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    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Agentbasierte KI-Generierung therapeutischer Kinderbuchgeschichten f&#252;r die Sprachtherapie</Title>
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        <Address>Friedrich-Alexander-Universit&#228;t, Department for Artificial Intelligence in Biomedical Engineering, Erlangen, Deutschland<Affiliation>Friedrich-Alexander-Universit&#228;t, Department for Artificial Intelligence in Biomedical Engineering, Erlangen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nina.goes&#64;fau.de</Email>
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          <Affiliation>Johannes Gutenberg-Universit&#228;t, Mainz, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Max-Planck-Institut f&#252;r Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universitas Airlangga, Phoniatrics &#38; Audiology Medical Faculty, Surabaya, Indonesien</Affiliation>
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      <DatePublished>20260826</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sprechen und Sprache (inkl. Sprachentwicklungsst&#246;rungen): Therapie und KI</MeetingSession>
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    <ArticleNo>P13</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Erz&#228;hl- und Bilderbuchmaterialien werden in der sprachtherapeutischen Therapie h&#228;ufig eingesetzt, etwa zur F&#246;rderung narrativer F&#228;higkeiten, des Sprachverst&#228;ndnisses, des Wortschatzes und phonologischer Bewusstheit. Die manuelle Erstellung thematisch zugeschnittener und sprachlich kontrollierter Geschichten ist jedoch zeitaufwendig und im klinischen Alltag nur begrenzt skalierbar. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob ein agentenbasiertes KI-System potenziell therapeutisch nutzbare Kinderbuchgeschichten automatisiert generieren kann, die auf individuelle Zielw&#246;rter, Protagonisten und thematische Vorgaben abgestimmt sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode:</Mark1> Es wurde ein mehrstufiges Agentensystem auf Basis gro&#223;er Sprachmodelle entwickelt. Das System umfasst einen Generierungsagenten, einen Kritikagenten sowie einen &#220;berarbeitungsagenten, die in einer iterativen R&#252;ckkopplungsschleife zusammenwirken: Eine Geschichte wird generiert, durch den Kritikagenten anhand vordefinierter Kriterien bewertet und bis zu dreimal &#252;berarbeitet; anschlie&#223;end wird die am h&#246;chsten bewertete Version ausgew&#228;hlt. Erg&#228;nzend wurden Mechanismen zur Reduktion repetitiver Formulierungen &#252;ber mehrere Geschichten hinweg sowie zur Wortzahlkontrolle implementiert. Geschichten k&#246;nnen auf spezifische Schl&#252;sselw&#246;rter, Protagonistennamen und Genrevorgaben ausgerichtet werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der technische Systemdurchlauf wurde erfolgreich abgeschlossen. Eine explorative qualitative Sichtung der generierten Geschichten deutet darauf hin, dass das System koh&#228;rente, altersangemessene und sprachlich variierte Texte erzeugen kann, die thematisch und lexikalisch an vorgegebene Zielstrukturen angepasst sind. Eine systematische Evaluation durch Sprachtherapeut:innen sowie eine Pr&#252;fung der therapeutischen Eignung stehen noch aus und sind als n&#228;chster Schritt geplant. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die vorgestellte Methode bietet einen praxisnahen Ansatz zur effizienten und individualisierten Erstellung sprachtherapeutischer Materialien. Perspektivisch k&#246;nnte ein solches System Sprachtherapeut:innen bei der Materialerstellung unterst&#252;tzen und die Verf&#252;gbarkeit ma&#223;geschneiderter Geschichten f&#252;r unterschiedliche Zielgruppen und St&#246;rungsbilder erh&#246;hen. Die geplante Expertenevaluation wird zeigen, inwiefern die generierten Texte den qualitativen und klinisch-praktischen Anforderungen der Sprachtherapie entsprechen.</Pgraph></Abstract>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Erz&#228;hl- und Bilderbuchmaterialien werden in der sprachtherapeutischen Therapie h&#228;ufig eingesetzt <TextLink reference="1"></TextLink>, etwa zur F&#246;rderung narrativer F&#228;higkeiten, des Sprachverst&#228;ndnisses, des Wortschatzes und phonologischer Bewusstheit. Die manuelle Erstellung thematisch zugeschnittener und sprachlich kontrollierter Geschichten ist jedoch zeitaufwendig und im klinischen Alltag nur begrenzt skalierbar. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob ein agentenbasiertes KI-System potenziell therapeutisch nutzbare Kinderbuchgeschichten automatisiert generieren kann, die auf individuelle Zielw&#246;rter, Protagonisten und thematische Vorgaben abgestimmt sind. Der Fokus liegt dabei nicht auf der automatisierten Therapieentscheidung, sondern auf der Unterst&#252;tzung von Sprachtherapeut:innen bei der effizienten Erstellung adaptierbarer &#220;bungsmaterialien.