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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp553</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">H&#246;rerm&#252;dung bei Kindern mittels Fragebogen erfassen: &#220;bersetzung und kulturelle Adaption der Vanderbilt Fatigue Scale-Paediatric zur Befragung von Kindern, Eltern und Lehrkr&#228;ften</Title>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;ts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Hufelandstr. 55, 45147 Essen, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;ts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, Phoniatrie und P&#228;daudiologie, Essen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>sonja.dockter&#64;uk-essen.de</Email>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Duisburg-Essen, Institut f&#252;r Sonderp&#228;dagogik, P&#228;dagogik und Didaktik im F&#246;rderschwerpunkt H&#246;ren und Kommunikation, Essen, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Duisburg-Essen, Institut f&#252;r Sonderp&#228;dagogik, P&#228;dagogik und Didaktik im F&#246;rderschwerpunkt H&#246;ren und Kommunikation, Essen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20260826</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>H&#246;ren und H&#246;rhilfen: Therapie, Assessment und Spezialf&#228;lle</MeetingSession>
        <MeetingCity>Starnberg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260916</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>P08</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In anspruchsvollen H&#246;rumgebungen beansprucht Zuh&#246;ren kognitive Ressourcen wie Aufmerksamkeit und Konzentration, was zu einer erh&#246;hten Erm&#252;dung f&#252;hren kann. Bei Kindern mit H&#246;rbeeintr&#228;chtigungen ist dieser Aufwand besonders hoch, da sie zus&#228;tzliche Anstrengungen aufbringen m&#252;ssen, um ein eingeschr&#228;nktes akustisches Signal zu verarbeiten. Erste Untersuchungen zeigen, dass diese Kinder im Vergleich zu gut h&#246;renden Gleichaltrigen st&#228;rker von H&#246;rerm&#252;dung betroffen sind. Dies kann sich beispielsweise durch verst&#228;rkte M&#252;digkeit, reduzierte Aufmerksamkeit oder erh&#246;hte Ablenkbarkeit am Ende eines Schultages &#228;u&#223;ern. Zur Erfassung dieses Ph&#228;nomens wurde die Vanderbilt Fatigue Scale &#8211; Pediatric Version (VFS-Peds) entwickelt. Sie umfasst drei Perspektiven: die Selbsteinsch&#228;tzung der Kinder, die Einsch&#228;tzung durch Erziehungsberechtigte sowie die Beurteilung durch Lehrkr&#228;fte. Ein entsprechendes Instrument lag bislang nicht in deutscher Sprache vor. In einem vorangegangenen Projekt wurden daher alle drei Versionen des Fragebogens systematisch ins Deutsche &#252;bertragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode:</Mark1> Das hier vorgestellte Forschungsvorhaben hatte zum Ziel, die Verst&#228;ndlichkeit dieser adaptierten Versionen zu &#252;berpr&#252;fen. Hierf&#252;r wurden Interviews mit jeweils 5&#8211;10 Kindern, Erziehungsberechtigten und Lehrkr&#228;ften durchgef&#252;hrt. Die Teilnehmenden f&#252;llten den Fragebogen aus und verbalisierten dabei ihre Gedanken (&#8222;Lautes Denken&#8220;), um m&#246;gliche Verst&#228;ndnisprobleme sichtbar zu machen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Interviews werden &#220;bersetzungsanpassungen und kulturelle Adaptionen vorgenommen, um die Verst&#228;ndlichkeit der Frageb&#246;gen zu sichern. Diese werden auf der DGPP 2026 pr&#228;sentiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Im n&#228;chsten Schritt ist eine Pilotstudie geplant, in der die &#252;berarbeiteten Frageb&#246;gen von jeweils etwa 50 Personen pro Zielgruppe hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit getestet werden. Darauf aufbauend folgt eine Validierungsstudie mit jeweils rund 200 Teilnehmenden pro Gruppe. Psychometrische Kennwerte wie Reliabilit&#228;t und Validit&#228;t werden &#252;berpr&#252;ft. Ziel des Gesamtprojekts ist die Bereitstellung eines verst&#228;ndlichen, zuverl&#228;ssigen und validen Instruments zur Erfassung von H&#246;rerm&#252;dung bei Kindern im deutschsprachigen Raum f&#252;r den Einsatz in Forschung und klinischer Praxis.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Einleitung</SubHeadline><Pgraph>Unser Geh&#246;r ist ein komplexes Sinnesorgan, das uns mit unserer Umwelt verbindet und Kommunikation und soziale Interaktion erm&#246;glicht. Zudem f&#246;rdert es unsere kognitive Leistungsf&#228;higkeit. Gutes H&#246;ren tr&#228;gt zur sozialen Teilhabe bei und ist somit ein zentraler Bestandteil der Gesundheit. Durch eine laute Umgebung oder durch Nachhall kann das H&#246;ren jedoch deutlich beeintr&#228;chtigt werden. Zuh&#246;ren beansprucht in diesen Situationen zus&#228;tzliche kognitive Ressourcen wie Aufmerksamkeit und Konzentration, was zu einer erh&#246;hten Erm&#252;dung f&#252;hren kann <TextLink reference="1"></TextLink>. McGarrigle et al. beschreiben einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der durch das Zuh&#246;ren bedingten Anstrengung und der Erm&#252;dung <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Bei