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    <IdentifierDoi>10.3205/26rhk056</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rhk0566</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Videoassistierte rheumatologische Sprechstunde mit Physician Assistants (PA) in der Hausarztpraxis: Ein Zukunftsmodell zur Versorgungssicherung im l&#228;ndlichen Raum&#63; Daten aus 2 Jahren Umsetzung</Title>
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          <Affiliation>Rhio D&#252;sseldorf Rheumatologische Gemeinschaftspraxis Am K21, D&#252;sseldorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Mvz Birkenallee, Papenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Hmu Health And Medical University Potsdam, Potsdam, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0656</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Epidemiologie &#38; Versorgungsforschung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>EV.05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die Versorgungssituation f&#252;r Rheumapatient:innen sieht sich einer zunehmenden Mangelversorgung ausgesetzt. Das Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie (DGRh) von 2024 beschreibt den bereits bestehenden sowie zuk&#252;nftigen Mangel an Rheumatolog:innen <TextLink reference="1"></TextLink>. Insbesondere der l&#228;ndliche Raum leidet unter dem Fach&#228;rzt:innenmangel, denn in diesen Regionen m&#252;ssen Patient:innen sowohl viele Monate auf einen fach&#228;rztlichen Termin warten als auch h&#228;ufig viele Kilometer Anfahrt in Kauf nehmen. Dies erfordert Kreativit&#228;t und pragmatisches Denken, um L&#246;sungen zu finden mit dem Ziel, die Situation zeitnah zu verbessern. Eine L&#246;sung zur Verbesserung der ambulanten Versorgungssituation besteht in dem bisher wenig bekannten Berufsbild des Physician Assistance (PA), welches in Kombination mit einer fach&#228;rztlich-rheumatologischen Videosprechstunde (VS) eingesetzt wird. Bereits letztes Jahr konnten wir die ersten Daten zu diesem Pilotprojekt vorstellen, die mittlerweile &#252;ber einen Zeitraum von 2 Jahren vorliegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Am Campus Papenburg, einem An-Institut der Hochschule Anhalt, wird seit 2021 der Bachelorstudiengang PA unterrichtet mit dem vorrangigen Ziel, die ambulante medizinische Versorgung zu st&#228;rken. Seitdem findet hier j&#228;hrlich f&#252;r das 3. Semester ein Rheumablockseminar und f&#252;r das 5. Semester eine rheumatologische Fallbesprechung sowie au&#223;erdem ein semester&#252;bergreifender Arthrosonographie-Kurs statt. Im Zuge der Digitalisierung der Medizin besteht au&#223;erdem die M&#246;glichkeit, Patient:innen im ambulanten Setting via VS fach&#228;rztlich zu betreuen. Es wurde von uns seit dem 01.01.2024 ein Konzept etabliert, in dem Rheumapatient:innen aus einem haus&#228;rztlichen MVZ in Papenburg von einer speziell geschulten PA - in Kombination mit den haus&#228;rztlichen Kolleg:innen wohnortnah - sowie einer Video-assistierten Sprechstunde durch eine rheumatologische Fach&#228;rztin (D&#252;sseldorf) supervidiert werden. Die VS findet in der haus&#228;rztlichen Praxis mit PA und in Anwesenheit der Patient:innen statt. Alle Patient:innen haben der Teilnahme an der VS zugestimmt, der Rheumatologin standen alle notwendigen Befunde zur Verf&#252;gung, bei Bedarf wurden w&#228;hrend oder nach der VS weitere Befunde erhoben oder angefordert. Die Diagnose wurde durch die Rheumatologin gestellt und eine entsprechende Therapieempfehlung via Arztbericht erteilt. Die Therapie wurde im Anschluss durch die haus&#228;rztlichen Kollegen umgesetzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Es wurden seither im Zeitraum von 01&#47;2024 bis 02&#47;2026 n&#61;103 Patient:innen (n&#61;64 weiblich; mittleres Alter 47 Jahre (Rangweite 16&#8211;85) mit rheumatologischen Symptomen durch eine speziell rheumatologisch ausgebildete PA (wohnortnah im haus&#228;rztlichen Setting) unter Supervision mittels rheumatologischer VS (D&#252;sseldorf) betreut.  </Pgraph><Pgraph>Bei n&#61;21&#47;103 (20&#37;) Patient:innen wurde eine entz&#252;ndlich-rheumatische Erkrankung (EGR) ausgeschlossen und in n&#61; 8&#47;104 (8&#37;) erschien der Patient aus unbekannten Gr&#252;nden nach der ersten Visite nicht zur Videosprechstunde, so dass eine abschlie&#223;ende Diagnose nicht gestellt werden konnte.</Pgraph><Pgraph>Bei n&#61;11&#47;103 (11&#37;) bestand eine rheumatologische Diagnose, eine Weiterbetreuung via VS ist jedoch aus verschiedenen Gr&#252;nden nicht erfolgt.</Pgraph><Pgraph>Bei 19&#47;103 (18&#37;) bestand schon bei EV eine gesicherte rheumatologische Diagnose.