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    <IdentifierDoi>10.3205/26dgh20</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgh203</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Versorgungsrealit&#228;t der distalen Radiusfraktur in Deutschland</Title>
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          <Firstname>Stefanie</Firstname>
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          <Affiliation>Sch&#246;n Klinik M&#252;nchen Harlaching, Zentrum f&#252;r Handchirurgie, Mikrochirurgie und Plastische Chirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Sch&#246;n Klinik M&#252;nchen Harlaching, Zentrum f&#252;r Handchirurgie, Mikrochirurgie und Plastische Chirurgie, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>DIAH &#43; BAO Ambulante Handchirurgie, Hybrid-DRG, &#246;konomische Aspekte</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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          <DateTo>20261010</DateTo>
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    <ArticleNo>26dgh20</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die ad&#228;quate Versorgung von distalen Radiusfrakturen, insbesondere bei komplexen oder intraartikul&#228;ren Frakturformen, wird kontrovers diskutiert. Die Autoren fordern, dass zumindest bei komplexen Frakturtypen ein Handchirurg hinzugezogen werden sollte, um funktionelle Langzeitkomplikationen zu minimieren. Ziel dieser bundesweiten Erhebung war es, die tats&#228;chliche Versorgungsrealit&#228;t in Deutschland zu analysieren und zu quantifizieren, in welchem Umfang komplexe distale Radiusfrakturen sowie spezialisierte Operationsverfahren (z.B. arthroskopisch gest&#252;tzte Osteosynthesen) in Abteilungen ohne ausgewiesene handchirurgische Expertise behandelt werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es erfolgte eine retrospektive Querschnittsanalyse der strukturierten Qualit&#228;tsberichte (Qb-R) der deutschen Krankenh&#228;user. Es wurden alle station&#228;ren und ambulanten Fallzahlen zu distalen Radius- und Unterarmfrakturen der Jahre 2021 bis 2024 extrahiert. Anhand der Prozedurenschl&#252;ssel (OPS) und Diagnosen erfolgte eine Stratifizierung in &#8222;einfache&#8220; und &#8222;komplexe&#8220; F&#228;lle (mehrfragment&#228;re winkelstabile Plattenosteosynthesen, arthroskopisch gest&#252;tzte Verfahren, kombinierte Radius-&#47;Ulnafrakturen). Anhand der Personaldaten der Kliniken wurde festgestellt, ob ein ein oder mehrere Handchirurgen Mitglieder des Teams der versorgenden Abteilung waren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bundesweit konnten 1.184 Krankenh&#228;user mit insgesamt 5.515 betroffenen Fachabteilungen in die Analyse eingeschlossen werden. Insgesamt wurden 321.389 komplexe und 391.467 einfache Fraktur-Indikatoren (kumulierte Falldokumentationen) erfasst. In lediglich 27,7&#37; (n &#61; 1.529) der an der Versorgung beteiligten Fachabteilungen war die handchirurgische Expertise personell hinterlegt. Die Auswertung zeigte, dass die Mehrheit der komplexen Radiusfrakturen &#8211; konkret 60,2&#37; (n &#61; 193.598 F&#228;lle) &#8211; in Abteilungen ohne zertifizierten Handchirurgen versorgt wurde. Bei den einfachen Frakturen lag dieser Anteil bei 63,4&#37; (n &#61; 248.365 F&#228;lle), was auf eine generelle, kaum nach Komplexit&#228;t stratifizierte Versorgungsstruktur hindeutet. Nur 16 Krankenh&#228;user f&#252;hrten im untersuchten Zeitraum arthroskopisch gest&#252;tzte Radiusversorgungen durch, deren Anteil lag deutlich unter 1&#37; des Gesamtvolumens. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die fl&#228;chendeckende Versorgungsrealit&#228;t in Deutschland zeigt eine Diskrepanz zwischen der fachlichen Forderung nach Spezialisierung und der tats&#228;chlichen Kliniklandschaft: &#220;ber 60&#37; der anspruchsvollen, komplexen Gelenkfrakturen werden in Abteilungen ohne ausgewiesenen Handchirurgen versorgt. Zudem spielen spezielle Techniken wie die arthroskopisch gest&#252;tzte Versorgung in der Breite praktisch keine Rolle. Um die Struktur- und Ergebnisqualit&#228;t bei komplexen Frakturtypen zu optimieren, sollte eine st&#228;rkere personelle Einbindung von Handchirurgen in die unfallchirurgische Regelversorgung sowie die gezieltere Zuweisung in entsprechende Zentren diskutiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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