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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Atypische autoimmune Cholangitis als Malignom-Mimikry</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>192. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 34. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Interdisziplin&#228;r</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dortmund</MeetingCity>
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          <DateTo>20260619</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Ziel:</Mark1> Die IgG4-assoziierte Cholangitis (IAC) ist eine seltene immunvermittelte Erkrankung der Galleng&#228;nge und wird den IgG4-assoziierten Erkrankungen zugeordnet. In der Mehrzahl der F&#228;lle finden sich erh&#246;hte IgG4-Serumspiegel. Ziel dieses Fallberichts ist die Darstellung einer autoimmun-vermittelten Cholangitis ohne IgG4-Nachweis, die initial den Verdacht auf ein cholangiozellul&#228;res Karzinom (CCA) erweckte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Ein 56-j&#228;hriger m&#228;nnlicher Patient stellte sich bei asymptomatischer Erh&#246;hung der Leber- und Cholestaseparameter mit f&#252;hrender &#947;-GT-Erh&#246;hung vor. Die Hepatitis- und Autoantik&#246;rper-Serologie waren negativ, IgG4 nicht erh&#246;ht. Sonographisch und endosonographisch zeigten sich malignit&#228;tssuspekte Ver&#228;nderungen des linken Leberlappens sowie eine Wandverdickung des Ductus hepaticus communis mit intrahepatischer Cholestase und lokoregion&#228;rer Lymphadenopathie. Es erfolgte eine transkutane Leberbiopsie, eine ERCP mit gezielter cholangioskopischer Probenentnahme aus der Stenose sowie eine Computertomographie ohne Nachweis von Fernmetastasen bei weiter bestehendem Verdacht auf ein CCA. Zur Kl&#228;rung der Dignit&#228;t wurde eine erneute Endosonographie mit Feinnadelpunktion der Lymphknoten und der Raumforderung im Leberhilus durchgef&#252;hrt. Zum Ausschluss einer Peritonealkarzinose erfolgte eine Mini-Laparoskopie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Histopathologisch ergab sich wiederholt kein Malignit&#228;tsverdacht, auch fanden sich feingeweblich keine IgG4-positiven Plasmazellen. Im Verlauf waren die zuvor suspekten bildgebenden Befunde regredient. Trotz negativer Autoantik&#246;rper- und IgG4-Serologie wurde bei kompatibler Bildgebung, histologischen Zeichen einer sklerosierenden Cholangitis und fehlendem Malignit&#228;tsnachweis ein probatorischer Therapieversuch mit Prednisolon (30 mg&#47;Tag) begonnen. Darunter kam es zu laborchemischer und bildgebender Remission, sodass die Diagnose einer autoimmunen Cholangitis gestellt werden konnte. Die Remission h&#228;lt ohne Steroidtherapie seit 17 Monaten an.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zusammenfassung:</Mark1> Der Fall beschreibt eine atypische autoimmune Cholangitis ohne IgG4-Serumerh&#246;hung oder IgG4-positive Plasmazellen im Sinne eines Malignom-Mimikry. Er unterstreicht, dass die Unterscheidung einer IAC von einem CCA insbesondere bei der Bildung malignom&#228;hnlicher Raumforderungen mit lokoregion&#228;rer Lymphadenopathie sehr schwierig sein kann. Die Diagnosestellung der IAC ist insbesondere ohne IgG4-Nachweis eine Herausforderung.</Pgraph></TextBlock>
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