mittelfu&#223; nach Entnahme der Metatarsale-Transplantate sowie am Hamatum bleibt zu vernachl&#228;ssigen.</Pgraph></TextBlock>
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