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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wenn ein Zebra in Wirklichkeit ein Zerd ist</Title>
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          <Affiliation>Auenlandklinik, Auenlandklinik, Klinik f&#252;r Rheumatologie und Immunologie, Bad Bramstedt, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Auenlandklinik, Auenlandklinik, Klinik f&#252;r Rheumatologie und Immunologie, Bad Bramstedt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>UKE, III. Medizinische Klinik, Klinik f&#252;r Nephrologie, Rheumatologie und Endokrinologie, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Die erste Vorstellung des zu diesem Zeitpunkt 59 Jahre alten Patienten erfolgte 2022 zur Mitbeurteilung einer therapierefrakt&#228;ren Oligoarthritis bei vorbekannter axialer Spondylarthritis&#47;Psoriasisarthritis. Zuvor waren diverse Basistherapien (Methotrexat, Leflunomid, TNF-alpha-Blocker, IL-17-Blocker) seit 2014 erfolgt. Im Rahmen einer Kniegelenkspunktion konnte als Ursache der therapierefrakt&#228;ren Arthritis eine Infektion mit Tropheryma whipplei nachgewiesen werden. Anhalte f&#252;r eine gastrointestinale oder neurologische Beteiligung zeigten sich in der weiteren Diagnostik nicht. Unter einer daraufhin eingeleiteten antibiotischen Therapie mit zun&#228;chst Ceftriaxon sowie im Anschluss Trimethoprim-Sulfamethoxazol &#252;ber 12 Monate zeigte sich eine komplette Remission (f&#252;r weitere Details der Erstmanifestation m&#246;chten wir auf Ruffer et al. <TextLink reference="1"></TextLink> verweisen).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptome bei Krankheitsmanifestation: </Mark1>Unklare Oligoarthritis</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Die Wiedervorstellung des Patienten in unserer Klinik erfolgte im August 2025 mit einer massiven Gonarthritis beidseits und Arthritis des linken OSG sowie CRP-Werten von 234 mg&#47;l. Seit 09&#47;2023 war die antibiotische Therapie beendet. Eine immunsuppressive Basistherapie bei zuvor diagnostizierter axSpA&#47;PsA bestand nicht. Es erfolgte eine Kniegelenkspunktion mit erneut PCR-Nachweis von Tropheryma whipplei DNA. 01&#47;2024 war die PCR im Rahmen einer erneuten Kniegelenkspunktion negativ ausgefallen. Es wurde eine antibiotische Therapie mit Ceftriaxon f&#252;r 14 Tage durchgef&#252;hrt. Auch erfolgte eine intraartikul&#228;re Gabe von 40 mg Triamcinolon. Aufgrund des Rezidivs wurde im Anschluss die Therapie mit Hydroxychloroquin 2x200 mg&#47;d und Doxycyclin 2x100 mg&#47;d fortgef&#252;hrt und f&#252;r min. 12 Monate empfohlen (Moos et al. <TextLink reference="2"></TextLink>). Nach Abschluss der i.v. Antibiose entlie&#223;en wir den Patienten in die H&#228;uslichkeit. 4 Wochen sp&#228;ter erfolgte eine erneute Aufnahme des Patienten mit erneuter Gonarthritis und nun Ruptur einer gro&#223;en Bakerzyste. Begleitend bestanden erneut eine Sprunggelenksarthritis, eine Ellenbogen- und Handgelenksarthritis. Diagnostisch erfolgte wie zuvor eine Kniegelenkspunktion mit PCR-Nachweis von Tropheryma whipplei. Anhalt f&#252;r eine Beteiligung weiterer Organsysteme zeigte sich nicht. Aufgrund des therapierefrakt&#228;ren Verlaufs mit erneutem Keimnachweis entschieden wir uns f&#252;r einen Wechsel der i.v. Antibiose auf Meropenem f&#252;r 14 Tage. Hierunter kam es jedoch nicht zu einem R&#252;ckgang der Beschwerden oder der Inflammationsparameter. Aufgrund des fehlenden Therapieansprechens trotz mehrfachem Erregernachweis entschieden wir uns zur Durchf&#252;hrung einer Synovialbiopsie durch unsere orthop&#228;dischen