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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Intelligente Raumverwaltung zur Verbesserung der medizinisch-orientierten beruflichen Rehabilitation</Title>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 11: Wissens- und Prozessmanagement</MeetingSession>
        <MeetingCity>Jena</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250907</DateFrom>
          <DateTo>20250911</DateTo>
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    <ArticleNo>Abstr. 37</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Der Bereich der medizinisch-orientierten beruflichen Rehabilitation (MOBR) fokussiert sich unter anderem auf die dauerhafte Wiedereingliederung in das Erwerbsleben nach Krankheit <TextLink reference="1"></TextLink>. F&#252;r eine erfolgreiche Therapie ist die regelm&#228;&#223;ige Durchf&#252;hrung physiotherapeutischer &#220;bungen von Bedeutung <TextLink reference="2"></TextLink>. Doch, aufgrund begrenzter personeller Ressourcen und der notwendigen Wiederholungsrate, k&#246;nnen diese nicht immer in Begleitung eines&#47;einer TherapeutIn erfolgen. Hier k&#246;nnen Selbstmanagementangebote PatientInnen dabei unterst&#252;tzen, ein Eigentraining durchzuf&#252;hren <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Therapiebegleitung beschr&#228;nkt sich allerdings h&#228;ufig auf digitale oder Ma&#223;nahmen au&#223;erhalb therapeutischer Trainingsr&#228;umlichkeiten <TextLink reference="4"></TextLink>. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das PatientInnen erlaubt, ohne Einschr&#228;nkungen und zus&#228;tzliche Hilfe eigenst&#228;ndig an geeigneten Ger&#228;ten zu trainieren. Begleitend erhalten TherapeutInnen einen strukturierten &#220;berblick &#252;ber das Eigentraining ihrer PatientInnen und k&#246;nnen somit Fortschritte nachverfolgen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Das Vorgehen orientierte sich am menschzentrierten Gestaltungsprozess. Dieser schlie&#223;t eine Hospitation in einer MOBR-Einrichtung ein, welche durch Interviews mit zwei Physiotherapeuten und einem Haustechniker erg&#228;nzt wurde. Die Analyse m&#252;ndete in User Stories und Anforderungen, welche als Wizard of Oz (WoZ) Prototyp (teilweise Simulation einer technischen L&#246;sung <TextLink reference="5"></TextLink>), in einer Laborumgebung implementiert wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Prototyp umfasst f&#252;nf beispielhafte &#220;bungsstationen, welche entsprechend einem digitalen Trainingsplan in das Training der PatientInnen eingebunden sind. PatientInnen identifizieren sich am Eingang des Trainingsraum und erhalten einen &#220;berblick &#252;ber die vorgesehenen &#220;bungsstationen. Jede Station ist durch eine festgelegte Farbe markiert. Raumbeleuchtung in dieser Farbe leitet die PatientInnen zur jeweiligen Station. Dort wird der individualisierte Trainingsplan in einer laienverst&#228;ndlichen Sprache auf einem an der &#220;bungsstation angebrachten Tablet angezeigt. Die Trainingspl&#228;ne enthalten eine bebilderte &#220;bungsanleitung sowie die Option zur Anforderung von Unterst&#252;tzung. Nach Abschluss der &#220;bung werden die PatientInnen durch Tablet und Beleuchtung zur n&#228;chsten Station geleitet. Anschlie&#223;end wechselt das Tablet der abgeschlossenen Trainingsstation in den Standby-Modus. </Pgraph><Pgraph>Der Prototyp wurde mit drei ProbandInnen im Rahmen einer Vorstudie evaluiert. Einschlusskriterien umfassten Deutschkenntnisse auf B2 Niveau und der Ausschluss physischer Probleme durch Belastung. Ausgeschlossen wurden Teilnehmende mit Leseschw&#228;che oder Farbfehlsichtigkeit. Die TeilnehmerInnen durchliefen den WoZ einmalig aus der Perspektive einer vorab definierten Persona . Die Datenerhebung erfolgte mittels Beobachtungsprotokollen, einschlie&#223;lich Zeitmessungen sowie durch adaptierte Frageb&#246;gen, die sich an standardisierten Instrumenten orientierten und spezifische Akzeptanzkriterien ber&#252;cksichtigten.</Pgraph><Pgraph>Die Auswertung des Fragebogens erfolgte anhand einer Likert-Skala von 1 (&#8222;Stimme &#252;berhaupt nicht zu&#8220;) bis 5 (&#8222;Stimme voll und ganz zu&#8220;). In den Kategorien &#220;bersichtlichkeit, Verst&#228;ndlichkeit, Vollst&#228;ndigkeit und Gebrauchstauglichkeit erzielt das System &#252;berwiegend die H&#246;chstbewertung von 5, mit zwei geringf&#252;gigen Abweichungen auf 4. Das Stationsleitsystem wird von allen Teilnehmenden mit der Bewertung 4 eingestuft. Die Vollst&#228;ndigkeit und Verst&#228;ndlichkeit der Zusammenfassung des Eigentrainings am Raumeingang wird einheitlich mit 3 bewertet. Zus&#228;tzlich konnte qualitatives Feedback erhoben werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Vorstudie best&#228;tigt die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung von Trainingspl&#228;nen sowie eines Orientierungssystems f&#252;r das Eigentraining in der MOBR. Es bedarf jedoch an Systemweiterentwicklung sowie weiterer Forschung, indem das iterative Entwicklungsvorgehen im n&#228;chsten Schritt beispielsweise eine Umsetzung der qualitativ erhobenen Verbesserungsvorschl&#228;ge vornimmt. Der Einbezug von Betroffenen ist f&#252;r die Weiterentwicklung n&#246;tig, um PatientInnen fortlaufend in den Hauptfokus des Systems zu stellen. Nach der vollst&#228;ndigen Implementierung folgt eine umfangreichere Evaluationsstudie.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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