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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der transrectale oder transvaginale Schall beim distalen Harnleiterstein: Das diagnostische Mittel der ersten Wahl&#63;</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Bayerische Urologenvereinigung</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>52. Tagung der Bayerischen Urologenvereinigung und der &#214;sterreichischen Gesellschaft f&#252;r Urologie und Andrologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Urolithiasis</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26urobay41</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Das low-dose CT vom Abdomen ist auch bei pr&#228;vesikalen Harnleitersteinen die Untersuchungsmethode der ersten Wahl, obwohl jeder Urolog&#42;in f&#252;r die Steindiagnostik beim pr&#228;vesikalen Harnleiterstein bei der Ultraschalluntersuchung eine Rectalsonde zur Verf&#252;gung h&#228;tte. W&#228;hrend beim Aufsuchen des proximalen Steines ein high-end Ger&#228;t von Vorteil ist, reicht f&#252;r die Sicherung des pr&#228;vesikalen Harnleitersteines eine Rectalsonde eines niedrig-preisigen Schallger&#228;tes, die einen Stein im Harnleiter sicher in den letzten 4 cm aufsuchen l&#228;sst. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In der Aklepios-Klinik Lindau stand uns ein high-end Ger&#228;t der Fa. Samung WS80A in der gyn&#228;kologischen Abteilung zur Verf&#252;gung, f&#252;r den Erstkontakt in der urologischen Praxis wurde ein Mindray-Ger&#228;t M6 verwendet. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Mittlerweile sind im Patientenkollektiv 423 Patienten erfasst. 156 Pat. (37&#37;) hatten ihren Stein proximal zwischen Nierenbeckenabgang und iliakaler Gef&#228;&#223;kreuzung, 267 Pat. (63&#37;) hatten den Stein distal der Gef&#228;&#223;e. Bei 147 Pat. (94&#37;) wurde der proximale Stein auch sonographisch mit und ohne CT-Kenntnis verifiziert; bei 87 Pat. (57&#37;) wurde keine CT-Untersuchung durchgef&#252;hrt, auch nicht vor der endoskopischen Steinsanierung. Bei den 267 distalen Harnleitersteinen wurde der Stein bei 251 Pat. (94&#37;) transrectal, bei Frauen durch den transvaginalen Schall nachgewiesen; dass bei den letzten 43 Pat. der distale Stein nur bei 6 Pat. (14&#37;) transabdominal gesehen wurde, unterstreicht die Bedeutung dieser Untersuchungsmethode. Bei 191 Pat. (71&#37;) mit distalen Steinen wurde g&#228;nzlich auf ein CT verzichtet. Das Twinklingzeichen, durch Einschalten des Farbmodus, war von 107 Pat. nur bei 38 Pat. (35&#37;) positiv verwertbar. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Harnleitersteine mit Nierenkoliken lassen sich zu &#62; 90&#37; mit dem Utraschall erkennen, unabh&#228;ngig von ihrer Lage. Bei den pr&#228;vesikal liegenden Steinen k&#246;nnte der Urolog&#42;in durch den transrectalen&#47;transvaginalen Ultraschall den Stein schnell und sicher erkennen, bei den M&#228;nnern allerdings nur in den letzten 4 cm, und den Abgang kontrollieren. Das Twinkling-Zeichen hat in unserem Kollektiv nicht so eine tragende Rolle, sichert aber schneller den distalen Stein bei der abdominalen&#47;transvesikalen Ultraschalluntersuchung.</Pgraph></TextBlock>
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