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      <Title language="de">Klinikintegrierte Medizininformatik: Das Register f&#252;r myokardiale Perfusion am Bosch Health Campus</Title>
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      <Keyword language="de">Herz-MRT</Keyword>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 10: Register, Telemedizin und Sensordaten</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Radiologische Untersuchungen mittels kardialer Magnetresonanztomographie (CMR) sind ein zentrales Element der kardiologischen Diagnostik bei Patientinnen und Patienten mit vermuteter oder best&#228;tigter koronarer Herzerkrankung <TextLink reference="1"></TextLink>. Die &#228;rztliche Analyse erfolgt dabei qualitativ-visuell anhand der vom CMR erstellten Bilder. Moderne CMR sind in der Lage, zus&#228;tzlich zum generierten Bild eine Vielzahl quantitativer Parameter zu erfassen, die zur Unterst&#252;tzung der &#228;rztlichen Entscheidungsfindung von erheblichem Forschungsinteresse sind. Das vorliegende Poster demonstriert aus technischer Perspektive, wie am Bosch Health Campus (BHC) in Stuttgart in Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Medizininformatik ein umfangreiches Register aufgebaut wurde, das qualitative und quantitative Informationen rund um eine Untersuchung im CMR zusammenf&#252;hrt. Ziel des Registers ist die Bewertung des diagnostischen und prognostischen Stellenwerts der quantitativen Perfusionsanalyse f&#252;r eine Vielzahl kardiologischer Erkrankungen. Das Register wurde bereits f&#252;r erste medizinische Publikationen herangezogen und stellt mit seinem Informationsumfang vielf&#228;ltige Perspektiven f&#252;r zuk&#252;nftige Forschungsprojekte dar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Stand der Technik: </Mark1>Modernste Ger&#228;te im Herz-MRT des BHC quantifizieren den myokardialen Blutfluss pro untersuchtem Patient. Sie bieten damit neben der rein bildgest&#252;tzten &#228;rztlichen Befundung das Potential zu objektiver maschineller Datenanalyse <TextLink reference="2"></TextLink>, <TextLink reference="3"></TextLink>. Vor Go-Live unseres Registers wurden diese Perfusionswerte durch das medizinische Personal h&#228;ndisch vom Bildverarbeitungssystem in eine Studientabelle &#252;bertragen. Hieraus resultieren u. a. ein hoher Zeitaufwand, fehlerhafte Eingaben und mangelhafte Datensicherheit &#8211; die Datenanalyse wird erschwert und fehleranf&#228;llig.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Konzept: </Mark1>Den Limitationen des bisherigen Ansatzes soll durch ma&#223;geschneiderte Software begegnet werden, die den medizinischen Informationsbedarf passgenau abbildet und die Datenerfassung weitestgehend automatisiert. Entwicklung und Test der Verarbeitungskette soll in enger fortlaufender Absprache zwischen klinikinterner IT und medizinischem Fachbereich erfolgen. Der fachliche Verst&#228;ndnisaufbau der Medizininformatiker soll u.a. durch Hospitationen direkt vor Ort erleichtert werden. Durch Anwendung moderner Methoden aus dem Bereich der k&#252;nstlichen Intelligenz und medizinischen Statistik soll der damit aufgebaute Datensatz der systematischen Analyse des myokardialen Blutflusses dienen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Implementierung: </Mark1>Die Verarbeitungskette wurde ab Fr&#252;hjahr 2023 implementiert, mit Inbetriebnahme im Oktober 2023. Die kurze Entwicklungszeit wurde ma&#223;geblich durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich und eine regelm&#228;&#223;ige Diskussion der Zwischenst&#228;nde erreicht. Als Softwareentwicklungsparadigma kam SCRUM zum Einsatz: In zweiw&#246;chigen Sprints wurde das Feedback der Endanwender eingeholt und direkt in die n&#228;chste Iteration integriert.</Pgraph><Pgraph>Die einzelnen Komponenten der modular aufgebauten Verarbeitungskette sind inhaltlich aufeinander abgestimmt, arbeiten technisch jedoch unabh&#228;ngig voneinander. Zu den Modulen geh&#246;ren ein DICOM-Parser <TextLink reference="4"></TextLink>, eine grafische Benutzeroberfl&#228;che f&#252;r die Dateneingabe sowie eine App, die deskriptive Statistiken visualisiert. Technische Grundlage bildet hierbei jeweils R bzw. R Shiny. Das zugrundeliegende Datenmodell erfasst alle relevanten technischen und demografischen Informationen im Kontext einer Untersuchung im Herz-MRT.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Gewonnene Erkenntnisse: </Mark1>Unser Projekt demonstriert das Erfolgspotential klinikintegrierter Medizininformatik f&#252;r Softwareentwicklung und Datenanalyse im Krankenhaus. Seit produktivem Betrieb des Prozesses konnte ein Register von &#252;ber 5.000 Einzelmessungen mit rund 200 Variablen pro Messung aufgebaut werden, bei einem Zuwachs von rund 300 Messungen pro Monat (Stand 02&#47;2025). Der Zeitaufwand zur Datenerfassung konnte von rund 30 Minuten auf 5 Minuten pro Untersuchung gesenkt werden. Automatisierte Routinen reichern den Datensatz mit klinisch relevanten Kennzahlen an und gew&#228;hrleisten eine hohe Datenqualit&#228;t. Das entwickelte Register unterst&#252;tzt flexibel eine Vielzahl medizinischer Forschungsfragen &#8211; erste Erkenntnisse konnten bereits erfolgreich publiziert werden <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass ein positives Ethikvotum vorliegt.</Pgraph></TextBlock>
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