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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kosteneffiziente Versorgung distaler Radiusfrakturen</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>DIAH &#43; BAO Ambulante Handchirurgie, Hybrid-DRG, &#246;konomische Aspekte</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26dgh18</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Zunehmender Kostendruck im Gesundheitswesen, knapper werdende Personalressourcen und zuletzt die Eingliederung distaler Radiusfrakturen in die Abrechnung als Hybrid-DRGs erfordern Anpassungen in der Effizienz der Versorgung dieser h&#228;ufigen Verletzung. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Anhand eines konkreten Falles einer dorsal dislozierten distalen Radiusfraktur wird der gesamte Behandlungsablauf, beginnend von der Erstbehandlung, &#252;ber die Operation selbst bis hin zur Nachbehandlung hinsichtlich Patientenkomfort und (Kosten-)Effizienz beleuchtet. Dabei wird vorhandene Literatur in die Betrachtung mit einbezogen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Rahmen der Erstbehandlung ist bei fehlenden Sensibilit&#228;tsst&#246;rungen eine geschlossene Reposition oft entbehrlich und zur Schmerzlinderung allein eine Gipsanlage ausreichend. R&#246;ntgen und Gipsanlage sind dabei nur abrechenbar, sofern die Operation nicht gleich am selben Tag erfolgt. Die Operation kann bei entsprechender Erfahrung in WALANT-Technik durchgef&#252;hrt werden. Erheblich verminderte Personalkosten und Vorteile im Timing der Operation k&#246;nnen im station&#228;ren Setting die Folge sein. Dies trifft ungleich mehr f&#252;r den ambulanten Bereich zu, insbesondere wenn der Operationsbereich vom Chirurgen betrieben wird. Die Operation geht dabei mit hohem Patientenkomfort einher, ohne dass sich die postoperative Schmerzhaftigkeit erh&#246;ht. Unabh&#228;ngig von der Art der An&#228;sthesie sollte die Operation mit einem hohen Grad an Standardisierung durchgef&#252;hrt werden, da sich dadurch der Operationsablauf beschleunigt und die Repositionsqualit&#228;t erh&#246;ht. Die Industrie h&#228;lt bereits jetzt ein breites Portfolio von Radiusplatten vor. Ohne die Behandlungsqualit&#228;t zu vermindern, ist je nach Frakturtyp oft die Verwendung eines g&#252;nstigen Platten-Systems m&#246;glich. Das Operationsinstrumentarium ist oft unn&#246;tig umfangreich und kann ggf. erheblich reduziert werden. Dadurch vermindern sich Folgekosten bei der Steilgutaufbereitung durch geringere Personalkosten beim Packen des Instrumentariums und Verminderung des Aufwandes bei der maschinellen Aufbereitung. Aufw&#228;ndige Abdeckungen des sterilen Feldes k&#246;nnen ggf. reduziert werden, wodurch die Materialkosten selbst, aber auch Folgekosten bei der Entsorgung vermindert werden k&#246;nnen. Wo gerechtfertigt wird der die Hybrid-DRG triggernde Prozedurenschl&#252;ssel (OPS) 5-794.k6 um ein Debridement am Radius (OPS&#61;5-780.66) erg&#228;nzt, wodurch sich eine Steigerung in die h&#246;here DRG I31N ergibt. Rechtfertigende Szenarien k&#246;nnten &#228;ltere Frakturen sein, bei denen Kallus debridiert werden muss, oder auch komplex intra-artikul&#228;re Frakturen, die arthroskopisch-kontrolliert reponiert werden und bei denen H&#228;marthros und Frakturspalte debridiert werden. Der pr&#228;operativ angelegte Gips kann bis zur Hautf&#228;denentfernung getragen werden. Wei&#223;gips ist verglichen mit Soft-Cast-Verb&#228;nden g&#252;nstiger und kann einfacher korrigiert werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Im Verlauf der Behandlung distaler Radiusfrakturen besteht erhebliches Potenzial, Material und Personal einzusparen und damit die (Kosten-)Effizienz zu steigern.</Pgraph></TextBlock>
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