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    <IdentifierDoi>10.3205/26dgpp05</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp050</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Vermittlung sozial-kommunikativer sowie stimmpr&#228;ventiver Kompetenzen als verbindliche Bestandteile in den zuk&#252;nftigen KMK-Standards f&#252;r das Lehramtsstudium</Title>
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          <LastnameHeading>Voigt-Zimmermann</LastnameHeading>
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          <Initials>S</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften&#47;Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften&#47;Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>susanne.voigt-zimmermann&#64;sprechwiss.uni-halle.de</Email>
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          <Lastname>von Laguna</Lastname>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Musik, Medien- und Sprechwissenschaften&#47;Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Sprechwissenschaft und Phonetik, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Lange</Lastname>
          <LastnameHeading>Lange</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Zentrum f&#252;r Lehrer&#42;innenbildung&#47;Martin-Luther-Universit&#228;t Halle-Wittenberg, Arbeitsbereich &#8220;Kommunikation und Stimme&#8221;, Halle (Saale), Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260826</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0654</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Stimme: Stimmanalyse I</MeetingSession>
        <MeetingCity>Starnberg</MeetingCity>
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          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>P01</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler brauchen Lehrkr&#228;fte mit kommunikativer Handlungsf&#228;higkeit als professioneller Handlungskompetenz in komplexen Interaktionsprozessen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode: </Mark1>Literaturrecherche und Abstimmungsprozess relevanter Fachdisziplinen, u.a. DGSS, DGPP, dbl, dbs, dgss, MDVS usw.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Lehrkr&#228;fte z&#228;hlen zu den Berufsgruppen mit der h&#246;chsten stimmlichen Belastung und sind signifikant h&#228;ufiger von Stimmst&#246;rungen betroffen als andere Berufsgruppen. Bereits bei Lehramtsstudierenden sind 37&#37; stimmlich auff&#228;llig, 15&#37; ben&#246;tigen eine Stimmtherapie. Stimmliche und kommunikative Defizite f&#252;hren zu vermehrten Fehlzeiten oder Fr&#252;hberentungen und beeintr&#228;chtigen die Unterrichtsqualit&#228;t und das Klassenklima nachhaltig. Umgekehrt f&#252;hren sprecherzieherische und stimmpr&#228;ventive Ma&#223;nahmen zu geringeren Abbruchquoten im Referendariat, bef&#228;higen zu h&#246;herer Selbstwirksamkeit und -regulation als Basis von Berufszufriedenheit, zu resilienteren Lehrpers&#246;nlichkeiten und signifikanten Verbesserungen der Lernatmosph&#228;re. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Anl&#228;sslich der &#220;berarbeitung der aktuellen KMK-Standards f&#252;r die Lehramtsausbildung begr&#252;&#223;en die am Konsens beteiligten Fachgesellschaften und Initiativen ausdr&#252;cklich, die Vermittlung personaler und sozial-kommunikativer sowie stimmpr&#228;ventiver Kompetenzen als verbindliche Bestandteile in den zuk&#252;nftigen Standards f&#252;r das Lehramtsstudium zu verankern. Gefordert wird die verbindliche Einf&#252;hrung obligatorischer Angebote zur Sprecherziehung&#47;Stimmbildung f&#252;r Lehramtsstudierende an den Universit&#228;ten und P&#228;dagogischen Hochschulen bundesweit.