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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga1447</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der Einfluss r&#228;umlicher, stimmlicher und visueller Merkmale auf das Sprachverstehen in einem Paradigma mit konkurrierenden Sprechern</Title>
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          <Lastname>Sandmann</Lastname>
          <LastnameHeading>Sandmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, Carl von Ossietzky Universit&#228;t Oldenburg, Oldenburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;ts-HNO-Klinik K&#246;ln, AG Audiologie, Jean Uhrmacher Institut, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished >20260302</DatePublished >
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 14: Cochlea-Implantate: Sprachverstehen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateTo>20260306</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>In Situationen mit konkurrierenden Sprechern sind drei Hauptmechanismen hilfreich, um die verschiedenen auditiven Str&#246;me zu trennen und die Sprache des gew&#252;nschten Sprechers zu extrahieren. R&#228;umliche Merkmale, die auf interauralen Zeit- und Pegelunterschieden basieren, helfen bei der Bestimmung der Position der Sprecher, stimmliche Merkmale helfen bei der Unterscheidung zwischen den Sprechern, visuelle Merkmale erm&#246;glichen es, den Sprecher zu identifizieren und Sprachmerkmale zu nutzen, die &#252;ber die vom auditiven Kanal gelieferten hinausgehen. Personen mit H&#246;rverlust und insbesondere Cochlea Implantat (CI-) Nutzende k&#246;nnen jedoch bez&#252;glich der Wahrnehmung auditiver Merkmale eingeschr&#228;nkt sein, verf&#252;gen aber m&#246;glicherweise &#252;ber bessere F&#228;higkeiten zur Verwendung visueller Sprache.</Pgraph><Pgraph>Die laufende Studie zielt darauf ab, den relativen Beitrag dieser Merkmale in Gruppen von alterstypisch h&#246;renden (TH) Versuchspersonen und CI-Nutzenden in Bezug auf Sprachverstehen und kognitive Belastung zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird eine Zielsprecherin, die Matrixs&#228;tze des Oldenburger Satztests pr&#228;sentiert, von zwei konkurrierenden Sprechern &#252;berlagert, die entweder die gleiche oder eine andere Stimme haben und entweder r&#228;umlich um &#177;30&#176; vom Ziel getrennt oder am selben Ort positioniert sind. Dar&#252;ber hinaus werden diese Konditionen mit und ohne zus&#228;tzliche visuelle Sprache pr&#228;sentiert, die von einem virtuellen Charakter bereitgestellt wird, der die Visualisierung beliebiger Sprachmaterialien erm&#246;glicht. Der Zielsatz beginnt immer mit dem Namen &#8222;Stefan&#8220;, und der Ziel-Maskierer-Abstand wird adaptiv angepasst, um eine korrekte Worterkennung von 75&#37; zu erreichen. W&#228;hrend der Stimuluspr&#228;sentation wird per Eye-Tracking die Blickrichtung bestimmt und die Pupillenerweiterung als Indikator f&#252;r die kognitive Belastung determiniert.</Pgraph><Pgraph>Es wird angenommen, dass die beiden Studiengruppen deutlich unterschiedliche Muster aufweisen: W&#228;hrend bei den TH Personen in erster Linie auditive Merkmale hilfreich sind, wird erwartet, dass CI-Nutzende st&#228;rker von visuellen Merkmalen profitieren und insbesondere hinsichtlich des Benefits von Stimmmerkmalen eingeschr&#228;nkt sind. Der vorliegende Beitrag skizziert den Hintergrund der Studie und das Design und pr&#228;sentiert vorl&#228;ufige Ergebnisse f&#252;r die beiden Versuchspersonengruppen.</Pgraph><Pgraph>Gef&#246;rdert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Kennzeichen ME 2751&#47;4-1</Pgraph></TextBlock>
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