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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gruppenanleitung im dualen Hebammenstudium: Didaktische Chancen f&#252;r die Kompetenzentwicklung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, verantwortliche Praxiseinrichtung (vPE) Hebammenwissenschaft, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>V-05 Gestaltung &#38; Pr&#252;fen &#8211; Curriculum &#38; Kompetenzentwicklung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>V-0501</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund&#47;Fragestellung: </Mark1>Die im Jahr 2020 vollakademisierte Hebammenausbildung verankert Praxisanleitung gesetzlich und umfasst bis zu 500 Stunden im Studium &#91;<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;hebstprv&#47;BJNR003900020.html">https:&#47;&#47;www.gesetze-im-internet.de&#47;hebstprv&#47;BJNR003900020.html</Hyperlink>&#93;. Neben der Einzelanleitung gewinnt die Gruppenanleitung als didaktisches Format an Bedeutung &#8211; trotz fehlender empirischer Grundlage. Die Studie untersucht, wie sich die Kompetenzentwicklung von Studierenden im dualen Hebammenstudium B.Sc. in Gruppenanleitungen aus Sicht von Praxisanleiter&#42;innen darstellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Zwischen Juni und September 2025 wurden zehn leitfadengest&#252;tzte Expert&#42;innen-Interviews mit Praxisanleiter&#42;innen aus acht Bundesl&#228;ndern gef&#252;hrt (purposive sampling). Die Auswertung erfolgte mittels fokussierter Inhaltsanalyse nach Kuckartz und R&#228;diker (2024) mit einem induktiv-deduktiven Kategoriensystem, softwaregest&#252;tzt mit MAXQDA <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Gruppenanleitungen erweisen sich als vielschichtiges Lehr-Lern-Setting, dessen Wirksamkeit ma&#223;geblich von strukturellen, didaktischen und personellen Rahmenbedingungen abh&#228;ngt. Die Analyse umfasst 193 Codierungen zur Kompetenzentwicklung. Im Mittelpunkt der wahrgenommenen Kompetenzf&#246;rderung stehen sozial-kommunikative F&#228;higkeiten (n&#61;19, 36,5&#37;), Fachkompetenz (n&#61;18, 34,6&#37;), Personale Kompetenz (n&#61;16, 30,8&#37;) und Methodenkompetenz (n&#61;7, 13,5&#37;). Fachkompetenzen werden vor allem durch Anwendung und Transfer theoretischer Inhalte gest&#228;rkt, Methodenkompetenzen eher implizit entwickelt. Das Lernen in Gruppen er&#246;ffnet den Studierenden die M&#246;glichkeit, voneinander zu lernen, Erfahrungen zu teilen und in einem gesch&#252;tzten Rahmen R&#252;ckmeldung zu erhalten. Grenzen zeigen sich bei gro&#223;en und heterogenen Gruppen sowie in der eingeschr&#228;nkten individuellen F&#246;rderung. Das Format sollte komplement&#228;r zur Einzelanleitung eingesetzt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse verdeutlichen zentrale Spannungsfelder: Fehlen strukturelle Ressourcen, werden Gruppenanleitungen h&#228;ufig zur organisatorischen Erf&#252;llung von Anleitungszeiten genutzt &#8211; die p&#228;dagogische Intention tritt hinter quantitative Vorgaben zur&#252;ck. Zugleich zeigt sich eine doppelte Professionalisierungswirkung: Gruppenanleitungen f&#246;rdern nicht nur die Studierenden, sondern st&#228;rken auch die p&#228;dagogische Sicherheit und fachliche Urteilsf&#228;higkeit der Praxisanleiter&#42;innen selbst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1>Gruppenanleitungen sind ein p&#228;dagogisch wertvolles, aber voraussetzungsreiches Format. Sie f&#246;rdern kollaborative, reflexive und kommunikative Kompetenzen &#8211; k&#246;nnen Einzelanleitungen jedoch nicht ersetzen. Ihr Potenzial entfaltet sich dort, wo sie didaktisch fundiert geplant und strukturell erm&#246;glicht werden. Die Studie schlie&#223;t eine Forschungsl&#252;cke und verweist auf den Bedarf an curricularer Verankerung, verbindlichen Qualit&#228;tsstandards und p&#228;dagogischer Qualifizierung der Praxisanleiter&#42;innen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Kuckartz U</RefAuthor>
        <RefAuthor>R&#228;diker S</RefAuthor>
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        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefBookTitle>Fokussierte Interviewanalyse mit MAXQDA, Schritt f&#252;r Schritt</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Kuckartz U, R&#228;diker S. Fokussierte Interviewanalyse mit MAXQDA, Schritt f&#252;r Schritt. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer VS Wiesbaden; 2024. DOI: 10.1007&#47;978-3-658-40212-9</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1007&#47;978-3-658-40212-9</RefLink>
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