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    <IdentifierDoi>10.3205/25gmds177</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gmds1779</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Lernsnacks&#8220; f&#252;r die haus&#228;rztliche Versorgung:  Praxisnahe, messbare Qualit&#228;tsindikatoren und kompakte Leitlinienimpulse auf Basis von Routinedaten im MED:ON MVZ</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Jena, Germany</Affiliation>
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          <Firstname>Nadine</Firstname>
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          <Affiliation>MED:ON Akademie, MED:ON MVZ, Jena, Germany</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, FB Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Jena, Germany</Affiliation>
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          <LastnameHeading>B&#246;de</LastnameHeading>
          <Firstname>Monique</Firstname>
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          <Affiliation>MED:ON Akademie, MED:ON MVZ, Jena, Germany</Affiliation>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Jena, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin, Jena, Germany</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Routinedatenanalyse</Keyword>
      <Keyword language="de">Qualit&#228;tsindikatoren</Keyword>
      <Keyword language="de">Praxisverwaltungssystem</Keyword>
      <Keyword language="de">Leitlinienimplementierung</Keyword>
      <Keyword language="de">datengest&#252;tztes Edukationsformat</Keyword>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 11: Wissens- und Prozessmanagement</MeetingSession>
        <MeetingCity>Jena</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250907</DateFrom>
          <DateTo>20250911</DateTo>
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    <ArticleNo>Abstr. 137</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen stehen vor der kontinuierlichen Herausforderung, eine Vielzahl von Krankheitsbildern leitliniengerecht zu versorgen. Die Menge und Komplexit&#228;t evidenzbasierter Leitlinien erfordert praktikable Wege zur Wissensaktualisierung im Versorgungsalltag. Das Potential der digital vorliegenden, im haus&#228;rztlichen Setting erhobenen medizinischen Daten wird aktuell noch nicht vollumf&#228;nglich ausgesch&#246;pft.</Pgraph><Pgraph>Unser Ziel war es, mit Hilfe dieser Daten die medizinische Qualit&#228;t in unserem &#252;berregionalen MVZ-Verbund zu messen und eine qualit&#228;tsorientierte R&#252;ckmeldung an die &#196;rzt:innen zu geben. Konsekutiv entwickelten wir ein innovatives Format zur evidenzbasierten, praxisnahen Wissensvermittlung auf Grundlage unserer eigener Routinedaten: den &#8222;Lernsnack&#8220;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Im interprofessionellen Team der MED:ON Akademie entwickelten wir ein praxisorientiertes, datengest&#252;tztes Edukationsformat. Als aktive Clinician Scientists bringen die Teammitglieder medizinisch-praktische, wissenschaftliche und didaktische Perspektiven integrativ im Sinne einer Fokusgruppe zusammen.</Pgraph><Pgraph>Datengrundlage bildeten die Versorgungsdaten des MVZ, die mithilfe der inhouse IT aus dem einheitlichen Praxisverwaltungssystem (PVS) pseudonymisiert und strukturiert in SQLite exportiert und in R 4.4.2 (RStudio, tidyverse) durch die MED:ON Akademie selbst analysiert werden konnten. Die Auswahl der zu untersuchenden Krankheitsbilder erfolgte unter Ber&#252;cksichtigung klinischer Relevanz, vorhandener Leitlinien und verf&#252;gbarer QISA-Kriterien innerhalb der Fokusgruppe.</Pgraph><Pgraph>QISA-Kriterien wurden systematisch auf ihre Messbarkeit mit der Datengrundlage gepr&#252;ft. Zus&#228;tzlich wurden weitere versorgungsbezogene Kennzahlen entwickelt, die klinisch sinnvoll und mit vorhandenen Daten messbar sind. Au&#223;erdem wurden epidemiologische Daten anonymisiert &#252;ber alle Standorte erg&#228;nzt.</Pgraph><Pgraph>Die Kennzahlen wurden jeweils f&#252;r ein Krankheitsbild &#252;bersichtlich dargestellt, mit einer praxisorientierten Zusammenfassung der aktuellen Leitlinie didaktisch wertvoll aufbereitet und als sogenannter &#8222;Lernsnack&#8220; in Form eines kurzen, lesefreundlichen E-Mail-Formats allen &#196;rzt:innen im MVZ zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Aufgrund der oben genannten Methodik war es uns m&#246;glich, im Rahmen der Pilotierung mit dem Krankheitsbild der Depression praxistaugliche und datentechnisch umsetzbare Qualit&#228;tsindikatoren f&#252;r ein konkretes Beispiel zu definieren.</Pgraph><Pgraph>In individuellen R&#252;ckmeldungen wurde das Format dankend und wertsch&#228;tzend angenommen, vor allem bez&#252;glich der zur Verf&#252;gung gestellten, komprimierter Leitlinieninformationen. Insbesondere die Darstellung der hauseigenen Versorgungsdaten mit Spannweiten der Kennzahlen &#252;ber die Standorte hinweg wurde als hilfreicher Impuls f&#252;r interne Reflexion wahrgenommen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Das Lernsnack-Format verbindet Routinedatenanalysen mit niederschwelliger Wissensvermittlung und kann einerseits zur internen Qualit&#228;tssicherung beitragen und andererseits eine Vorlage f&#252;r mehr Transparenz und Benchmarking im haus&#228;rztlichen Versorgungsbereich darstellen. Durch die Aufbereitung in kleinen Snacks wird das umf&#228;ngliche Leitlinienwissen leichter verdaulich und die Nutzung der vorhandenen Daten erhellt die Allgemeinmedizin.</Pgraph><Pgraph>Die technische Ausgangslage mit einheitlichem PVS und inhouse IT erm&#246;glicht einen datenschutzkonformen, verlustfreien, standardisierten Datenzugang &#252;ber viele Standorte hinweg. Diese reichen von urbanen polyklinik&#228;hnlichen Strukturen bis zu l&#228;ndlichen Einzelpraxen und erm&#246;glichen ein realit&#228;tsnahes Bild haus&#228;rztlicher Versorgung.</Pgraph><Pgraph>Durch die einheitliche Datenbasis, die Erweiterung bestehender Qualit&#228;tsindikatoren und die enge Verzahnung von Praxis und Wissenschaft entsteht ein praxisnaher, dateninformierter Zugang zur Leitlinienimplementierung. Perspektivisch ist eine kontinuierliche Ausweitung auf weitere Krankheitsbilder sowie eine systematische Evaluation der Wirkungen geplant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Anmerkung:</Mark1> F&#252;r die sprachliche Ausformulierung dieses Abstracts wurde unterst&#252;tzend ein KI-basiertes Sprachmodell (ChatGPT von OpenAI) eingesetzt.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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