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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kallusdistraktion des ersten Strahls nach traumatischer Daumenamputation &#8211; Indikation, Technik und Ergebnisse</Title>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Amputation II</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26dgh36</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Der Daumen ist f&#252;r die Funktion der Hand von zentraler Bedeutung. Durch seine Oppositionsf&#228;higkeit erm&#246;glicht er die Greiffunktion und den Spitzgriff. Nach traumatischer Daumenamputation kommt es zu erheblichen funktionellen, &#228;sthetischen und psychischen Einschr&#228;nkungen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Kallusdistraktion des ersten Strahls als rekonstruktive Option nach traumatischer Daumenamputation darzustellen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Anhand von Fallbeispielen werden Indikation, operative Technik und Ergebnisse der Kallusdistraktion am ersten Strahl beschrieben. Die Replantation wurde prim&#228;r in allen geeigneten F&#228;llen angestrebt. War diese nicht m&#246;glich oder wurde sekund&#228;r eine Amputation notwendig, erfolgte die Evaluation sekund&#228;rer Rekonstruktionsverfahren. Patienten, die eine Pollizisation des Zeigefingers oder einen Zehentransfer ablehnten, wurde die Kallusdistraktion angeboten. Die Verl&#228;ngerung des ersten Strahls erfolgte mittels &#8222;Fixateur interne&#8220;. Die Distraktion wurde nach einem standardisierten Schema durch die Patienten selbst durchgef&#252;hrt. Nach Erreichen der gew&#252;nschten L&#228;nge wurden die Distraktionsstange entfernt und die erste Zwischenfingerfalte vertieft. Die Metallentfernung erfolgte nach gesicherter kn&#246;cherner Konsolidierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die durchschnittlich erreichte Verl&#228;ngerung betrug 2,2 cm. In einem Fall musste das Implantat aufgrund einer Wundheilungsst&#246;rung vorzeitig entfernt werden; die Stabilisierung erfolgte anschlie&#223;end mittels Markdraht. In einem weiteren Fall kam es zu einem Implantatversagen mit sekund&#228;r notwendiger Knocheninterposition und Verplattung. Insgesamt konnten durch die Kallusdistraktion zufriedenstellende funktionelle Ergebnisse erzielt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Kallusdistraktion des ersten Strahls stellt bei Patienten, die eine Pollizisation oder einen Zehentransfer ablehnen, eine sinnvolle rekonstruktive Alternative dar. Mit dieser Methode kann eine funktionell ausreichende Daumenl&#228;nge wiederhergestellt und die Greiffunktion verbessert werden. Die Kallusdistraktion ist insgesamt ein sicheres Verfahren mit zufriedenstellenden funktionellen Ergebnissen.</Pgraph></TextBlock>
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