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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Motorische Ersatzplastik 50 Jahre nach Durchtrennung des N. medianus</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 2</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Ist die Opponens-Plastik als motorische Ersatzplastik auch 50 Jahre nach Verletzung des Nervus medianus noch m&#246;glich und ist damit ein gutes funktionelles Ergebnis zu erreichen&#63; </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es erfolgt die Darstellung eines klinischen Falls als Case Report. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Eine nun 72-j&#228;hrige Patientin erlitt im Rahmen eines Suizidversuchs 50 Jahre zuvor linksseitig eine Durchtrennung aller Beugesehnen am Handgelenk sowie eine komplette Durchtrennung des N. ulnaris und N. medianus. In der initialen Operation erfolgte die Naht der Beugesehnen sowie die Naht des N. ulnaris mit ipsilateralem N. suralis-Interponat. Zweizeitig wurde zehn Monate sp&#228;ter die Versorgung des N. medianus mit kontralateralem N. suralis-Interponat durchgef&#252;hrt. Die sensible Funktion des Nervens konnte so teilweise wiederhergestellt werden, bei motorisch nicht zufriedenstellendem Ergebnis. Aktuell bestand linksseitig eine vollst&#228;ndige Atrophie der Thenarmuskulatur mit fehlender aktiver Oppositionsbewegung des Daumens bei jedoch freier Beweglichkeit im Daumengrund- und Sattelgelenk. Daraus resultierte eine stark eingeschr&#228;nkte Greiffunktion der linken Hand. Der Karpalkanal und der distale Unterarm waren durch eine Narbenplatte ver&#228;ndert. Wir f&#252;hrten daher eine Opponens-Plastik modifiziert nach Burkhalter mit Transposition der M. extensor indices -Sehne auf den M. abductor pollicis brevis durch. Die Patientin wurde zun&#228;chst statisch mit einer thermoplastischen Schiene in Oppositionsstellung nachbehandelt. Bereits 6 Wochen nach der Operation war eine aktive Opposition m&#246;glich. Nach drei Monaten konnte der Daumen wieder kr&#228;ftig eingesetzt werden. Die Greiffunktion mit Opposition des Daumens konnte dauerhaft wiederhergestellt werden. Alle Langfingerkuppen k&#246;nnen erreicht werden und ein kraftvoller Pinzettengriff ist m&#246;glich. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die motorische Ersatzplastik nach Sch&#228;digung des N. medianus auf H&#246;he des Handgelenkes ist auch 50 Jahre nach stattgehabter Verletzung bei gut erhaltener passiver Funktion des Daumengrund- und Sattelgelenks noch sinnvoll. Es kann ein sehr gutes funktionelles Ergebnis mit Wiederherstellung der Opposition erreicht werden.</Pgraph></TextBlock>
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