<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26gma277</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26gma277</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma2773</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Von Wissensvermittlung zu Lernr&#228;umen: Die Zukunft der Vorlesung in der Humanmedizin</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Linke</Lastname>
          <LastnameHeading>Linke</LastnameHeading>
          <Firstname>Maike</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus, Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften, Dresden, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Dresden, Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus, Institut f&#252;r Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Berth</Lastname>
          <LastnameHeading>Berth</LastnameHeading>
          <Firstname>Hendrik</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus, Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Ehrlich</Lastname>
          <LastnameHeading>Ehrlich</LastnameHeading>
          <Firstname>Stefan</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Carl Gustav Carus, Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260904</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0655</MeetingId>
        <MeetingSequence>277</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>WS-339 Von Wissensvermittlung zu Lernr&#228;umen: Die Zukunft der Vorlesung in der Humanmedizin</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>WS-33901</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Die Vorlesung z&#228;hlt zu den traditionsreichsten Formaten der medizinischen Lehre. Zugleich steht sie im Spannungsfeld digitaler Transformation, kompetenzorientierter Curricula, ver&#228;nderter Lerngewohnheiten der Studierenden sowie der Verknappung &#246;konomischer Rahmenbedingungen. Neben didaktischen Fragen r&#252;ckt zunehmend auch die Ressourcenperspektive in den Fokus: Vorlesungen sind &#8211; gemessen an Teilnehmendenzahl pro Lehrdeputat &#8211; ein vergleichsweises effizientes Format, die r&#228;umlichen Anforderungen sind in Pr&#228;senzdurchf&#252;hrung jedoch hoch und sehr kostenintensiv. Die Frage zur Zukunft der Vorlesung als Lehrformat ber&#252;hrt daher nicht nur didaktische, sondern auch strukturelle und finanzielle Dimensionen.</Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund fragt der Workshop im Sinne des Tagungsmottos &#8222;Next Generation Teaching &#8211; Herausforderungen und Chancen hochwertiger Lehre&#8220;: Welche Rolle kann die Vorlesung k&#252;nftig einnehmen &#8211; didaktisch sinnvoll, curricular integriert und unter realistischen Ressourcenbedingungen&#63;</Pgraph><Pgraph>Ziel des Workshops ist es, Teilnehmende dabei zu unterst&#252;tzen, Vorlesungen lernwirksam weiterzuentwickeln und die Rolle der Vorlesung im Medizinstudium zukunftsf&#228;hig zu gestalten &#8211; anschlussf&#228;hig an die Lernrealit&#228;ten heutiger Studierender und die Ressourcenfragen der Standorte.</Pgraph><Pgraph>Der Workshop bietet Raum, die Vorlesung differenziert als gestaltbares Format zu diskutieren und zugleich die Auswirkungen m&#246;glicher Strukturver&#228;nderungen transparent zu machen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Lernziel: </Mark1>Die Teilnehmenden</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">analysieren den aktuellen und zuk&#252;nftigen Stellenwert der Vorlesung im Kontext kompetenzorientierter Medizinlehre,</ListItem><ListItem level="1">reflektieren didaktische, curriculare und &#246;konomische Rahmenbedingungen ihres Standorts,</ListItem><ListItem level="1">skizzieren erste Strategien f&#252;r eine qualit&#228;tsorientierte und ressourcensensible Weiterentwicklung der Lehre.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Ablauf der Veranstaltung mit Zeitplan inkl. eingesetzter didaktischer Methoden: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark2>Impuls &#38; Evidenzrahmen (15 min): </Mark2>Kurzinput zum Stellenwert der Vorlesung heute und perspektivisch (Lernwirksamkeit, Reichweite, Digitalisierung, curriculare Funktion). Vorstellung studentischer Meinungen &#38; Ideen zur Zukunft von Vorlesungen.</ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Interaktive Standortbestimmung (30 min):</Mark2> Gemeinsame Diskussion zu Nutzung, Bewertung und Ver&#228;nderungsbedarf von Vorlesungen, Abgleich mit Studierendenperspektive. Gemeinsam werden zentrale Mehrwertfunktionen der Vorlesung herausgearbeitet, darunter Strukturierung und Orientierung, Einordnung von Wissen und klinische Relevanz, Modellierung &#228;rztlichen Denkens, Motivation und Identit&#228;tsbildung sowie soziale Koh&#228;renz als gemeinsamer Lernort.</ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Entwicklung von Gestaltungsszenarien (30 min):</Mark2> Erarbeitung in Kleingruppen: Der praktische Schwerpunkt des Workshops liegt auf konkreten didaktischen Umsetzungsstrategien: Konzepte, die die Vorlesung als Ankerpunkt im Curriculum nutzen &#8211; nicht als vollst&#228;ndige Wissensquelle. Was k&#246;nnten realistisch umsetzbare Modelle sein (z.B. &#91;ES1&#93; hybride Formate, M&#246;glichkeiten zur gezielten Interaktivierung gro&#223;er Gruppen, Kombination aus asynchronen Inhalten und vertiefenden Pr&#228;senzformaten).</ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Synthese &#38; Take-Home-Messages (15 min):</Mark2> Gemeinsame B&#252;ndelung zentraler Erkenntnisse und Ableitung von Qualit&#228;tskriterien f&#252;r zukunftsf&#228;hige Vorlesungsformate.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielgruppe: </Mark1>Der Workshop richtet sich an Lehrende in der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung, insbesondere Modulverantwortliche, Curriculumsentwickelnde sowie Personen mit struktureller Verantwortung f&#252;r Lehrplanung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Vorbereitung: </Mark1>Eine Vorbereitung ist nicht erforderlich. Eigene Erfahrungen mit Vorlesungsformaten sowie Kenntnisse der lokalen Lehr- und Budgetstrukturen sind hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>