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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26swdgu438</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zufallsdiagnose einer vollst&#228;ndigen sagittalen Harnblasenduplikation bei DJ Katheter Entfernung nach notfallm&#228;&#223;iger Harnableitung und sekund&#228;rer ureterorenoskopischer Steinsanierung</Title>
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      <DatePublished>20260610</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingSequence>43</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 5: Der interessante Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Koblenz</MeetingCity>
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          <DateTo>20260613</DateTo>
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    <ArticleNo>V5.9</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Die vollst&#228;ndige sagittale Duplikation der Harnblase ist eine seltene kongenitale Fehlbildung. Als pathogenetischer Mechanismus wird eine St&#246;rung der medianen Septierung der Kloake w&#228;hrend der Entwicklung des Urogenitalsinus angenommen. Das klinische Erscheinungsbild reicht von symptomatischen Verl&#228;ufen bis zu Zufallsbefunden im Rahmen urologischer Eingriffe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Ein 21-j&#228;hriger Patient stellte sich notfallm&#228;&#223;ig mit einem proximalen Harnleiterstein links vor. Zur Harnableitung erfolgte die Einlage eines DJ Katheters. Im Intervall wurde eine ureterorenoskopische Steinsanierung durchgef&#252;hrt mit anschlie&#223;endem DJ Katheter Wechsel. Die postoperativen Verl&#228;ufe waren unauff&#228;llig.</Pgraph><Pgraph>Zur elektiven Katheterentfernung erfolgte eine erneute Urethrozystoskopie. Bei atypischer endoskopischer Anatomie wurde erg&#228;nzend eine MRT des Abdomens einschlie&#223;lich 3D Urogramm mit Kontrastmittelf&#252;llung der Blasen durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Rahmen der DJ Katheter Entfernung zeigte sich endoskopisch eine vollst&#228;ndige sagittale Duplikation mit zwei vollst&#228;ndig getrennten Harnblasen ohne pathologischen Schleimhautbefund.</Pgraph><Pgraph>Beide Harnblasen wiesen jeweils ein eigenes Ureterostium auf. Der rechte Harnleiter m&#252;ndete in die rechte Harnblase, der linke Harnleiter in die linke Harnblase.</Pgraph><Pgraph>Im Bereich der bulb&#228;ren Harnr&#246;hre fand sich ein mukosales Septum mit konsekutiver Aufteilung in zwei getrennte Lumina. Beide Lumina konnten separat sondiert werden; jeweils war ein Colliculus seminalis darstellbar. Tiefgehend imponierte eine blasenartige Struktur im Sinne des Zusammenf&#252;hrungsbereichs der urethralen Duplikation.</Pgraph><Pgraph>Der Befund war weder bei der initialen DJ Katheter Einlage noch bei der ureterorenoskopischen Steinsanierung mit DJ Katheterwechsel aufgefallen und wurde erst bei der DJ Katheterentfernung festgestellt.</Pgraph><Pgraph>Die MRT best&#228;tigte zwei getrennte Harnblasen mit jeweils ipsilateraler Ureterm&#252;ndung. Weitere assoziierte urogenitale Fehlbildungen zeigten sich nicht.</Pgraph><Pgraph>Anamnestisch bestanden keine Miktionsst&#246;rungen, keine rezidivierenden Harnwegsinfektionen und keine Harninkontinenz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Es handelt sich um eine asymptomatische vollst&#228;ndige sagittale Harnblasenduplikation mit zwei getrennten Harnblasen, die im Rahmen einer DJ Katheter Entfernung diagnostiziert wurde. Die MRT mit Kontrastmittelf&#252;llung der Blasen erlaubte die vollst&#228;ndige anatomische Darstellung der Fehlbildung.</Pgraph></TextBlock>
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