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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Still-Syndrom mit atypischer Knochenbeteiligung und heterozygoter IL1RN-Stop-Variante: Hinweis auf einen IL-1-dominierten Overlap-Ph&#228;notyp</Title>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Kinderrheumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
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    <ArticleNo>KI.28</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Das Still-Syndrom im Kindesalter kann initial diagnostisch herausfordernd sein, insbesondere wenn eine Arthritis fehlt und, wie in diesem Fall, atypische Befunde wie fokale Knochenmarkl&#228;sionen vorliegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Bei einem zuvor gesunden 8-j&#228;hrigen M&#228;dchen imponierte hohes Fieber mit 1&#8211;2 Fieberzacken pro Tag, begleitenden Wesensver&#228;nderungen im Sinne eines Fieberdelirs, Arthralgien insbesondere der Beine, ausgepr&#228;gter Hyperleukozytose mit Neutrophilen &#62;20.000&#47;&#181;l sowie massiver Entz&#252;ndungsaktivit&#228;t mit CrP &#62;100 mg&#47;l. Die milde Pharyngitis erkl&#228;rte die Konstellation nicht, Blutkulturen blieben steril. Im Ganzk&#246;rper-MRT zeigte sich eine fokale L&#228;sion im proximalen linken Radius ohne klinisches Korrelat, sodass zun&#228;chst der Verdacht auf Osteomyelitis bestand und eine mehrt&#228;gige intraven&#246;se Therapie mit Cephalosporin und Clindamycin erfolgte. Hierunter zeigte sich keinerlei Besserung, vielmehr stieg das CRP auf &#62;200 mg&#47;l an und es traten fl&#252;chtige Erytheme insbesondere w&#228;hrend der Fieberspitzen auf. In der Kontrollbildgebung zeigte sich am Radius nur noch ein Knochen&#246;dem ohne Umgebungsreaktion, sodass eine Osteomyelitis unwahrscheinlich wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren alle 4 Haupt- und 2 Nebenkriterien nach Yamaguchi erf&#252;llt. Hinweise auf Kawasaki-Syndrom, PIMS&#47;MIS-C, septische Arthritis, Sepsis, Endokarditis, chronische Virusinfektion, Vaskulitis, SLE, CED oder Malignit&#228;t ergaben sich nicht. Noch vor Vorliegen des sp&#228;ter drastisch erh&#246;hten Serum-Calprotectins wurde die antibiotische Therapie beendet und eine Behandlung mit Anakinra begonnen. Darunter kam es zu sofortiger klinischer Besserung, anhaltender Entfieberung und raschem R&#252;ckgang der Entz&#252;ndungsparameter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Wegen Spritzenphobie wurde fr&#252;h auf Canakinumab gewechselt, hierunter blieb die systemische Entz&#252;ndung f&#252;r Monate zwar weitgehend kontrolliert, der weitere Verlauf war jedoch klinisch nicht zufriedenstellend, da chronisch-rezidivierende Myalgien und Belastungsschmerzen persistierten. Eine erneute Ganzk&#246;rper-MRT zeigte daraufhin eine T2-hyperintense L&#228;sion der rechten Femurdiaphyse, bildmorphologisch prinzipiell mit einer CRMO vereinbar. Dies f&#252;hrte zur humangenetischen Abkl&#228;rung. Im WES fand sich keine sicher kausale Variante, jedoch eine heterozygote truncierende Variante in IL1RN (NM&#95;173842.3:c.229G&#62;T; p.Glu77&#42;). Eine Umstellung zur&#252;ck auf Anakinra erbrachte eine deutliche Befundverbesserung und es traten keine weiteren Knochenl&#228;sionen darunter auf.</Pgraph><Pgraph>IL1RN kodiert den nat&#252;rlichen IL-1-Rezeptorantagonisten, der die Signal&#252;bertragung von IL-1&#945; und IL-1&#946; am Rezeptor begrenzt; biallelische Loss-of-function-Varianten verursachen eine monogene IL-1-vermittelte Osteitis&#47;CRMO-like Erkrankung (DIRA).</Pgraph><Pgraph>F&#252;r sporadische CRMO ist vor allem eine IL-1&#946;-dominierte Pathophysiologie belegt, durch die Haploinsuffizienz des nat&#252;rlichen IL1-Rezeptorantagonisten ist jedoch eine rezeptornahe Enthemmung von IL-1&#945; und IL-1&#946; biologisch plausibel. Das bessere klinische Ansprechen auf Anakinra als Rezeptorantagonist gegen&#252;ber Canakinumab als selektivem IL-1&#946;-Inhibitor ist damit vereinbar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Der Fall zeigt ein atypisches Still-Syndrom mit steriler Hyperinflammation und transienten Knochenl&#228;sionen und m&#246;glicher IL-1-dominierter &#220;berlappung. Vor dem Hintergrund, dass biallelische IL1RN-Varianten eine monogene CRMO-&#47;Osteitis-Form verursachen k&#246;nnen, k&#246;nnte die hier nachgewiesene heterozygote Stop-Variante als krankheitsmodifizierender Faktor zu einem IL-1-dominierten Overlap-Ph&#228;notyp beigetragen haben. Das differenzielle Ansprechen mit besserer Wirksamkeit von Anakinra gegen&#252;ber Canakinumab st&#252;tzt die Hypothese einer biologisch relevanten rezeptornahen IL-1-Dysregulation.</Pgraph></TextBlock>
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