<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26gma042</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26gma042</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma0426</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">&#8222;Interprofessionelles, sektoren&#252;bergreifendes Lernen in l&#228;ndlichen Regionen&#8220; &#8211; partizipative Entwicklung, Durchf&#252;hrung und Transfer eines regionalen Lehrformats</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Doneith</Lastname>
          <LastnameHeading>Doneith</LastnameHeading>
          <Firstname>Thorsten</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kuhl</Lastname>
          <LastnameHeading>Kuhl</LastnameHeading>
          <Firstname>Lisa</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Gr&#246;ninger</Lastname>
          <LastnameHeading>Gr&#246;ninger</LastnameHeading>
          <Firstname>Jessica</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schmidt</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmidt</LastnameHeading>
          <Firstname>Johanna C.</Firstname>
          <Initials>JC</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Joos</Lastname>
          <LastnameHeading>Joos</LastnameHeading>
          <Firstname>Stefanie</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, T&#252;bingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Leimbeck</Lastname>
          <LastnameHeading>Leimbeck</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260904</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0655</MeetingId>
        <MeetingSequence>042</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>V-07 Lehrformate &#8211; Innovative Lehrkonzepte</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>V-0706</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>In Deutschland besteht in zahlreichen Regionen eine Unterversorgung im prim&#228;r&#228;rztlichen Bereich. In den letzten Jahren wurden verschiedene politische und hochschulische Ma&#223;nahmen zur Nachwuchssicherung vorangetrieben (z.B. &#8222;Landarztquote&#8220;, &#8222;Landarzt-Track&#8220;). <TextLink reference="1"></TextLink> Diese zielen darauf ab, Studierende fr&#252;hzeitig an Einrichtungen der regionalen Gesundheitsversorgung anzubinden und sie mit Besonderheiten regionaler, patientenzentrierter Versorgung vertraut zu machen. Um hierf&#252;r zentrale Kompetenzen systematisch aufzubauen, bedarf es geeigneter Lehrformate, die interprofessionelle, intersektorale Zusammenarbeit erfahrbar machen und die koordinierende Rolle der Haus&#228;rzt&#42;&#39;innen im Versorgungssystem reflektieren und einordnen. Die Entwicklung und Implementierung solcher Lehrformate sollte partizipativ erfolgen und auf Machbarkeit und Akzeptanz gepr&#252;ft werden. Im zweiten Schritt stellt sich die Frage, inwieweit ein etabliertes Lehrformat in ein anderes regionales Setting &#252;bertragen und unter Ber&#252;cksichtigung kontextspezifischer Rahmenbedingungen adaptiert werden kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Nach dem Kernzyklus <TextLink reference="2"></TextLink> wurde durch das Institut f&#252;r Allgemeinmedizin T&#252;bingen gemeinsam mit dem Landkreis (LK) Calw aus o.g. Bedarf Lernziele und Methodik einer regionalen Lehrveranstaltung (LV) entwickelt und als Wahlveranstaltung implementiert. Dabei verbringen bis zu 10 Medizinstudierende eine Woche im LK, besuchen unterschiedliche Einrichtungen des dortigen Gesundheitswesens und erhalten Einblicke in die regionale Zusammenarbeit zwischen &#196;rzt&#42;innen und anderen Gesundheitsfachberufen. Dieses Lehrformat wurde an der Universit&#228;t Gie&#223;en in Kooperation mit dem Lahn-Dill-Kreis &#252;bernommen, weiterentwickelt und in das Schwerpunktcurriculum &#8222;Haus&#228;rztliche Versorgung&#47;primary care im l&#228;ndlichen Raum&#8220; implementiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die LV konnte im mehrfachen Durchlaufen des Kernzyklus an beiden Standorten mit den LK kontinuierlich weiterentwickelt (&#214;ffnung f&#252;r Zahnmedizinstudierende, Einbindung regionaler Verwaltung als Gesundheitsakteur) und auf unterschiedliche Weise implementiert werden. Die Adaption und der Transfer in eine weitere Region und ein unterschiedliches curriculares Umfeld waren praktikabel und ressourcenschonend m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Entwicklung und Durchf&#252;hrung regionaler LV gemeinsam mit ausgew&#228;hlten LK hat sich als gut umsetzbar erwiesen. Dabei ist der organisatorische Aufwand hoch. Umso sinnvoller erscheint es, diese LV auf weitere LK zu &#252;bertragen. An unserem Beispiel zeigt sich, dass ein Transfer auch in ein sich unterscheidendes Umfeld praktikabel ist. Inwieweit regionale LV Studierende l&#228;ngerfristig an die Region binden, bedarf longitudinal angelegter Begleitevaluationen, die regionale Verbleibquoten systematisch &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum erfassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Message: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Regionale Lehre kann partizipativ mit Regionen&#47;Landkreisen entwickelt und umgesetzt werden.</ListItem><ListItem level="1">Regionale Lehrformate lassen sich ressourcenschonend an weitere Regionen anpassen und transferieren.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Robert Bosch Stiftung</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2021</RefYear>
        <RefBookTitle>Gesundheitszentren f&#252;r Deutschland. Wie ein Neustart in der Prim&#228;rversorgung gelingen kann</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Robert Bosch Stiftung. Gesundheitszentren f&#252;r Deutschland. Wie ein Neustart in der Prim&#228;rversorgung gelingen kann. Stuttgart: Robert Bosch Stiftung; 2021. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;www.bosch-stiftung.de&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;publications&#47;pdf&#47;2021-05&#47;Studie&#95;Primaerversorgung&#95;Gesundheitszentren-fuer-Deutschland.pdf</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.bosch-stiftung.de&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;publications&#47;pdf&#47;2021-05&#47;Studie&#95;Primaerversorgung&#95;Gesundheitszentren-fuer-Deutschland.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Kern DE</RefAuthor>
        <RefAuthor>Thomas PA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Hughes MT</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2022</RefYear>
        <RefBookTitle>Curriculum development for medical education: a six-step approach</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kern DE, Thomas PA, Hughes MT, editors. Curriculum development for medical education: a six-step approach. Fourth edition. Baltimore: Johns Hopkins University Press; 2022.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>