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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wandel meistern: Auslagerung der medizinischen Dokumentation als innovative Kooperation zur Entlastung urologisch-onkologisch t&#228;tiger Leistungserbringer</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260610</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 8: Nierenzellkarzinom &#38; Onkologie Divers</MeetingSession>
        <MeetingCity>Koblenz</MeetingCity>
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          <DateTo>20260613</DateTo>
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    <ArticleNo>V8.10</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden das generische Maskulinum verwendet; es sind stets alle Geschlechter mitgemeint.</Pgraph><Pgraph>Der onkologische Versorgungsalltag steht vor einem tiefgreifenden Wandel: steigende Krebsneuerkrankungen, zunehmende Anforderungen z.B. durch Krebsregister, Nachsorgedokumentation, Qualit&#228;tssicherung und die Onkologie&#8209;Vereinbarung f&#252;hren zu einer wachsenden Dokumentationslast. Urologisch-onkologisch t&#228;tige Leistungserbringer m&#252;ssen neben der direkten Patientenversorgung komplexe Verlaufsdokumentationen, Registermeldungen und stichprobenartige Qualit&#228;tspr&#252;fungen (8&#37; der teilnehmenden &#196;rzte, jeweils 20 F&#228;lle pro Jahr) bew&#228;ltigen. Dies bindet Personal, erh&#246;ht das Risiko formaler Defizite mit m&#246;glichen wirtschaftlichen Konsequenzen und verst&#228;rkt den Druck im Kontext von Fachkr&#228;ftemangel und Arbeiten 4.0, verstanden als digital unterst&#252;tzte, st&#228;rker arbeitsteilig organisierte Medizin mit Fokus auf die Kernaufgaben der Leistungserbringer. Wandel bedeutet nicht nur Herausforderungen, sondern auch die Chance, neue Wege zu gehen und innovative L&#246;sungen zu finden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Vorgestellt wird ein Kooperationsmodell, bei dem ein externer spezialisierter Dienstleister (onkodata) die medizinische Dokumentation f&#252;r urologisch-onkologisch t&#228;tige Praxen und Kliniken &#252;bernimmt. Anhand praxisnaher Fallkonstellationen werden Abl&#228;ufe, Zust&#228;ndigkeiten und Schnittstellen zur Praxis&#8209; bzw. Klinik&#8209;EDV beschrieben. Ein besonderer Fokus liegt auf Pr&#252;fpunkten im Hinblick auf die Anforderungen der Onkologie&#8209;Vereinbarung und darauf, wie Delegation und Digitalisierung helfen k&#246;nnen, strukturellen Wandel aktiv zu meistern &#8211; indem man die Dokumentationslast als Chance f&#252;r Arbeitsteilung nutzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In den beschriebenen Kooperationen zeigte sich eine deutliche Entlastung &#228;rztlicher und nicht&#228;rztlicher Teams: weniger Zeitaufwand pro Fall f&#252;r Dokumentationsaufgaben, klarere Prozesse, eine verbesserte Struktur der onkologischen Patientenakte und eine h&#246;here Sicherheit im Hinblick auf stichprobenartige Qualit&#228;tspr&#252;fungen und m&#246;gliche Sanktionen. Die Auslagerung supportiver T&#228;tigkeiten (Tumordokumentation, Registermeldungen, QS&#8209;Dokumentation) an einen spezialisierten Partner wurde als qualit&#228;tssteigernd, &#246;konomisch vorteilhaft und als pragmatische Strategie zur aktiven Wandelbew&#228;ltigung wahrgenommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Wandel meistern hei&#223;t, neue Wege zu gehen und L&#246;sungen zu finden, die den Alltag erleichtern und die Versorgungsqualit&#228;t steigern. Arbeiten 4.0 bedeutet f&#252;r die Urologie eine st&#228;rkere Fokussierung der &#196;rzte auf Diagnose und Therapie bei gleichzeitiger Delegation hochstandardisierbarer Dokumentations&#8209; und Qualit&#228;tssicherungsaufgaben an spezialisierte Dienstleister. Externe Partner wie onkodata zeigen: Wandel ist machbar &#8211; durch Kooperationsmodelle, die B&#252;rokratielast reduzieren, die Einhaltung der Onkologie&#8209;Vereinbarung sichern und den strukturellen Wandel zu einer Chance f&#252;r effizientere, qualitativ hochwertige Versorgung machen.</Pgraph></TextBlock>
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