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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gmds1516</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Analyse der anwendungsbegleitenden Datenerhebungen beim G-BA: Dauer, Trends und regulatorische Einflussfaktoren</Title>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 8: Medizinische Biometrie</MeetingSession>
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    <ArticleNo>Abstr. 81</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Seit 2020 kann der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) den pharmazeutischen Unternehmer dazu verpflichten, f&#252;r neue Arzneimittel mit begrenzter Studienlage Daten aus der klinischen Praxis zu erheben. Mit dieser sogenannten anwendungsbegleitenden Datenerhebung (AbD) soll eine erneute Nutzenbewertung auf Basis einer erweiterten Evidenz erm&#246;glicht werden. Die vorliegende Auswertung analysiert die bisherigen Verfahren hinsichtlich der Dauer wichtiger regulatorischer Etappen, um daraus Trends und m&#246;gliche Entscheidungsmuster des G-BA bez&#252;glich der AbD zu prognostizieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es erfolgte eine Recherche auf der Internetseite des G-BA zu allen Wirkstoffen, die bis zum 14.03.2025 f&#252;r eine AbD aufgerufen wurden. Die Datumsangaben und Verfahrensdauern wurden extrahiert und f&#252;r die anschlie&#223;ende Analyse grafisch aufbereitet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bisher wurden 20 AbD-Verfahren durch den G-BA eingeleitet, von denen 14 noch aktiv sind (Stand 14.03.2025). Bei 10 Wirkstoffen<Superscript>1</Superscript> hat der G-BA bereits vor der Zulassung zur Einleitung einer AbD aufgerufen (&#216; 7 Monate), bei 7 Wirkstoffen<Superscript>2 </Superscript>erfolgte die Einleitung der AbD innerhalb des ersten Jahres nach Zulassung (&#216; 5 Monate). F&#252;r drei weitere Wirkstoffe<Superscript>3</Superscript> wurde das Verfahren zur Forderung einer AbD erst mehr als ein Jahr nach Zulassung eingeleitet (16; 18 und 25 Monate). Grund hierf&#252;r war, dass zwischenzeitlich ein Register in der betreffenden Indikation verf&#252;gbar war und f&#252;r einen in dieser Indikation neu zugelassenen Wirkstoff das Verfahren zur Forderung einer AbD eingeleitet wurde. Von der Einleitung bis zum tats&#228;chlichen Beginn der AbD vergingen zwischen 19 und 37 Monate (&#216; 27 Monate). Zwischen der Einleitung des Verfahrens bis zum geplanten Ende einer AbD liegen durchschnittlich 7 Jahre.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Der Aufruf zu einer AbD kann sowohl vor als auch deutlich nach der Zulassung erfolgen. F&#252;r pharmazeutische Unternehmer ist es daher wichtig, sich bereits fr&#252;hzeitig vor Einreichung des Zulassungsantrages mit einer potenziellen AbD auseinanderzusetzen und auch deutlich nach Zulassung die Entwicklung im Anwendungsgebiet zu verfolgen, insbesondere die Entwicklung neuer Register. Zwischen der Einleitung und dem Beginn einer AbD bleiben dem pharmazeutischen Unternehmer durchschnittlich 27 Monate, wobei sich das Einleitungsverfahren &#252;ber die Jahre hinweg nicht erkennbar beschleunigt hat. Es ist somit notwendig, f&#252;r diesen Zeitraum ausreichend Kapazit&#228;ten einzuplanen, um alle notwendigen Auflagen umsetzen zu k&#246;nnen. Wenn von Seiten des G-BA eine AbD gefordert wird, begleitet die AbD den entsprechenden Wirkstoff &#252;ber viele Jahre. Da durchschnittlich 7 Jahre zwischen Einleitung des Verfahrens bis zum geplanten Ende einer AbD vergehen, sollte dies bei allen strategischen &#220;berlegungen bedacht werden, auch mit Hinblick auf die Dauer von Unterlagen- und Patentschutz.</Pgraph><Pgraph><Superscript>1</Superscript> Valoctocogen Roxaparvovec, Etranacogen Dezaparvovec, Exagamglogen Autotemcel (Sichelzellkrankheit), Exagamglogen Autotemcel (Beta-Thalass&#228;mie), Fidanacogen elaparvovec, Odronextamab (B-Zell-Lymphom), Odronextamab (follikul&#228;res Lymphom), Epcoritamab (follikul&#228;res Lymphom), Marstacimab, Belumosudil</Pgraph><Pgraph><Superscript>2</Superscript> Onasemnogen-Abeparvovec, Brexucabtagen-Autoleucel (Mantelzell-Lymphom), Risdiplam, Fedratinib, Brexucabtagen-Autoleucel (lymphatische Leuk&#228;mie), Talquetamab, Iptacopan</Pgraph><Pgraph><Superscript>3</Superscript> Epcoritamab (B-Zell-Lymphom), Glofitamab, Loncastuximab tesirin</Pgraph><Pgraph>Die Ecker &#43; Ecker GmbH ist eine Beratung zum nationalen und europ&#228;ischen Market Access und ber&#228;t pharmazeutische Hersteller auch zur anwendungsbegleitenden Datenerhebung.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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