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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gmds1697</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Klinische Studien in Deutschland: Registerbasierte Identifikation, Duplikaterkennung und Umgang mit Inkonsistenzen</Title>
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          <Affiliation>Berlin Institute of Health (BIH) at Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, QUEST Center for Responsible Research, Berlin, Germany</Affiliation>
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          <Firstname>Susanne</Firstname>
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          <Affiliation>Berlin Institute of Health (BIH) at Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, QUEST Center for Responsible Research, Berlin, Germany</Affiliation>
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          <Affiliation>Berlin Institute of Health (BIH) at Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, QUEST Center for Responsible Research, Berlin, Germany</Affiliation>
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          <Lastname>Salholz-Hillel</Lastname>
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          <Firstname>Maia</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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          <Affiliation>Berlin Institute of Health (BIH) at Charit&#233; - Universit&#228;tsmedizin Berlin, QUEST Center for Responsible Research, Berlin, Germany</Affiliation>
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          <Firstname>Johannes</Firstname>
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          <Affiliation>ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln, Germany</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">randomisierte klinische Studien</Keyword>
      <Keyword language="de">klinische Studienregister</Keyword>
      <Keyword language="de">Cross-Registrierung</Keyword>
      <Keyword language="de">Datenqualit&#228;t</Keyword>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 10: Register, Telemedizin und Sensordaten</MeetingSession>
        <MeetingCity>Jena</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250907</DateFrom>
          <DateTo>20250911</DateTo>
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    <ArticleNo>Abstr. 86</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Zielsetzung:</Mark1> Valide &#220;bersichten zu interventionellen klinischen Studien in Deutschland sind eine zentrale Grundlage f&#252;r Meta-Forschung, Forschungsf&#246;rderung und gesundheitspolitische Analysen. Dar&#252;ber hinaus sind sie essenziell f&#252;r &#196;rzt:innen und Patient:innen, um geeignete Studien zur Teilnahme zu identifizieren, sowie f&#252;r Forschende, die bestehende Studien f&#252;r Kooperationen oder Data-Sharing identifizieren m&#246;chten. Trotz regulatorischer und ethischer Registrierungspflichten sowie der verpflichtenden Begutachtung durch Ethikkomissionen ist diese &#220;bersicht nicht verf&#252;gbar.</Pgraph><Pgraph>Das internationale Metaregister der WHO (ICTRP) f&#252;hrt die Daten aller Prim&#228;rregister zusammen. Das ICTRP erlaubt aber nur eine eingeschr&#228;nkte Suche und Filterung. Das ECRIN Metadata Repository hat einen Fokus auf europ&#228;ische Studien und f&#252;hrt bereits eine vielversprechende Erkennung von Mehrfachregistrierungen durch. Analytische Workflows zur Qualit&#228;tspr&#252;fung oder zur Erstellung von Studiensamples f&#252;r bestimmte Sponsoren oder F&#246;rderer bleiben jedoch eine Herausforderung.</Pgraph><Pgraph>Vor diesem Hintergrund vergleichen wir Herausforderungen und L&#246;sungsans&#228;tze aus zwei unabh&#228;ngig voneinander entwickelten Arbeitskontexten: dem Health Study Hub, welcher im Kontext der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur f&#252;r personenbezogene Gesundheitsdaten (NFDI4Health) entwickelt wird, und mehreren Meta-Research-Projekten am QUEST Center for Responsible Research (Berlin Institute of Health), die auf die Identifikation, Analyse und Erf&#252;llung von Transparenzkriterien klinischer Studien in Deutschland ausgerichtet sind. Ziel ist eine systematische Darstellung von Identifikation-, Validierungs- und Harmonisierungsschritten sowie der daraus abgeleiteten Limitationen und St&#228;rken verschiedener Herangehensweisen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Wir bringen die in beiden Arbeitskontexten eingesetzten Strategien zur Identifikation von Studien in Deutschland zusammen, die zur Erkennung von Mehrfachregistrierungen in den relevanten Registern (Cross-Registrierung) sowie zur Synthese der Daten verwendet wurden. Die Ableitung erfolgt auf Grundlage dokumentierter technischer Workflows, empirischer Zwischenergebnisse und erfahrungsbasierter Bewertungen durch das jeweilige Projektteam. Aus diesen Erkenntnissen leiten wir Empfehlungen ab &#8211; sowohl f&#252;r zuk&#252;nftige methodische Forschung (z.B. zur Verbesserung der Cross-Registrierungserkennung) als auch f&#252;r Verbesserungen in der Datenqualit&#228;t. Letztere betreffen insbesondere die Verantwortung der Studienverantwortlichen sowie die Rolle relevanter Akteure an Universit&#228;ten, F&#246;rderorganisationen und Ethikkommissionen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Vergleich der Ans&#228;tze aus dem Health Study Hub und den Projekten am QUEST Center zeigt verschiedene M&#246;glichkeiten auf, interventionelle Studien in Deutschland aus Registern zu extrahieren, potenzielle Duplikate&#47;Cross-Registrierungen und heterogene Angaben zu identifizieren. Dabei kommen u.a. TRN-basierte Matching-Verfahren, Titelvergleiche, sowie manuelle Pr&#252;fungen zum Einsatz. Unterschiede zeigen sich in der Datenbasis, im Grad der Automatisierung und im Umgang mit unvollst&#228;ndigen oder fehlerhaften Angaben. Erste Umsetzungen deuten darauf hin, dass eine weitgehende technische Identifizierung m&#246;glich ist &#8211; aber nur unter Bedingungen gezielter Validierungs- und Nachbearbeitungsschritte. Konkrete Workflows und Ergebnisse werden vorgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Neben den uneinheitlichen Datenformaten sowie teils fehlender Schnittstellen der Registerinfrastrukturen ist die Datenqualit&#228;t eine der identifizierten Herausforderungen. Perspektivisch k&#246;nnte ein Feedback-System aufgebaut werden, das auf Basis von automatisierten Prozessen Hinweise zur Verbesserung einzelner Registereintr&#228;ge gibt &#8211; z.B. bei fehlenden Verweisen von potentiellen Cross-Registrierungen, fehlerhafter oder unterschiedlicher Datenerfassung bei Cross-Registrierungen oder innerhalb der Registrierung. Zudem k&#246;nnten Ergebnisse aus Monitoringaktivit&#228;ten &#8211; etwa zur Verf&#252;gbarkeit von Ergebnissen oder zur Aktualit&#228;t von Studienstatus &#8211; systematisch mit den jeweiligen Registereintr&#228;gen verkn&#252;pft werden, um Transparenz und Nachnutzung weiter zu f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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