<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25gmds170</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25gmds170</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gmds1702</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Telemedizinische Betreuung multimorbider PatientInnen &#252;ber cloudbasierte Anwendungen</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Stein</Lastname>
          <LastnameHeading>Stein</LastnameHeading>
          <Firstname>Markus</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>RZV GmbH, Berlin, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>R&#252;sing</Lastname>
          <LastnameHeading>R&#252;sing</LastnameHeading>
          <Firstname>Lars</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>RZV GmbH, Wetter (Ruhr), Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kurscheid</Lastname>
          <LastnameHeading>Kurscheid</LastnameHeading>
          <Firstname>Clarissa</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>figus GmbH, K&#246;ln, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wisniowski</Lastname>
          <LastnameHeading>Wisniowski</LastnameHeading>
          <Firstname>Nora</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>figus GmbH, K&#246;ln, Germany</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Telemedicine</Keyword>
      <Keyword language="de">Elektronische Patientenakte</Keyword>
      <Keyword language="de">Case Management</Keyword>
      <Keyword language="de">HL7 FHIR</Keyword>
      <Keyword language="de">Interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251103</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0631</MeetingId>
        <MeetingSequence>170</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>PS 10: Register, Telemedizin und Sensordaten</MeetingSession>
        <MeetingCity>Jena</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250907</DateFrom>
          <DateTo>20250911</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>Abstr. 205</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Bei multimorbiden PatientInnen besteht die Gefahr von Versorgungsbr&#252;chen nach station&#228;ren Aufenthalten oder ungen&#252;gender Therapieadh&#228;renz mit dem Resultat einer ungeplanten Re-Hospitalisierung. Um einen solchen &#8222;Dreht&#252;reffekt&#8220; zu vermeiden, entwickelten leitende &#196;rzte der Uniklinik K&#246;ln einen Ansatz mit einem Mix aus pers&#246;nlicher poststation&#228;rer Betreuung und telemedizinischen L&#246;sungen. Dieser Ansatz wurde vom G-BA als f&#246;rderungsw&#252;rdig befunden und die Laufzeit des im September 2022 begonnenen Projekts eliPfad auf vier Jahre festgesetzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Ein wichtiger Baustein von eliPfad bilden Fallmanagerinnen in sechs beteiligten Kliniken, die PatientInnen w&#228;hrend des station&#228;ren Aufenthalts besuchen und sie in die Nutzung der &#252;ber 42 Tage nach Entlassung bereitgestellten Telemonitoring-Ausstattung unterweisen. W&#228;hrend dieser Zeit &#252;berwachen die Fallmanagerinnen &#252;bertragene Vital- und Medikationsdaten und f&#252;hren regelm&#228;&#223;ige Telefonate und Besuche durch. Sie organisieren au&#223;erdem interprofessionelle Audio- oder Videokonferenzen mit Stationsmediziner&#47;innen, Apotheker&#47;innen sowie Haus&#228;rztinnen &#47; Haus&#228;rzten.</Pgraph><Pgraph>Eine Gruppe von PatientInnen erh&#228;lt nicht die beschriebene poststation&#228;re Begleitung, so dass ein direkter Vergleich beider Kollektive gew&#228;hrleistet ist.</Pgraph><Pgraph>Zur Unterst&#252;tzung der Fallmanagerinnen steht eine cloudbasierte, einrichtungs&#252;bergreifende und auf IHE-Standards beruhende Patientenakte bereit, die eine Visualisierung der &#252;bermittelten Vitaldaten erm&#246;glicht. Sowohl die Daten aus Web-Formularen in der Akte als auch die Telemonitoring-Daten werden als FHIR-Bundles gespeichert und &#252;ber einen integrierten &#8222;FHIR-Viewer&#8220; visualisiert. Die &#252;ber die &#8222;eliBoards&#8220; zu organisierenden Videokonferenzen werden ebenfalls direkt in den Akten angelegt und ein Absprung in ein KBV-zertifiziertes Videokonferenzsystem gew&#228;hrleistet.</Pgraph><Pgraph>Teilnehmende PatientInnen erhalten &#252;ber die poststation&#228;re Dauer von 42 Tagen eine Telemonitoring-Ausstattung aus Tablet-Computern und Wearables und werden &#252;ber spezifisch entwickelte APPs zur Messung der Vitaldaten, aber auch zur Einnahme ihrer Medikamente aufgefordert. Zus&#228;tzlich sollen von PhysiotherapeutInnen auf den Tablets bereitgestellte Links auf &#220;bungsvideos die Mobilit&#228;t verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Regelm&#228;&#223;ige Usability-Workshops f&#252;hrten zu einer benutzerfreundlichen Plattform, die den Fallmanagerinnen und Mediziner&#47;innen einen schnellen &#220;berblick zum aktuellen Zustand der PatientInnen gibt. Dabei zeigte sich die Notwendigkeit eines patienten&#252;bergreifenden Blicks auf relevante Kennzahlen, die in einem Dashboard im Frontend der Akte angezeigt werden.</Pgraph><Pgraph>Mit dem Dashboard gelang es, den strikten Patientenbezug in einer elektronischen Akte aufzul&#246;sen und eine akten&#252;bergreifende Sicht zu entwickeln. Symbole in Ampelfarben zeigen an, bei welchen PatientInnen innerhalb einer festgelegten Frist Abweichungen von Grenzwerten z.B. bei der Herzfrequenz, dem Blutdruck, der Temperatur oder dem Gewicht auftreten.</Pgraph><Pgraph>Die Arzneimittelversorgung wurde im Laufe des Projekts ebenfalls optimiert, unterschiedliche Medikationspl&#228;ne (BMP) k&#246;nnen in einem zentralen elektronischen Medikationsplan zusammengef&#252;hrt werden. &#220;ber die Anbindung von Web-Services eines Arzneimittelinformationsdienstes k&#246;nnen weitere Informationen in der Akte sowie zu Auswertungszwecken erg&#228;nzt werden.</Pgraph><Pgraph>Schlie&#223;lich wurde die Kommunikation mit den Haus&#228;rztinnen und Haus&#228;rzten dahingehend optimiert, als die in den Akten auf Basis erhobener Daten und Werte generierte Statusberichte regelm&#228;&#223;ig &#252;ber den TI-Dienst KIM an die Praxen geschickt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Auch wenn Auswertungen zur Wirksamkeit der neuen Versorgungsform in der noch laufenden Patientenrekrutierungsphase (aktuell n &#61; 742) nicht vorliegen, l&#228;sst sich aus Prozessevaluationen schon ableiten, dass die poststation&#228;re Betreuung mit Fallmanagerinnen und Telemonitoring positiv aufgenommen wird &#8211; bei allen Beteiligten, aber insbesondere auch bei den PatientInnen.</Pgraph><Pgraph>Zur Zeit laufen daher Vorbereitungen f&#252;r ein vom G-BA ebenfalls gef&#246;rdertes Folgeprojekt, bei dem eine einfachere Kommunikation mit dem ambulanten Bereich und eine &#220;bertragung in die Regelversorgung angestrebt wird.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>