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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zwei konsekutive F&#228;lle nach intravitrealer Injektion</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>188. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Netzhaut &#38; Tumore</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bochum</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26rwa03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die intravitreale Injektion von Anti-VEGF ist Standard in der Therapie der neovaskul&#228;ren AMD. Trotz hoher Sicherheitsstandards k&#246;nnen selten Befunde auftreten, die zun&#228;chst eine differenzialdiagnostische Herausforderung darstellen und zu Verunsicherung f&#252;hren k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallbeschreibung:</Mark1> Ein 61-j&#228;hriger Patient stellte sich drei Tage nach intravitrealer Aflibercept-Injektion (Eylea) am linken Auge notfallm&#228;&#223;ig vor. Er berichtete &#252;ber seit zwei Tagen bestehende Photopsien im Sinne wei&#223;er Bl&#228;schen im oberen Gesichtsfeld, ohne Schmerzen oder Visusminderung. Visus und IOD waren stabil. Fundoskopisch zeigten sich eine aufgelockerte Makula, Glask&#246;rpertr&#252;bungen und mehrere frei flottierende Bl&#228;schen im oberen Glask&#246;rperraum. Es wurde zun&#228;chst ein abwartendes Vorgehen und Kontrolle nach zwei Tagen vereinbart. Am Tag der geplanten Kontrolle stellte sich eine 87-j&#228;hrige Patientin mit &#228;hnlicher Symptomatik notfallm&#228;&#223;ig vor. Sie hatte eine Woche zuvor (zwei Tage vor dem ersten Patienten) auch eine Eylea-Injektion am rechten Auge erhalten und berichtete &#252;ber Photopsien sowie Schmerzen unmittelbar nach der Injektion. Der niedergelassene Augenarzt hatte eine Konjunktivitis vermutet und antibiotisch behandelt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Untersuchung:</Mark1> Visus um 10&#37; reduziert, IOD stabil, Vorderabschnitt weitgehend reizfrei. Fundoskopisch zeigten sich eine aufgelockerte Makula, PE-Verschiebungen, Glask&#246;rperverdichtungen und frei flottierende Bl&#228;schen &#8211; analog zum ersten Patienten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Das nahezu zeitgleiche Auftreten bei zwei Patienten deutete auf ein technisches Problem hin. Die Krankenhausapotheke wurde informiert und die entsprechende Eylea Charge zur&#252;ckgezogen. Unter den &#252;brigen Patient:innen, die bereits Injektionen aus dieser Charge erhalten hatten, fand sich kein weiterer Befund. Differenzialdiagnostisch war eine Endophthalmitis ausgeschlossen.</Pgraph><Pgraph>Eine PPV wurde diskutiert, letztlich jedoch im Konsens mit den Patienten ein abwartendes Vorgehen Beschlossen. Beide Patienten zeigten bis zu den letzten Kontrollen und IVOMs vor einem Monat unver&#228;ndert stabile Befunde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung&#47;Take-Home-Message:</Mark1> Silikon&#246;lbl&#228;schen nach intravitrealer Injektion sind selten, aber m&#246;glich. Das geh&#228;ufte Auftreten kann auf ein technisches Problem (z.B. Spritzen&#47;Charge) hinweisen und erfordert R&#252;ckmeldung an die Apotheke bzw. den Hersteller. Management erfordert sorgf&#228;ltige Differenzialdiagnose, transparente Patientenaufkl&#228;rung und interdisziplin&#228;res Vorgehen. Ein abwartendes Vorgehen kann bei stabilen Befunden eine sichere Option sein.</Pgraph></TextBlock>
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