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      <Title language="de">Kombination aus ECAP-Schwellen und Elektrodenlage zur Erkl&#228;rung individueller Unterschiede im CI-Sprachverstehen</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Das Sprachverstehen von Cochlea-Implantat (CI) Nutzern wird wesentlich durch Anzahl und Zustand der Spiralganglienzellen beeinflusst. Die Schwellen der evozierten Summenaktionspotenziale (ECAP) erm&#246;glichen eine objektive Beurteilung der Erregbarkeit dieser neuronalen Strukturen und werden intraoperativ sowie im Rahmen der Nachsorge routinem&#228;&#223;ig zur Optimierung der CI-Einstellungen genutzt. ECAP-Schwellen h&#228;ngen jedoch sowohl von der neuronalen Integrit&#228;t als auch von der Position der jeweiligen Elektrodenkontakte ab. Besonders die Entfernung zum Modiolus beeinflusst die Effizienz der elektrischen Stimulation. Durch die Kombination von ECAP-Messungen mit radiologischen Bilddaten zur Elektrodenposition l&#228;sst sich der Einfluss dieser Distanzkomponente absch&#228;tzen. Dadurch werden R&#252;ckschl&#252;sse auf die zugrundeliegenden neuronalen Strukturen m&#246;glich, und ihr Einfluss auf das individuelle Sprachverstehen kann besser verstanden werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In dieser retrospektiven Studie wurden Messungen von jeweils einem versorgten Ohr bei 44 postlingual ertaubten CI-Patienten ausgewertet. Im Patientenkollektiv waren sowohl perimodiolare als auch laterale Elektrodenarrays der Cochlear Nucleus-Implantatserien vertreten. Das Sprachverstehen wurde mit dem Freiburger Einsilbertest bei 65 dB SPL im Freifeld sowie mit dem adaptiven Oldenburger Sprachtest in S0N0-Konfiguration erhoben. ECAP-Schwellen und Modiolusdistanzen wurden pro Patient mittels orthogonaler Regression analysiert, um den linearen Zusammenhang zu beschreiben und die Steigung der Schwellen-Distanz-Funktion zu bestimmen. Dieser patientenspezifische Steigungsparameter wurde anschlie&#223;end in einem linearen Regressionsmodell als Pr&#228;diktor eingesetzt, um den Zusammenhang mit dem Sprachverstehen statistisch zu untersuchen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Korrelation zwischen ECAP-Schwellen und Distanz war bei 28 von 44 Patienten statistisch signifikant und erreichte Spearman-&#961;-Werten von bis zu 0.92. Die mittels orthogonaler Regression bestimmte Steigung der Schwellen-Distanz-Funktion zeigte zudem einen deutlichen Zusammenhang mit dem funktionellen CI-Erfolg: Eine steilere Schwellen-Distanz-Funktion war mit einer besseren CI-Performance assoziiert und erkl&#228;rte 12,46&#37; der Variabilit&#228;t des Sprachverstehens in Ruhe bei 65 dB SPL (p &#61; 0.016) sowie 8,43&#37; im St&#246;rger&#228;usch (p &#61; 0.053).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>W&#228;hrend weder die ECAP-Schwellen noch die Elektrodenlage f&#252;r sich allein einen signifikanten Zusammenhang mit dem Sprachverstehen zeigten, ergab die Kombination beider Parameter einen schwachen, jedoch statistisch signifikanten Zusammenhang f&#252;r das Sprachverstehen in Ruhe. Eine Weiterentwicklung des Modells mit regionaler Betrachtung der Cochlea k&#246;nnte inhomogene Verteilungen residualer Spiralganglienzellen besser abbilden und so das Verst&#228;ndnis der CI-Ergebnisse verbessern.</Pgraph></TextBlock>
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