Kindern mit H&#246;rbeeintr&#228;chtigung ist dieser Aufwand besonders hoch, da sie zus&#228;tzliche Anstrengung aufbringen m&#252;ssen, um ein eingeschr&#228;nktes akustisches Signal zu verarbeiten. Erste Untersuchungen zeigen, dass diese Kinder im Vergleich zu gut h&#246;renden Gleichaltrigen st&#228;rker von H&#246;rerm&#252;dung betroffen sind <TextLink reference="3"></TextLink>. Dies kann sich beispielsweise durch verst&#228;rkte k&#246;rperliche M&#252;digkeit, reduzierte Aufmerksamkeit oder erh&#246;hte Ablenkbarkeit am Ende eines Schultages &#228;u&#223;ern <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Aber nicht nur die kognitive und die physische Ebene sind von der Erm&#252;dung betroffen, sondern auch emotionale und soziale Entwicklungsbereiche. Eine Beeintr&#228;chtigung der Kommunikation f&#252;hrt so z.B. zu Frustration und Entt&#228;uschung und nicht selten zu sozialem R&#252;ckzug. </Pgraph><Pgraph>Die durch das Zuh&#246;ren verursachte Erm&#252;dung ist somit vielschichtig. Abh&#228;ngig von den &#228;u&#223;eren akustischen Parametern, der eigenen H&#246;rf&#228;higkeit, dem inneren kognitiven und motivationalen Zustand sowie den individuellen Bew&#228;ltigungsstrategien f&#252;hrt sie zu einer individuell unterschiedlich ausgepr&#228;gten Beeintr&#228;chtigung der Lebensqualit&#228;t <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Zur Erfassung der H&#246;rerm&#252;dung in ihren vier Dimensionen steht seit 2021 f&#252;r Erwachsene bereits die Vanderbilt Fatigue Scale-Adult (VFS-A) in der Originalsprache Englisch zur Verf&#252;gung <TextLink reference="6"></TextLink> und seit 2024 die deutsche &#220;bersetzung. Zur Erfassung des Ph&#228;nomens der H&#246;rerm&#252;dung bei Kindern wurde die Vanderbilt Fatigue Scale-Pediatric (VFS-Peds) entwickelt <TextLink reference="7"></TextLink>. Die Skala ermittelt die H&#246;rerm&#252;dung in drei Perspektiven: Selbsteinsch&#228;tzung der Kinder, Einsch&#228;tzung durch Erziehungsberechtigte sowie Beurteilung durch Lehrkr&#228;fte. Weder die Vanderbilt Fatigue Scale noch ein vergleichbares Instrument lagen bislang in deutscher Sprache vor. In einem vorangegangenen Projekt wurden daher alle drei Versionen des Fragebogens systematisch ins Deutsche &#252;bertragen. </Pgraph><Pgraph>Das hier vorgestellte Forschungsvorhaben hat zum Ziel, die Verst&#228;ndlichkeit dieser adaptierten Versionen zu &#252;berpr&#252;fen und die vorliegenden Frageb&#246;gen ggf. zu korrigieren, um abschlie&#223;end eine gut verst&#228;ndliche Fragebogenversion f&#252;r Klinik und Forschung zur Verf&#252;gung zu haben. </Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Entsprechend den Empfehlungen von Hall et al. <TextLink reference="8"></TextLink> wurden die ins Deutsche adaptierten Fragebogenversionen mit Hilfe von kognitiven Interviews auf ihre Verst&#228;ndlichkeit &#252;berpr&#252;ft. </Pgraph><Pgraph>Hierf&#252;r wurden Interviews mit jeweils 5 bis 10 Kindern, Erziehungsberechtigten und Lehrkr&#228;ften durchgef&#252;hrt. Die Teilnehmenden wurden gebeten, den Fragebogen auszuf&#252;llen und dabei den Text laut zu lesen und ihre Gedanken zu verbalisieren (&#8222;Lautes Denken&#8220;). M&#246;gliche Verst&#228;ndnisprobleme wurden so sichtbar gemacht.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Interviews wurden kleinere &#220;bersetzungsanpassungen bzw. kulturelle Adaptionen vorgenommen, um die Verst&#228;ndlichkeit der Frageb&#246;gen zu sichern. Diese werden auf der DGPP 2026 pr&#228;sentiert. Die Frageb&#246;gen werden abschlie&#223;end, nach Begutachtung durch den Autor der Originalversion, in ihrer korrigierten Form auf der Website der Vanderbilt University ver&#246;ffentlicht: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.vumc.org&#47;vfs&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;public&#95;files&#47;VFS&#47;VFS-Peds&#95;German&#95;NoScoring.pdf">https:&#47;&#47;www.vumc.org&#47;vfs&#47;sites&#47;default&#47;files&#47;public&#95;files&#47;VFS&#47;VFS-Peds&#95;German&#95;NoScoring.pdf</Hyperlink></Pgraph><SubHeadline>Fazit&#47;Schlussfolgerung</SubHeadline><Pgraph>Im n&#228;chsten Schritt ist eine Pilotstudie geplant, in der die &#252;berarbeiteten Frageb&#246;gen von jeweils etwa 50 Personen pro Zielgruppe hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit getestet werden. Darauf aufbauend folgt eine Validierungsstudie mit jeweils rund 200 Teilnehmenden pro Gruppe. Psychometrische Kennwerte wie Reliabilit&#228;t und Validit&#228;t werden &#252;berpr&#252;ft. Ziel des Gesamtprojekts ist die Bereitstellung eines verst&#228;ndlichen, zuverl&#228;ssigen und validen Instruments zur Erfassung von H&#246;rerm&#252;dung bei Kindern im deutschsprachigen Raum f&#252;r den Einsatz in Forschung und klinischer Praxis.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Adams B, Thornton SK, Naylor G, Spriggs RV, Wiggins IM, Kitterick PT. Exploring listening-related fatigue in children with and without hearing loss using self-report and parent-proxy measures. Front Pediatr. 2023 Feb 28;11:1127578. DOI: 10.3389&#47;fped.2023.1127578</RefTotal>
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