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    <IdentifierDoi>10.3205/26gma167</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma1674</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Professional Identity Formation in der Anatomie: Pilotierung studentischer Reflexionsrunden zur F&#246;rderung von klugem Selbstmanagement mit Entwicklung eines Peer-Guides</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung (IMLA), W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Julius-Maximilians-Universit&#228;t W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Anatomie und Zellbiologie, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Graber</LastnameHeading>
          <Firstname>Katrin</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung (IMLA), W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Sarah</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg, Institut f&#252;r Medizinische Lehre und Ausbildungsforschung (IMLA), W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260904</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-06 Poster: Future Skills, Kompetenzentwicklung &#38; Lehrenden-Ausbildung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>P-0610</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Problembeschreibung&#47;Zielsetzung: </Mark1>Die F&#228;higkeit zur kritischen Reflexion gilt als Schl&#252;sselkompetenz &#228;rztlicher Professionalit&#228;t und erfordert eine fr&#252;hzeitige curriculare Implementierung. Insbesondere die Anatomie stellt Studierende in der Vorklinik durch hohen Stoffumfang, Pr&#252;fungsdichte und die ethische Verantwortung im Umgang mit Verstorbenen vor gro&#223;e Herausforderungen. Daher wurden moderierte Reflexionsrunden eingef&#252;hrt. Ziel war die Analyse von deren Wirkung auf subjektive Entlastung, Selbstwirksamkeit und lernbezogene Selbstregulation im Pr&#228;parierkurs sowie die Ableitung praxisnaher Strategien f&#252;r einen Peer-Guide zu gesundem Lernen und Resilienz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Projektbeschreibung&#47;Evaluationsmethoden: </Mark1>Im Rahmen einer Pilotphase wurden moderierte, leitfragenbasierte Reflexionsrunden zu den Themen &#8222;Pr&#252;fungsstress&#8220; und &#8222;Lernen im Pr&#228;parierkurs&#8220; in freiwilligen, studentischen Kleingruppen durchgef&#252;hrt. Der Austausch folgte den Phasen Assoziation, Reflexion und L&#246;sungsentwicklung. Die Sitzungsprotokolle wurden mittels KI-gest&#252;tzter qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Evaluation der Reflexionsrunden erfolgte unmittelbar im Anschluss mittels m&#252;ndlicher R&#252;ckmeldungen der Teilnehmenden und Moderierenden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das Format der Reflexionsrunden wurde auf verschiedenen Bezugsebenen als hilfreich eingestuft (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />). Durch soziale Validierung wurde eine unmittelbare emotionale Entlastung erzielt (&#8222;Es geht allen so&#8220;). Die subjektive Selbstwirksamkeit wurde gef&#246;rdert, von der Beschwerdekultur hin zur L&#246;sungsorientierung mit Entwicklung von Strategien zur Stressbew&#228;ltigung und gesundem Lernen. Mittels Peer-Coaching-Ansatz wurde diese um die kollektive Dimension erweitert. Aus den Beitr&#228;gen wurde ein Peer-Guide mit Tools zu Lernroutinen und Wissensmanagement generiert. Dieser diente auch Dozierenden zur Anpassung von Haltungen und Lehrmethoden. Zudem zeigte sich eine F&#246;rderung der professionellen Identit&#228;tsentwicklung der Teilnehmenden durch gest&#228;rkte Reflexionsf&#228;higkeit, positive soziale Interaktion und erh&#246;hte Motivation infolge der Einbettung klinischer Relevanz der Lerninhalte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Das Pilotprojekt zeigte, dass Reflexion kein &#8222;Zusatz&#8220;, sondern eine Kernkompetenz f&#252;r das Wissens- und Selbstmanagement im Medizinstudium darstellt. Die Reflexionsrunden entlarven dysfunktionale Bew&#228;ltigungsmuster und ersetzen diese durch strategische Ans&#228;tze zur F&#246;rderung von Resilienz sowie lernbezogener Selbstregulation. Aufgrund der positiven Resonanz und des belegten Bedarfs wird das Format als feste Lernbegleitung in der Anatomie curricular verankert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Reflexion ist die Basis f&#252;r die professionelle Identit&#228;tsentwicklung.</ListItem><ListItem level="1">Reflexionsgruppen mit Peer-Coaching-Ansatz bieten sowohl individuelle Entlastung als auch kollektive Selbstwirksamkeit in belastenden Studienphasen.</ListItem><ListItem level="1">Reflexionsformate sollten fr&#252;hzeitig und regelm&#228;&#223;ig curricular verankert werden.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Gemeinsam reflektieren hilft</Mark1></Pgraph></Caption>
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