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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp069</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Vorhersagegenauigkeit der Stimmpathologie durch Maschine-Learning-basierte Modelle</Title>
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        <Address>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Berlin, Deutschland<Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Klinik f&#252;r Audiologie und Phoniatrie, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>mario.fleischer&#64;charite.de</Email>
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          <LastnameHeading>Walker</LastnameHeading>
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      <DatePublished>20260826</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Stimme: Stimmanalyse I</MeetingSession>
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          <DateTo>20260919</DateTo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In den letzten Jahren verzeichnete die Maschine-Learning-basierte Stimmklassifikation, d.h. das Training von sogenannten Classifiern und Neuronalen Netzwerken erhebliche Fortschritte. Vor allem die Einordnung ob eine Stimme m&#246;gliche Pathologien aufweist oder nicht war dabei im Fokus. Weniger beleuchtet wurde dabei die m&#246;gliche Differenzierung nach der Art der Stimmpathologien.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode:</Mark1> Gehaltene Vokale und Sprechstimmen von 585 Patienten (221 m) und Patientinnen (364 w), diagnostiziert mit Larynxpapillomatose (LP, N&#61;196), Reinke&#246;dem (ROE, N&#61;268), Stimmlippenpolyp (SLP, N&#61;61) oder Stimmlippenzyste (SLZ, N&#61;60), wurden in die Auswertung eingeschlossen. F&#252;r die gehaltenen Vokale wurden die Parameter Spectral Tilt, Spectral Slope, SUM sowie die Extremwerte des Stimmfeldes, Jitter und Shimmer, Harmonics-to-Noise-Ratio sowie Cepstral Peak Prominence Smooth als Features berechnet und mit Pitch sowie Inter-Quartile-Range des Pitches der Sprechstimme verkn&#252;pft. Weiterhin wurden Mel Frequency Cepstral Coefficients (MFCC) sowie die MEL-Spektren (via Dynamic-Time-Warping normalisiert) als Features f&#252;r die Sprechstimmaufnahmen berechnet.</Pgraph><Pgraph>Die Features der gehaltenen Vokale sowie die MFCC in Verbindung mit der Diagnose als Label wurden mit Gaussian-Naive-Bayes (GNB), Logistic regression (LR) sowie einem MLP-Classifier (MLPC) klassifiziert, w&#228;hrend die MEL-Spektren mit einem Convolutional-Neural-Network (CNN) analysiert wurden. Als Qualit&#228;tsma&#223; wurde die Area under the curve (AUC) der Receiver-Operator-Curve herangezogen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Basierend auf den Features der gehaltenen Vokale konnte f&#252;r LP, ROE, SLP und SLZ eine AUC von lediglich 0.66, 0.72, 0.52 sowie 0.41 erreicht werden (die beste Performance zeigte MLPC). Die MFCC-basierte Analyse konnte diese Werte auf 0.79, 0.62, 0.61 und 0.48 steigern (hier LR die besten Ergebnisse). Dagegen f&#252;hrte die CNN-basierte Analyse der MEL-Spektren zu AUC von 0.83, 0.73, 0.81 und 0.6.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die besten Ergebnisse wurden mit Auswertung der hochwertigeren MEL-Spektren erreicht was zeigt, dass eine Differenzierung der Diagnosen nur unzureichend mit einer kleinen Auswahl akustischer Werte basierend auf gehaltenen Vokalen erfolgen kann.</Pgraph></Abstract>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>In den letzten Jahren verzeichnete die Maschine-Learning-basierte Stimmklassifikation, d.h. das Training von sogenannten Classifiern und Neuronalen Netzwerken erhebliche Fortschritte <TextLink reference="1"></TextLink>. Vor allem die Einordnung, ob eine Stimme m&#246;gliche Pathologien aufweist oder nicht war dabei im Fokus. Weniger beleuchtet wurde dabei die m&#246;gliche Differenzierung nach der Art der Stimmpathologien <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methode</SubHeadline><Pgraph>Gehaltene Vokale und Sprechstimmen von 585 Patienten (221 m) und Patientinnen (364 w), diagnostiziert mit Larynxpapillomatose (LP, N&#61;196), Reinke&#246;dem (ROE, N&#61;268), Stimmlippenpolyp (SLP, N&#61;60) oder Stimmlippenzyste (SLZ, N&#61;61), wurden in die Auswertung eingeschlossen (pr&#228;operativ).