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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Akustische Maskierung bei elektrischer Stimulation an der Cochlea-Basis</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Juniorsymposium 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateTo>20260306</DateTo>
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    <ArticleNo>243</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Kandidaten f&#252;r Cochlea-Implantate (CI) mit Resth&#246;rverm&#246;gen im niedrigen Frequenzbereich erhalten zunehmend Elektrodenarrays, die das akustische H&#246;rverm&#246;gen im implantierten Ohr erhalten sollen. Diese Patienten, die von einer kombinierten elektroakustischen Stimulation (EAS) profitieren, erzielen in der Regel eine bessere Sprachwahrnehmung als herk&#246;mmliche CI-Nutzer. Allerdings fehlen noch immer auf diese Gruppe zugeschnittene Diagnosemethoden. Da verf&#252;gbare klinische Diagnoseverfahren bei der Beurteilung tieffrequenter H&#246;rverluste an ihre Grenzen sto&#223;en, r&#252;ckt die Untersuchung neuartiger diagnostischer Ans&#228;tze zunehmend in den Fokus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In dieser Studie wurde die ipsilaterale elektroakustische Maskierung bei 12 EAS-Nutzern mit Resth&#246;rverm&#246;gen im Tieftonbereich und teilweise eingef&#252;hrten oder kurzen Elektrodenarrays untersucht. Mithilfe eines psychophysikalischen Experiments wurde die Verst&#228;rkung elektrischer Impulsfolgen durch gleichzeitige Reintonaudition &#252;ber verschiedene Frequenzen und Stimulationsparameter hinweg gemessen. Die Stimulation wurde extracochle&#228;r am runden Fenster (RW) und intracochle&#228;r an basalen und apikalen Elektroden angelegt, wobei die Impulsrate, die Phasendauer und die Art der Stimulation systematisch variiert wurden, um ihre Auswirkungen zu charakterisieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die RW-Stimulation l&#246;ste zuverl&#228;ssig Schallwahrnehmungen ohne Nebenwirkungen (NW) aus, obwohl die optimierten Einstellungen und die Maskierungsst&#228;rke bei den Probanden variierten. Eine starke Maskierung wurde bei der apikalen Stimulation beobachtet, w&#228;hrend die Effekte bei der basalen und RW-Stimulation schw&#228;cher waren. Ein konzentriertes Modell zeigte, dass &#126;5 &#37; des &#252;ber RW abgegebenen Stroms den Scheitelpunkt erreichen k&#246;nnen, was die Maskierungseffekte unterst&#252;tzt. Korrelationsanalysen ergaben au&#223;erdem einen Zusammenhang zwischen dem durchschnittlichen Reintonaudiogrammverlust und der Maskierungsst&#228;rke.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Diese Ergebnisse unterstreichen die interindividuelle Variabilit&#228;t, deuten auf das diagnostische Potenzial der akustischen Maskierung f&#252;r die Beurteilung des H&#246;rverm&#246;gens im niedrigen Frequenzbereich hin und liefern Erkenntnisse &#252;ber die auditive Wahrnehmung und unerw&#252;nschte NW bei basaler oder extracochle&#228;rer Stimulation. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse sollen zuk&#252;nftige Studien die Ohrkanal- und minimalinvasive trans-tympanische Stimulation untersuchen, die bereits vielversprechende vorl&#228;ufige Ergebnisse gezeigt haben.</Pgraph></TextBlock>
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