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    <IdentifierDoi>10.3205/26isls31</IdentifierDoi>
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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wer schreibt den Fall&#63; Vor- und Nachteile KI-gest&#252;tzter Fallbeispiel- und Rollenskripterstellung</Title>
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        <Email>hendrik.watermann&#64;uni-wh.de</Email>
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          <Firstname>Claudia</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Witten&#47;Herdecke, Lehrstuhl f&#252;r die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="de">K&#252;nstlicher Intelligenz (KI)</Keyword>
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      <Keyword language="de">simulationsbasierte Lehre</Keyword>
      <Keyword language="de">Rollenskripterstellung</Keyword>
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      <DatePublished>20260507</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>20. Internationales SkillsLab Symposium 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Posters 4: Ready to Practice &#8211; Anatomie, Simulation und digitale Formate</MeetingSession>
        <MeetingCity>Mannheim</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260312</DateFrom>
          <DateTo>20260314</DateTo>
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    <ArticleNo>26isls31</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Erstellung qualitativ hochwertiger und realit&#228;tsnaher Fallbeispiele und Rollenskripte f&#252;r Simulationspersonen (SP&#8217;s) ist ein zentraler Bestandteil der simulationsbasierten Lehre. Traditionell erfolgt dies durch Lehrende oder unter Einbezug betroffener Patient&#42;innen. Mit dem Einsatz generativer K&#252;nstlicher Intelligenz (KI) inklusive ihrer textbasierten Large Language Models (LLMs) er&#246;ffnen sich neue M&#246;glichkeiten zur Unterst&#252;tzung dieses Prozesses. Gleichzeitig werfen KI-gest&#252;tzte Verfahren grundlegende Fragen zur Authentizit&#228;t und Vielfalt von Fallbeispielen, zum verantwortungsvollen Umgang mit realen oder pseudonymisierten Patientendaten, zur Reproduktion von Stereotypisierungen, zur Kl&#228;rung geistiger Eigentumsrechte sowie zur gezielten didaktischen Ausrichtung an curricularen Lernzielen auf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ziel&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der KI-gest&#252;tzten Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten in simulationsbasierten Lehrformaten des Medizin-Studiums im Vergleich zu patienten- und expertenbasierten Ans&#228;tzen darzustellen und kritisch zu diskutieren. Im Fokus steht daraus ableitend folgende Fragestellung: Welche Vor- und Nachteile sind mit der KI-gest&#252;tzten Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten in der medizinischen Ausbildung im Vergleich zu patienten- und expertenbasierten Ans&#228;tzen verbunden&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es wurde ein literaturbasierter Vergleich durchgef&#252;hrt. Konkret wurde aktuelle Literatur zu Einsatzm&#246;glichkeiten generativer KI in der medizinischen Ausbildung im Hinblick auf die Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die KI-gest&#252;tzte Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten kann Vorteile hinsichtlich Effizienz, inhaltlicher Variabilit&#228;t und einer Adaption an Lernziele sowie an Kompetenzniveaus der Studierenden bieten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass durch die KI-gest&#252;tzte Rollenskripterstellung &#8222;Mainstream-F&#228;lle&#8220; und stereotype Darstellungen forciert werden, wodurch seltene Erkrankungen, komplexe Einzelf&#228;lle oder auch Perspektiven von Minderheiten unterrepr&#228;sentiert bleiben k&#246;nnen. Auch die Gefahr von sogenannten Halluzinationen der KI gilt es zu ber&#252;cksichtigen. Patientenbasierte Skripte erm&#246;glichen eine hohe Authentizit&#228;t und Perspektiventiefe, sind jedoch ressourcenintensiv und schwer standardisierbar. Expertenbasierte Ans&#228;tze bieten didaktische Struktur und curriculare Passung, erfassen jedoch nicht immer subjektive Patientenerfahrungen. Zus&#228;tzlich bestehen offene Fragen zum Datenschutz bei der Nutzung pseudonymisierter realer F&#228;lle sowie zur Kl&#228;rung geistiger Eigentumsrechte bei KI-generierten Inhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> KI kann die Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten sinnvoll unterst&#252;tzen, ersetzt jedoch weder patienten- noch expertenbasierte Ans&#228;tze. Ein reflektiertes hybrides Modell erscheint besonders geeignet, um sowohl standardisierte Lehrziele als auch individuelle und seltene Fallkonstellationen abzubilden. Das Poster versteht sich als Diskussionsimpuls zur verantwortungsvollen Integration von KI in der simulationsbasierten Lehre.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Autor&#42;innen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Haser&#252;ck A</RefAuthor>
        <RefTitle>Digitalisierung: K&#252;nstliche Intelligenz in der Medizin</RefTitle>
        <RefYear>2025</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch &#196;rztebl</RefJournal>
        <RefPage>210</RefPage>
        <RefTotal>Haser&#252;ck A. Digitalisierung: K&#252;nstliche Intelligenz in der Medizin. Dtsch &#196;rztebl. 2025;122(4):210. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;www.aerzteblatt.de&#47;archiv&#47;digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin-952bb710-5156-4937-986e-b59d30e4d491</RefTotal>
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        <RefAuthor>Medizinischer Fakult&#228;tentag (MFT)</RefAuthor>
        <RefAuthor>AG Digitalit&#228;t</RefAuthor>
        <RefTitle>Positionspapier &#8222;Digitalit&#228;t in Medizin und Studium&#8220; des Medizinischen Fakult&#228;tentags</RefTitle>
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        <RefTotal>Medizinischer Fakult&#228;tentag (MFT), AG Digitalit&#228;t. Positionspapier &#8222;Digitalit&#228;t in Medizin und Studium&#8220; des Medizinischen Fakult&#228;tentags. Berlin: MFT; 2025. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;medizinische-fakultaeten.de&#47;wp-content&#47;uploads&#47;2025&#47;12&#47;Positionspapier&#95;Digitalitaet&#95;in&#95;Medizin&#95;und&#95;Studium&#95;Final.pdf</RefTotal>
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        <RefAuthor>Keller J</RefAuthor>
        <RefTitle>Generative KI in der medizinischen Ausbildung: Revolution oder Routine&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>Hochschulforum Digitalisierung</RefJournal>
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        <RefTotal>Tolks D, Keller J. Generative KI in der medizinischen Ausbildung: Revolution oder Routine&#63; Hochschulforum Digitalisierung. 29.08.2024. Zug&#228;nglich unter&#47;available from: https:&#47;&#47;hochschulforumdigitalisierung.de&#47;generative-ki-in-der-medizinischen-ausbildung-revolution-oder-routine&#47;</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;hochschulforumdigitalisierung.de&#47;generative-ki-in-der-medizinischen-ausbildung-revolution-oder-routine&#47;</RefLink>
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