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      <Title language="de">Ein verh&#228;ngnisvolles Hobby</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Fallbeschreibung bei Verbrennung des vorderen Auges durch fl&#252;ssiges Metall.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Verbrennungen durch geschmolzenes Metall &#8211; insbesondere Aluminium &#8211; k&#246;nnen die okul&#228;re Oberfl&#228;che sowie die periokul&#228;ren Adnexe schwer sch&#228;digen. Aufgrund der extrem hohen Temperatur und der chemischen Reaktion zwischen Metall und Gewebe entstehen h&#228;ufig kombinierte thermische und mechanische Verletzungen. Im vorliegenden Fall wird &#252;ber eine einseitige, hochgradige okul&#228;re Verletzung durch fl&#252;ssiges Aluminium mit vollst&#228;ndiger Zerst&#246;rung des vorderen Augenabschnitts und das entsprechende Therapieregime berichtet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Ein 61-j&#228;hriger Mann wurde einen Tag nach einer h&#228;uslichen Unfallsituation, bei der fl&#252;ssiges Aluminium in sein rechtes Auge gespritzt war, aus einer st&#228;dtischen Klinik in die Augenklinik der Universit&#228;t Bonn &#252;berwiesen. Der Patient berichtete &#252;ber massive Schmerzen am rechten Auge. Bei Aufnahme zeigten sich vollst&#228;ndig versengte Brauen und Wimpern sowie zweitgradige periokul&#228;re Verbrennungen der Ober- und Unterlider. Die Konjunktiva pr&#228;sentierte sich isch&#228;misch und nekrotisch. Die Hornhaut erschien vollst&#228;ndig getr&#252;bt und mit aufgehobener Vorderkammer. Zus&#228;tzlich bestand ein parazentraler kornealer Defekt. Ein B-Scan-Ultraschall zeigte eine anliegende Retina und einen intakten Glask&#246;rper. In der kraniofazialen CT-Untersuchung fanden sich keine orbitalen kn&#246;chernen Verletzungen. Das linke Auge zeigte bis auf geringgradige periokul&#228;re Verbrennungen und einen nasalen Bindehautdefekt keine Auff&#228;lligkeiten. Der Patient wurde station&#228;r aufgenommen. Es erfolgte umgehend eine intraven&#246;se Antibiotikatherapie und Analgesie sowie eine operative Exploration mit begrenztem Debridement nekrotischer Lid- und Konjunktivagewebe durchgef&#252;hrt. Nach 5 Tagen kam es zu einer zunehmenden Nekrose des Oberlides mit Freilegung von Meibom-Dr&#252;sen und Tarsus. Zum Schutz der okul&#228;ren Oberfl&#228;che wurden zweimal Amnionmembran-Deckungen ohne Naht durchgef&#252;hrt. Zudem erfolgte nach Stagnation der Nekrose eine Lidrekonstruktion unter Verwendung eines Hauttransplantats von der kontralateralen Seite.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Dieser Fall verdeutlicht das verheerende Potenzial von Metallverbrennungen des Auges und die Bedeutung einer stadiengerechten Therapie.</Pgraph></TextBlock>
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