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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Audioqualit&#228;tswahrnehmung von normalh&#246;renden und h&#246;rbeeintr&#228;chtigten Personen in akustisch komplexer Umgebung</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 9: Psychoakustik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Der Einfluss von akustisch komplexen Umgebungen, in denen das Zielsignal von Maskierern und Nachhall &#252;berlagert ist, wurde bei h&#246;rbeeintr&#228;chtigten Personen h&#228;ufig im Zusammenhang mit Sprachverst&#228;ndlichkeit, nicht aber im Kontext von Audioqualit&#228;t untersucht. Diese Studie untersucht daher den Einfluss der akustischen Szenenkomplexit&#228;t auf die Detektionsschwellen und &#252;berschwelligen Qualit&#228;tsurteile von normalh&#246;renden und h&#246;rbeeintr&#228;chtigten Personen f&#252;r unterschiedliche Verzerrungsarten. Es wurde zudem untersucht, ob sich die H&#246;rschwelle als Pr&#228;diktor f&#252;r individuelle Verzerrungs-Detektionsschwellen und Qualit&#228;tsurteile eignet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Drei Probandengruppen, 16 j&#252;ngere, normalh&#246;rende Probanden (YNH) und jeweils 12 &#228;ltere Probanden mit leichtem (ON1) und mittlerem H&#246;rverlust (ON3) nahmen teil. Zur Kompensation des H&#246;rverlusts wurde NAL-R angewandt. Die Detektionsschwellen wurden &#252;ber ein 3-alternative-forced-choice Paradigma bestimmt und Qualit&#228;tsurteile wurden &#252;ber ein MUSHRA-&#228;hnliches Verfahren gemessen. Um die Szenenkomplexit&#228;t zu variieren, wurden zwei R&#228;ume die sich in Gr&#246;&#223;e und Nachhallzeit (T60 von 0.5 s und 1.5 s) unterschieden simuliert, sowie die Anzahl und die r&#228;umliche Verteilung der Maskierer ver&#228;ndert. Das Zielsignal war in den meisten F&#228;llen ein Sprachsignal. Die Maskierer bestanden aus Sprache und Musik. Die Verzerrungsarten waren nichtlineare Verzerrungen, spektrale F&#228;rbung, Pegelver&#228;nderungen und r&#228;umliche Positionsver&#228;nderungen. Die Signale wurden &#252;ber Kopfh&#246;rer dargeboten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>F&#252;r die Gruppe der YNH wurden die niedrigsten Detektionsschwellen beobachtet. Mit Ausnahme von nichtlinearen Verzerrungen wurden ohne Maskierer &#228;hnliche Verzerrungsdetektionsschwellen f&#252;r ON1 und ON3 gemessen, mit teilweise nur geringen Unterschieden zu YNH. Die gr&#246;&#223;ten Gruppenunterschiede wurden mit Maskierern beobachtet. Mit steigender H&#246;rbeeintr&#228;chtigung wurde ein Anstieg in den Detektionsschwellen beobachtet. Bei den Qualit&#228;tsurteilen der verzerrten Signale mit Maskierern zeigten YNH- und ON1-Probanden &#228;hnliche Ergebnisse, die sich aber deutlich von den Ergebnissen der ON3-Probanden unterschieden.</Pgraph><Pgraph>In Situationen mit Maskierern wurden zudem signifikante Korrelationen zwischen den H&#246;rschwellen und den Verzerrungsdetektionsschwellen festgestellt. In Situationen ohne Maskierer wurde dies nur f&#252;r nichtlineare Verzerrungen festgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>H&#246;rbeeintr&#228;chtigte Probanden mit H&#246;rverlustkompensation sind ohne Maskierer f&#252;r Pegel- und F&#228;rbungsverzerrungen &#228;hnlich sensitiv wie normalh&#246;rende Probanden. Die Empfindlichkeit f&#252;r nichtlineare Verzerrungen nimmt mit steigender H&#246;rbeeintr&#228;chtigung jedoch ab.</Pgraph><Pgraph>Der Einfluss des H&#246;rverlusts macht sich besonders in Anwesenheit von Maskierern bemerkbar, da eine Trennung von Zielsignal und Maskierer mit steigendem H&#246;rverlust vermutlich schwieriger wird.</Pgraph><Pgraph>Insgesamt ist die Audioqualit&#228;t von H&#246;rger&#228;tealgorithmen eine wichtige Gr&#246;&#223;e, insbesondere bei leichtem H&#246;rverlust.</Pgraph></TextBlock>
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