</Pgraph><Pgraph>Diese Angebote umfassen auch verpflichtende Stimmberatung&#47;-screenings vor bzw. w&#228;hrend des Lehramtsstudiums, curricular verankerte Module zu Stimme, Sprechbildung und Kommunikation angeboten durch methodisch und didaktisch universit&#228;r ausgebildete Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sprecherziehung, Sprechwissenschaft und Stimmtherapie sowie kontinuierliche, aufeinander aufbauende Angebote zur Entwicklung und Erhaltung der stimmlichen und sozial-kommunikativen Berufsf&#228;higkeit.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Lehrkr&#228;fte gestalten Unterricht wesentlich durch Kommunikation. Die F&#228;higkeit, komplexe Interaktionsprozesse zielgruppengerecht, wertsch&#228;tzend und professionell zu steuern, stellt eine zentrale Voraussetzung f&#252;r erfolgreiches Lehren und Lernen dar. Vor dem Hintergrund aktueller Bildungsanforderungen werden sozial-kommunikative Kompetenzen zunehmend als zentrale Zukunftskompetenzen verstanden <TextLink reference="1"></TextLink>. Gleichzeitig ist die Stimme das wichtigste Arbeitsinstrument von Lehrkr&#228;ften. Ihre Leistungsf&#228;higkeit beeinflusst nicht nur die Verst&#228;ndlichkeit und Wirksamkeit der Kommunikation, sondern auch die Qualit&#228;t von Unterricht, Beziehungsarbeit und Klassenf&#252;hrung <TextLink reference="2"></TextLink>. Trotz der hohen beruflichen Relevanz werden kommunikative, sprecherzieherische und stimmpr&#228;ventive Kompetenzen bislang in den Standards der Lehrkr&#228;ftebildung nicht fl&#228;chendeckend und verbindlich ber&#252;cksichtigt. Der vorliegende Beitrag verfolgt das Ziel, die wissenschaftliche Evidenz sowie die fachgesellschaftlich abgestimmten Empfehlungen zur Verankerung dieser Kompetenzen in den zuk&#252;nftigen Standards der Kultusministerkonferenz (KMK) darzustellen.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Grundlage des Beitrags ist eine strukturierte Literaturrecherche zu kommunikativen Anforderungen im Lehrberuf, zur stimmlichen Gesundheit von Lehrkr&#228;ften sowie zu Wirksamkeit und Nachhaltigkeit sprecherzieherischer und stimmpr&#228;ventiver Ma&#223;nahmen. Erg&#228;nzend wurden Positionspapiere, Empfehlungen und wissenschaftliche Stellungnahmen relevanter Fachgesellschaften und Berufsverb&#228;nde ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in einem interdisziplin&#228;ren Abstimmungsprozess zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Sprecherziehung, Sprechwissenschaft, Sprachtherapie, Stimmtherapie, Phoniatrie und P&#228;dagogik zusammengef&#252;hrt. Beteiligt waren u.a.: Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS), Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP), Deutschsprachige Gesellschaft f&#252;r Sprach- und Stimmheilkunde (DGSS), Deutsche Bundesverband f&#252;r akademische Sprachtherapie und Logop&#228;die (dbs), Deutsche Bundesverband f&#252;r Logop&#228;die (dbl) sowie weitere fachliche Initiativen und Gremien.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Es zeigt sich, dass Lehrkr&#228;fte zu den Berufsgruppen mit der h&#246;chsten stimmlichen Belastung z&#228;hlen und signifikant h&#228;ufiger von Stimmst&#246;rungen betroffen sind als Besch&#228;ftigte anderer Berufsgruppen. Bereits im Lehramtsstudium weisen etwa 37&#37; der Studierenden stimmliche Auff&#228;lligkeiten auf; bei rund 15&#37; besteht ein Therapiebedarf. Stimmliche und kommunikative Einschr&#228;nkungen stehen mit erh&#246;hten Fehlzeiten, verminderter beruflicher Leistungsf&#228;higkeit sowie einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r vorzeitige Berufsaufgabe oder Fr&#252;hberentung in Zusammenhang. Dar&#252;ber hinaus beeintr&#228;chtigen sie nachweislich Unterrichtsqualit&#228;t, Klassenf&#252;hrung und Lernatmosph&#228;re. Demgegen&#252;ber zeigen Studien, dass sprecherzieherische, kommunikative und stimmpr&#228;ventive