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    <Identifier>26rhk213</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26rhk213</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rhk2132</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Fraktur-Endoprothetik bei entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen &#8211; Teil 1: Schultergelenk</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Sektion Obere Extremit&#228;t, Fu&#223;- und Rheumachirurgie, Hannover, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>AMEOS Klinikum Halberstadt, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Rheumachirurgie, Halberstadt, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Rheuma-Orthop&#228;die</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>RO.17</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Bei einer Zerst&#246;rung der Gelenkfl&#228;che (head split-Fraktur) wird der Endoprothese der Vorzug gegen&#252;ber der Osteosynthese bei Patienten &#252;ber 60 Jahren gegeben. Patienten mit einer begleitenden, in der Regel vorbestehenden, Arthritis sind hierin nicht ber&#252;cksichtigt. Unter welchen Umst&#228;nden k&#246;nnen Patienten mit entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen mit Frakturen des proximalen Humerus von einer prim&#228;ren endoprothetischen Versorgung profitieren&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Im Falle einer vorbestehenden Arthritis mit Schmerzen im Schultergelenk besteht die Gefahr, dass das entz&#252;ndliche Synovialgewebe (Pannus) durch die Frakturspalten in den Knochen eindringen und den Knochen sch&#228;digen kann. Bei entz&#252;ndungsfreien Gelenken kann die Knochenheilung wie bei der Arthrose unter konservativer Therapie abgewartet werden. Bestehen jedoch Beschwerden, so bietet die endoprothetische Versorgung, insbesondere bei Verletzungen der Gelenkfl&#228;che, die Vorteile einer schnelleren Genesung. Im Gegensatz zur Arthrose sollte in diesem Falle immer eine totale Synovialektomie des Schultergelenkes erfolgen, da eine fortbestehende Synovialitis zu einer vorzeitigen Prothesenlockerung f&#252;hren kann.</Pgraph><Pgraph>Welche Endoprothesen sind f&#252;r Patienten mit entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen geeignet&#63; Dies h&#228;ngt sowohl von der Qualit&#228;t des Knochens, als auch der Rotatorenmanschette ab. Bei intakter Rotatorenmanschette und guter Knochenqualit&#228;t (keine schwere Osteoporose) kann die Versorgung mit einer schaftfreien Prothese erfolgen. Ist der Knochen intraoperativ mit dem Daumen eindr&#252;ckbar, so besteht eine schwere Osteoporose, welche eine sichere Verankerung einer schaftfreien Prothese verhindert. In diesem Falle sollten Prothesen mit einem Schaft verwendet werden. Bei kr&#228;ftiger Kortikalis kann diese Verankerung zementfrei erfolgen. Bei sehr d&#252;nner Kortikalis sollte zementiert werden. Bei intakter Rotatorenmanschette kann eine anatomische Prothese implantiert werden. Bei Ausd&#252;nnung oder Defekten der Rotatorenmanschette sollte einer inversen Prothese der Vorzug gegeben werden. Zu beachten ist hierbei, dass es durch den vermehrten Zug am Ursprung des Deltamuskels bei fortgeschrittener Osteoporose zu Spontanfrakturen des Akromions kommen kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Bei Patienten mit entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen sollte bei schmerzhaften Frakturen des proximalen Humerus, welche die Gelenkfl&#228;che einbeziehen, prim&#228;r eine inverse oder anatomische Schulterprothese implantiert werden. Der Zustand der Rotatorenmanschette ist hierbei entscheidend f&#252;r die Wahl des Implantates. Gegensatz zur arthrotischen Schulter ist die totale Synovialektomie f&#252;r das Ergebnis, und hier insbesondere die Schmerzbefreiung und die Standzeit der Prothese von entscheidender Bedeutung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>Keine Disclosures</Pgraph></TextBlock>
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