</Pgraph><SubHeadline>Methode</SubHeadline><Pgraph>Es wurde ein mehrstufiges Agentensystem auf Basis gro&#223;er Sprachmodelle der KI-Firma OpenAI entwickelt. Das System umfasst einen Generierungsagenten, einen Kritikagenten sowie einen &#220;berarbeitungsagenten (GPT-4o, GPT-4o, GPT-4o-mini (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;chatgpt.com&#47;">https:&#47;&#47;chatgpt.com&#47;</Hyperlink>)), die in einer iterativen R&#252;ckkopplungsschleife zusammenwirken: Eine Geschichte wird generiert, durch den Kritikagenten anhand vordefinierter Kriterien bewertet und bis zu dreimal &#252;berarbeitet (siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />); anschlie&#223;end wird die am h&#246;chsten bewertete Version ausgew&#228;hlt. Der Generierungsagent erstellt zun&#228;chst eine Erstfassung auf Basis der vorgegebenen Parameter, zu denen unter anderem Thema, Zielwortzahl, Protagonist:innen, H&#228;ufigkeit bestimmter Platzhalter beziehungsweise Zielstrukturen sowie eine zuf&#228;llig ausgew&#228;hlte Stil- oder Genreanweisung geh&#246;ren. Der Kritikagent bewertet die erzeugte Geschichte strukturiert und gibt neben einem Gesamtscore auch qualitative Hinweise zur&#252;ck. Bewertet werden unter anderem die Wortzahltreue, die altersgerechte Sprache, die Koh&#228;renz, die Originalit&#228;t, die aktive Einbindung beider Figuren und die Einhaltung formaler Vorgaben. Der &#220;berarbeitungsagent nutzt diese R&#252;ckmeldung, um die Geschichte gezielt zu verbessern. Erg&#228;nzend wurden Mechanismen zur Reduktion repetitiver Formulierungen &#252;ber mehrere Geschichten hinweg sowie zur Wortzahlkontrolle implementiert. Geschichten k&#246;nnen auf spezifische Schl&#252;sselw&#246;rter, Protagonistennamen und Genrevorgaben ausgerichtet werden. </Pgraph><SubHeadline>Vorl&#228;ufige Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Der technische Systemdurchlauf wurde erfolgreich abgeschlossen. Eine explorative qualitative Sichtung der generierten Geschichten deutet darauf hin, dass das System koh&#228;rente, altersangemessene und sprachlich variierte Texte erzeugen kann, die thematisch und lexikalisch an vorgegebene Zielstrukturen angepasst sind. Mithilfe der Agentenschleife konnten unzureichende Erstfassungen automatisiert identifiziert und bei Bedarf &#252;berarbeitet werden. Besonders relevant war die Kombination aus KI-basierter qualitativer Bewertung und regelbasierter Pr&#252;fung formaler Kriterien wie Wortzahl und Vorkommensh&#228;ufigkeit definierter Figuren oder Platzhalter. Dadurch konnten neben der sprachlichen Qualit&#228;t auch &#252;berpr&#252;fbare Strukturmerkmale der Texte erfasst werden. Eine systematische Evaluation durch Sprachtherapeut:innen sowie eine Pr&#252;fung der therapeutischen Eignung stehen noch aus und sind als n&#228;chster Schritt geplant. </Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerung und Ausblick</SubHeadline><Pgraph>Die vorgestellte Methode bietet einen praxisnahen Ansatz zur effizienten und individualisierten Erstellung sprachtherapeutischer Materialien. Perspektivisch k&#246;nnte ein solches System Sprachtherapeut:innen bei der Materialerstellung unterst&#252;tzen und die Verf&#252;gbarkeit ma&#223;geschneiderter Geschichten f&#252;r unterschiedliche Zielgruppen und St&#246;rungsbilder erh&#246;hen. Die geplante Expertenevaluation wird zeigen, inwiefern die generierten Texte den qualitativen und klinisch-praktischen Anforderungen der Sprachtherapie entsprechen. </Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>Shared storybook reading as an intervention context</RefTitle>
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        <RefJournal>Am J Speech Lang Pathol</RefJournal>
        <RefPage>395-406</RefPage>
        <RefTotal>KaderavekJ, Justice LM. Shared storybook reading as an intervention context. Am J Speech Lang Pathol. 2002 Nov;11(4):395-406. DOI: 10.1044&#47;1058-0360(2002&#47;043)</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1044&#47;1058-0360(2002&#47;043)</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Darstellung des mehrstufigen, agentenbasierten Systems zur Generierung therapeutischer Kinderbuchgeschichten. Ein Generierungsagent erstellt eine Erstfassung, ein Kritikagent bewertet diese anhand vordefinierter sprachlicher und therapeutischer Kriterien und ein &#220;berarbeitungsagent optimiert die Geschichte iterativ (maximal dreimal). Anschlie&#223;end wird die am h&#246;chsten bewertete Version ausgew&#228;hlt und durch Post-Processing hinsichtlich Wortzahl, Zielstrukturen und Vorkommen der Protagonist:innen kontrolliert.</Mark1></Pgraph></Caption>
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