Ma&#223;nahmen die stimmliche Belastbarkeit verbessern, die Selbstwirksamkeit und Selbstregulation st&#228;rken sowie die Entwicklung resilienter Lehrpers&#246;nlichkeiten f&#246;rdern. Zudem werden positive Effekte auf die Unterrichtsgestaltung, das Klassenklima und die erfolgreiche Bew&#228;ltigung der Anforderungen im Vorbereitungsdienst beschrieben <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass sozial-kommunikative und stimmliche Kompetenzen zentrale Bestandteile professioneller Lehrkr&#228;ftekompetenz sind. Angesichts der hohen Pr&#228;valenz stimmlicher Auff&#228;lligkeiten bereits im Studium und der belegten Wirksamkeit pr&#228;ventiver Ma&#223;nahmen erscheint die bisherige curriculare Verankerung dieser Inhalte unzureichend. Die beteiligten Fachgesellschaften empfehlen daher eine verbindliche Integration entsprechender Qualifizierungsangebote in die erste Phase der Lehrkr&#228;ftebildung. Dies entspricht zugleich den aktuellen Anforderungen an professionsbezogene Gesundheitsf&#246;rderung, Pr&#228;vention und Qualit&#228;tssicherung im Bildungssystem.</Pgraph><SubHeadline>Fazit&#47;Schlussfolgerung</SubHeadline><Pgraph>Anl&#228;sslich der &#220;berarbeitung der KMK-Standards f&#252;r die Lehrkr&#228;ftebildung begr&#252;&#223;en die beteiligten Fachgesellschaften und Initiativen ausdr&#252;cklich die M&#246;glichkeit, personale, sozial-kommunikative sowie stimmpr&#228;ventive Kompetenzen als verbindliche Bestandteile zuk&#252;nftiger Standards zu verankern <TextLink reference="5"></TextLink>. Empfohlen werden bundesweit verpflichtende Angebote zur Sprecherziehung, Kommunikationsbildung und Stimmbildung im Lehramtsstudium. Diese sollten Stimmberatungen und Screenings vor beziehungsweise w&#228;hrend des Studiums, curricular verankerte Lehrmodule zu Stimme, Sprechen und Kommunikation sowie kontinuierliche, aufeinander aufbauende Qualifizierungsangebote umfassen. Die Umsetzung durch universit&#228;r qualifizierte Expertinnen und Experten aus Sprecherziehung, Sprechwissenschaft und Stimmtherapie kann einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Erhaltung der beruflichen Handlungsf&#228;higkeit, Gesundheit und Unterrichtsqualit&#228;t von Lehrkr&#228;ften leisten.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefBookTitle>Future Skills 2030. Ein aktualisiertes Framework f&#252;r Zukunftskompetenzen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Rampelt F, et al. Future Skills 2030. Ein aktualisiertes Framework f&#252;r Zukunftskompetenzen. Zenodo. 2025 &#91;abgerufen am 16.06.2026&#93;. DOI: 10.5281&#47;zenodo.17910748</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.5281&#47;zenodo.17910748</RefLink>
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        <RefBookTitle>Die Stimme im p&#228;dagogischen Alltag</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Voigt-Zimmermann S. Auswirkungen der heiseren Stimme von P&#228;dagogen auf die Leistungen von Kindern. In: Fuchs M, editor. Die Stimme im p&#228;dagogischen Alltag. Berlin: Logos Verlag; 2017. p. 37-47.</RefTotal>
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        <RefTotal>Nusseck M, Immerz A, Spahn C, Echternach M, Richter B. Long-Term Effects of a Voice Training Program for Teachers on Vocal and Mental Health. J Voice. 2021 May;35(3):438-446. DOI: 10.1016&#47;j.jvoice.2019.11.016</RefTotal>
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        <RefTotal>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS) e. V. Forderungspapier: Stimmgesundheit und Kommunikationskompetenz f&#252;r Lehrkr&#228;fte. &#91;abgerufen am 16.06.2026&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.dgss.de&#47;kooperationen&#47;netzwerk-stimmgesundheit</RefTotal>
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