<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26gma144</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26gma144</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma1448</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Klinische Ausbildung im Fach Kinderzahnheilkunde</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Sch&#228;dlich</Lastname>
          <LastnameHeading>Sch&#228;dlich</LastnameHeading>
          <Firstname>Pauline</Firstname>
          <Initials>P</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Jena, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Rabe</Lastname>
          <LastnameHeading>Rabe</LastnameHeading>
          <Firstname>Ute</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Jena, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bach</Lastname>
          <LastnameHeading>Bach</LastnameHeading>
          <Firstname>Katharina</Firstname>
          <Initials>K</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Jena, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Sch&#252;ler</Lastname>
          <LastnameHeading>Sch&#252;ler</LastnameHeading>
          <Firstname>Ina Manuela</Firstname>
          <Initials>IM</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Jena, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260904</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0655</MeetingId>
        <MeetingSequence>144</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>P-04 Poster: Assessment, OSCEs und Pr&#252;fungsformate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>P-0408</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Problembeschreibung: </Mark1>Die novellierte Zahn&#228;rztliche Approbationsordnung fordert erstmals, dass Studierende im Rahmen der Zahn&#228;rztlichen Pr&#252;fung im Fach Kinderzahnheilkunde mindestens eine pr&#228;ventive und eine therapeutische Ma&#223;nahme an Kindern und Jugendlichen (KuJ) durchf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung: </Mark1>Strukturierte und praxisnahe Vorbereitung der Studierenden auf die selbstst&#228;ndige Behandlung von KuJ.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Projektbeschreibung: </Mark1>Die klinische Ausbildung im Fach Kinderzahnheilkunde umfasst 29 Unterrichtseinheiten (UE) Vorlesung, 15 UE Seminar und 34 UE Klinischer Kurs im 9. und 10. Fachsemester. Vor der ersten eigenen Behandlung von KuJ m&#252;ssen die Studierenden in einem m&#252;ndlichen Eingangstestat fundierte Kenntnisse &#252;ber Verhaltensf&#252;hrung, Untersuchungs-, Diagnose- und Therapieoptionen an KuJ nachweisen. </Pgraph><Pgraph>Die Behandlungssitzung wird eng von Lehr-Zahn&#228;rzt&#42;innen supervidiert, beginnt mit einer vorbereitenden Fallbesprechung und endet mit einem Feedback. Die invasiven und non-invasiven zahn&#228;rztlichen Behandlungsschritte f&#252;hren die Studierenden selbst&#228;ndig durch. Alle erbrachten Leistungen wurden nach Abschluss des 9. Fachsemesters quantitativ analysiert und eine freiwillige anonyme Studierendenbefragung durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt fanden 115 Behandlungssitzungen statt. Das durchschnittliche Alter der Patient&#42;innen betrug 12,5 Jahre. 36&#37; der Patien&#42;innen wiesen einen Migrationshintergrund auf. Im &#252;berwiegenden Anteil wurden non-invasive Pr&#228;ventionsma&#223;nahmen erbracht (71 orale Untersuchungen, 64 Erhebungen des Mundhygienestatus, 71 Mundhygieneinstruktionen, 74 Fluoridierungen, 16 Zahnsteinentfernungen, 5 Fr&#252;herkennungsuntersuchungen mit Fluoridierung, 12 Erhebungen des Parodontalen Screening Index sowie 145 Fissuren- und Gr&#252;bchenversiegelungen. Invasive Therapiema&#223;nahmen umfassten 2 Lokalan&#228;sthesien, 3 Milchzahnf&#252;llungen und 16 adh&#228;sive F&#252;llungen an jugendlich bleibenden Z&#228;hnen. In 8 F&#228;llen wurde R&#246;ntgendiagnostik durchgef&#252;hrt. In der Evaluation wurde der Klinische Kurs als die Lehrveranstaltung bewertet, die am besten auf die Behandlung von KuJ vorbereitet (3,6&#47;4 Punkte). Besonders positiv hervorgehoben wurden das Engagement der Lehrenden und die enge Supervision. Optimierungspotenzial sahen die Studierenden vorrangig f&#252;r organisatorische Aspekte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Vorbereitung der Studierenden auf zahn&#228;rztliche Behandlung von KuJ ist eine neue Herausforderung f&#252;r die Lehrenden im klinischen Studienabschnitt. Mit ausreichend KuJ, die sich im klinischen Kurs behandeln lassen wollen, einer engen Supervision sowie fokussierten Vor- und Nachbereitungen der Behandlungssitzungen durch Lehrende kann der Kompetenzerwerb der Studierenden effektiv unterst&#252;tzt werden. Perspektivisch soll der Fokus auf die Verhaltensf&#252;hrung weiter ausgebaut und die interdisziplin&#228;re Organisation verbessert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Message: </Mark1>Zur Vorbereitung der Studierenden auf die selbstst&#228;ndige Behandlung von KuJ tr&#228;gt ein klinischer Kurs mit zahlreichen Patient&#42;innen und enger Supervision bei.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>