</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Analyse wurden zwei Feature-Datens&#228;tze erstellt. Als erster Feature-Datensatz (FDS1) wurde die Parameter Spectral Tilt, Spectral Slope, Stimmumfangsma&#223; (SUM), die Extremwerte des Stimmfeldes (Frequenz und Intensit&#228;t der leisen sowie lauten Singstimme), Jitter, Shimmer, Harmonics-to-Noise-Ratio (HNR) sowie Cepstral Peak Prominence Smooth (CPPs) berechnet und mit Grundfrequenz, Inter-Quartile-Range der Grundfrequenz sowie 128 Mel Frequency Cepstral Coefficients (MFCC) der Sprechstimme verkn&#252;pft. Als zweiter Feature-Datensatz (FDS2) wurden die MEL-Spektren (via Dynamic-Time-Warping normalisiert) der Sprechstimme berechnet. Als Label wurde die Diagnose sowie das Geschlecht der Patienten benutzt.</Pgraph><Pgraph>FDS1 wurde mit Gaussian-Naive-Bayes (GNB), Logistic regression (LR), MLP-Classifier (MLPC), xboost und Supporting Vector Machine (SVM) klassifiziert, w&#228;hrend FDS2 mit einem 2D-Convolutional-Neural-Network (2D-CNN) analysiert wurden. Als Qualit&#228;tsma&#223; f&#252;r die Klassifikationsg&#252;te wurde die Area under the curve (AUC) der Receiver-Operator-Curve herangezogen.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Basierend auf FDS1 zeigte sich, dass LR die besten Ergebnisse lieferte. Hier konnte f&#252;r das Geschlecht eine AUC von 0.95 erzielt werden. Hinsichtlich der Diagnose wurden AUC von 0.83, 0.76, 0.54 sowie 0.62 f&#252;r LP, ROE, SLP und SLZ erreicht. Dagegen f&#252;hrte die 2D-CNN-basierte Analyse von FDS2 zu AUC von 0.96 f&#252;r das Geschlecht und 0.74, 0.68, 0.66 und 0.56 f&#252;r LP, ROE, SLP und SLZ.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerung</SubHeadline><Pgraph>Die marginal besseren Ergebnisse hinsichtlich des Geschlechts wurden bei Nutzung von FDS2 und 2D-CNN erzielt. Hinsichtlich der Diagnose zeigte sich, dass die Anwendung von LR auf FDS1 teilweise bessere Ergebnisse erzielte und mit deutlich geringerer Rechenzeit einherging - was m&#246;glicherweise dem relativ kleinen Datensatz geschuldet ist. Defizite, insbesondere bei SLP und SLZ, sind auf die geringere Anzahl der Patienten (im Vergleich zu LP und ROE) zur&#252;ckzuf&#252;hren, was weniger Trainingsmaterial zur Folge hat und weiterhin zu einem unbalancierten Datensatz f&#252;hrte.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefAuthor>Nudelman CJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Tardini V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bottalico P</RefAuthor>
        <RefTitle>Artificial Intelligence to Detect Voice Disorders: An AI-Supported Systematic Review of Accuracy Outcomes</RefTitle>
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        <RefJournal>Journal of Voice</RefJournal>
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        <RefTotal>Nudelman CJ, Tardini V, Bottalico P. Artificial Intelligence to Detect Voice Disorders: An AI-Supported Systematic Review of Accuracy Outcomes. Journal of Voice. 2025. DOI: 10.1016&#47;j.jvoice.2025.09.021</RefTotal>
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        <RefAuthor>Sismono F</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Maryn Y</RefAuthor>
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        <RefAuthor>Van de Pol C</RefAuthor>
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        <RefTitle>AI-Driven Detection and Classification of Voice Disorders Using Acoustic Recordings</RefTitle>
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