</Pgraph><Pgraph>Bei n&#61;50&#47;63 (79&#37;) ergab sich eine entz&#252;ndlich-rheumatisch Grunderkrankung (EGR). Die Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" /> zeigt die Verteilung der Diagnosen. Von diesen Patien:innen haben n&#61;73&#47;103 (71&#37;) eine Therapie gem&#228;&#223; der gestellten Diagnose erhalten. N&#61; 64&#47;103 (62&#37;) haben die Empfehlung zur Wiedervorstellung bekommen, davon sind n&#61;51&#47;64 (80&#37;) 1&#8211;5-mal in o.g. Zeitraum wiedervorstellig gewesen, d.h. n&#61;13&#47;6 (20&#37;) sind aus verschiedenen Gr&#252;nden nicht zur Wiedervorstellung gekommen.</Pgraph><Pgraph>Gr&#252;nde der nicht erfolgten Wiedervorstellungen waren u.a. Sprachbarriere, fehlende Compliance oder aus Patientenperspektive ausreichende Betreuung durch den Hausarzt im Verlauf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Im Rahmen dieses Pilotprojekts konnte in 80&#37; der Patient:innen eine gesicherte rheumatologische Diagnose gestellt und in 71&#37; auch eine entsprechende Therapie eingeleitet werden. 62&#37; der Patient:innen wurden innerhalb des Projekts &#252;ber 2 Jahre auf diese Weise verlaufskontrolliert. Diese Ergebnisse zeigen, dass Patient:innen mit rheumatologischen Symptomen grunds&#228;tzlich auf diesem Wege &#8211; ohne lange zeitliche Verz&#246;gerungen &#8211; gesehen und behandelt werden k&#246;nnen. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen Patient:innen mit bekannten entz&#252;ndlich-rheumatischen Diagnosen, jedoch abhanden gekommener rheumatologischer Betreuung (Praxisschlie&#223;ung durch z.B. fehlende Nachfolger) auf diesem Wege rheumatologisch weiterbetreut werden, was insbesondere bei der Versorgung von multimorbiden oder &#228;lteren Patienten im l&#228;ndlichen Raum wichtig ist. Die demographischen Daten zeigen die (noch) zu lange Symptomdauer bis zur Erstvorstellung; dies hat sich auch nach 2 Jahren Beobachtung bisher nicht relevant ge&#228;ndert. Dazu m&#252;sste das vorgestellte Konzept breiter etabliert und &#246;ffentlich gemacht werden, um daf&#252;r &#8222;Awareness&#8220; und Akzeptanz in der vor allem l&#228;ndlichen Bev&#246;lkerung zu schaffen. Ziel des Projekts w&#228;re es daher, die Symptomdauer bis zur Erstvorstellung und Erstdiagnose deutlich zu verk&#252;rzen (&#8222;window of opportunity&#8220;), und dass die Patient:innen auf diesem Weg langfristig weiter betreut werden. Wir halten die vorgestellten Ma&#223;nahmen f&#252;r einen praktikablen Weg, um die Versorgung von Rheumapatient:innen insbesondere im l&#228;ndlichen Raum zu verbessern bzw. langfristig sicherzustellen. Aktuell sind wir einen weiteren Schritt gegangen und haben &#252;ber eine Zweigpraxis eine Vor-Ort L&#246;sung in Kombination mit einer VS etabliert, welches die Versorgung nochmal verbessern soll und ggf. die Dauer bis zur Erstvorstellung verk&#252;rzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung:</Mark1> Keine Konflikte bzgl. des Abstracts der Autor:.innen</Pgraph><Pgraph>Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" /></Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Braun J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Albrecht K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Callhoff J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Haase I</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Meyer-Olson D</RefAuthor>
        <RefAuthor>Schmale-Grede R</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Voormann A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Specker C</RefAuthor>
        <RefAuthor> die Kommission Versorgung der DGRh</RefAuthor>
        <RefTitle>Rheumatologische Versorgung in Deutschland : Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie 2024</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>Z Rheumatol</RefJournal>
        <RefPage>249-284</RefPage>
        <RefTotal>Braun J, Albrecht K, Callhoff J, Haase I, Krause A, Lakomek HJ, Meyer-Olson D, Schmale-Grede R, Wagner U, Zeidler J, Zinke S, Voormann A, Specker C; die Kommission Versorgung der DGRh. Rheumatologische Versorgung in Deutschland : Memorandum der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie 2024 &#91;Rheumatological care in Germany : Memorandum of the German Society for Rheumatology and Clinical Immunology 2024&#93;. Z Rheumatol. 2024 Aug;83(Suppl 2):249-284. German. DOI: 10.1007&#47;s00393-024-01539-2</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.1007&#47;s00393-024-01539-2</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Demographischen Daten</Mark1></Pgraph></Caption>
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