Kollegen. Mikrobiologisch konnten in 2 Gelenkpunktaten mittels PCR Tropheryma whipplei DNA nachgewiesen werden, die Synovialbiopsie zeigte sich hingegen unauff&#228;llig. In einem der zwei Gelenkpunktate konnten zudem in der Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FiSH) vereinzelte St&#228;bchen positiv in der FISH mit der Tropheryma whipplei spezies-spezifischen Sonde nachgewiesen werden (Analysen durch Institut f&#252;r Med. Mikrobiologie und Virologie Konsiliarlabor Tropheryma whipplei Prof. Dr. med. Annette Moter Universit&#228;t Leipzig).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Aufgrund der nur geringen Erregerlast in der erg&#228;nzenden Diagnostik im Referenzlabor entschieden wir uns aufgrund der weiterhin ausgepr&#228;gten Klinik des Patienten und Inflammationsparameter zur Einleitung einer additiven immunsuppressiven Therapie mit dem IL-17A&#47;F Inhibitor Bimekizumab. Hierunter zeigte sich ein sofortiges Ansprechen der Arthritis sowie ein ad&#228;quater Abfall der Inflammationsparameter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf: </Mark1>Unter der Kombinationstherapie mit aktuell Bimekizumab und Hydroxychloroquin&#47;Doxycyclin zeigte sich zuletzt ein asymptomatischer Patient ohne Anhalt f&#252;r eine manifeste Arthritis. </Pgraph><Pgraph>In Zusammenschau der Befunde berichten wir hier einen Patientenfall, bei dem neben einem Morbus Whipple zeitgleich eine aktive Spondylarthritis mit peripherer Manifestation&#47;Psorasisarthritis bestand. In der ausf&#252;hrlichen Diagnostik konnte eine weiterhin aktive Infektion mit Tropheryma whipplei nicht sicher ausgeschlossen werden. Erst das klinische und laborchemische Ansprechen des Patienten auf den IL-17A&#47;F-Inhibitor Bimekizumab best&#228;tigte unseren Verdacht einer zeitgleich aktiven entz&#252;ndlich-rheumatischen Grunderkrankung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>I. K&#246;tter: Vortrags- und Beratungshonorare: Abbvie, Amgen, Boehringer, GSK, Janssen, Lilly, Medac, Novartis, Pfizer, Sobi, UCB. A. Fl&#246;ge: Vortrags- und Beratungshonorare: Abbvie, Novartis, UCB, Janssen. S. Mirold gibt an, dass kein Intressenkonflikt besteht.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Ruffer N</RefAuthor>
        <RefAuthor>Holzer MT</RefAuthor>
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        <RefTitle>Chronische Tropheryma-whipplei-Infektion: Eine wichtige Differentialdiagnose der therapierefrakt&#228;ren Polyarthritis</RefTitle>
        <RefYear>2023</RefYear>
        <RefJournal>Z Rheumatol</RefJournal>
        <RefPage>885-891</RefPage>
        <RefTotal>Ruffer N, Holzer MT, Gkanatsas Y, Schinglerov&#225; I, Boro D, Krusche M, K&#246;tter I. Chronische Tropheryma-whipplei-Infektion: Eine wichtige Differentialdiagnose der therapierefrakt&#228;ren Polyarthritis &#91;Chronic Tropheryma whipplei infection: an important differential diagnosis of refractory polyarthritis&#93;. Z Rheumatol. 2023 Dec;82(10):885-891. German. DOI: 10.1007&#47;s00393-022-01194-5</RefTotal>
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        <RefTitle>Oral treatment of Whipple&#39;s disease with doxycycline and hydroxychloroquine versus intravenous therapy with ceftriaxone followed by oral trimethoprim-sulfamethoxazole in Germany: a phase 2&#47;3, prospective, open-label, randomised, controlled, non-inferiority trial</RefTitle>
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        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1016&#47;S1473-3099(24)00797-7</RefLink>
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