<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26dga141</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dga141</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga1410</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Entwicklung des Sprachverstehens bei einseitig ertaubten Cochlea-Implantat-Tr&#228;gern</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Engler</Lastname>
          <LastnameHeading>Engler</LastnameHeading>
          <Firstname>Max</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, HNO&#47;CICERO, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hoppe</Lastname>
          <LastnameHeading>Hoppe</LastnameHeading>
          <Firstname>Ulrich</Firstname>
          <Initials>U</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, HNO&#47;CICERO, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hast</Lastname>
          <LastnameHeading>Hast</LastnameHeading>
          <Firstname>Anne</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, HNO&#47;CICERO, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Digeser</Lastname>
          <LastnameHeading>Digeser</LastnameHeading>
          <Firstname>Frank</Firstname>
          <Initials>F</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Erlangen, HNO&#47;CICERO, Erlangen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished >20260302</DatePublished >
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0642</MeetingId>
        <MeetingSequence>141</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 14: Cochlea-Implantate: Sprachverstehen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260304</DateFrom>
          <DateTo>20260306</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>141</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Patienten mit einseitiger Taubheit (Single-Sided Deafness, SSD) zeigen trotz normalh&#246;rendem Gegenohr h&#228;ufig Einschr&#228;nkungen der Schalllokalisation sowie des Sprachverstehens im St&#246;rger&#228;usch. W&#228;hrend die Versorgung mit Cochlea-Implantaten (CI) zunehmend etabliert ist, besteht weiterhin Bedarf an einer differenzierten Bewertung ihres funktionellen Nutzens unter verschiedenen r&#228;umlichen H&#246;rbedingungen. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, den Einfluss einer CI-Versorgung auf das Sprachverstehen im St&#246;rschall bei SSD-Patienten in unterschiedlichen Schallkonstellationen zu evaluieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> In der noch laufenden retrospektiven Studie wurden bislang 24 erwachsene SSD-Patienten, 14 M&#228;nner und 10 Frauen (mittleres Alter 55,5 &#177; 8,6 Jahre) mit einer durchschnittlichen Ertaubungsdauer von 5,7 &#177; 7,8 Jahren eingeschlossen. Pr&#228;operativ erfolgte eine monaurale Testung, postoperativ eine Evaluation mit aktivem CI nach 6 und 12 Monaten im Rahmen von Routinemessungen. Das Sprachverstehen wurde mithilfe des Freiburger Einsilbertests (FBE, S65&#47;N60) sowie anhand der binauralen Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwellen (SVS) im G&#246;ttinger Satztest (G&#214;SA, adaptiv, N60) erhoben. Das Sprachsignal wurde frontal dargeboten, w&#228;hrend das St&#246;rsignal entweder frontal (S0N0), von der ertaubten Seite (S0NSSD) oder von der normalh&#246;renden Seite (S0NNH) pr&#228;sentiert wurde. Die Ergebnisse wurden sowohl zwischen den verschiedenen Messzeitpunkten als auch zwischen den einzelnen H&#246;rbedingungen verglichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Signifikante Verbesserungen durch die CI-Versorgung zeigten sich ausschlie&#223;lich bei St&#246;rger&#228;uschpr&#228;sentation auf das normalh&#246;rende Ohr (S0NNH): Im FBE verbesserte sich das Sprachverstehen um durchschnittlich 15 Prozentpunkte, im G&#214;SA zeigte sich eine Verbesserung der SVS um etwa 3&#8211;3,5 dB. Zwischen den postoperativen Messzeitpunkten nach 6 und 12 Monaten bestanden keine signifikanten Unterschiede. Im G&#214;SA nahm jedoch der Anteil der Patienten mit einer Verbesserung durch das CI nach 12 Monaten um bis zu 50&#37; gegen&#252;ber dem 6-Monats-Zeitpunkt zu.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ergebnisse zeigen einen klinisch relevanten Nutzen der CI-Versorgung bei SSD, insbesondere f&#252;r das Sprachverstehen im St&#246;rger&#228;usch unter spezifischen r&#228;umlichen H&#246;rbedingungen. Die zeitliche Entwicklung deutet auf eine fortschreitende funktionelle Adaptation hin, die sich nicht vollst&#228;ndig in Medianvergleichen widerspiegelt. In weiterf&#252;hrenden Analysen sollen subjektive Outcome-Parameter (Tinnitus, APHAB, NCIQ) sowie der Einfluss der Ertaubungsdauer auf die CI-Ergebnisse systematisch untersucht werden.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>